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Rachmaninov: Klavierkonzerte 1 und 4
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Bach, C.Ph.E.: Solo-Klaviermusik vol. 25
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Ecstatic Drumbeat
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Ein Sommertag - Schwedische Liedromantik
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Lalo: Konzerte für Violine und Orchester
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PostHeaderIcon Diapason d'Or für Bach

Mit einem Diapason d'Or wurden die "Sonaten für Yukio" ausgezeichnet. Jocelyne Cuiller spielt Sonaten von Carl Philipp Emanuel Bach auf dem Clavichord. Der Rezensent lobt sowohl das Spiel wie auch die Aufnahmetechnik und den superben Klang des Instruments (Nachbau eines Clavichords von Christian Gottfried Friederici durch Jean Tournay. Fasziniert hat ihn natürlich auch der konzeptionelle Ansatz: Die Interpretin findet im Werk Bachs Parallelen und Seelenverwandtschaften mit dem japanischen Dichter Yukio Mishima (1925-1970) und belegt dies an ausgewählten Klaviersonaten, die sie zu Erzählungen des Japaners in Verbindung bringt. Dies bezieht sich auf die Lebensentwürfe der beiden Künstler übrigens auch; auch hier stellt sie ähnliche Entwicklungen fest. Ein ungewöhnlicher, aber faszinierender Ansatz, sich der Musik aus der Zeit der Empfindsamkeit zu nähern.

Carl Philipp Emanuel Bach: Sonaten für Yukio

Jocelyne Cuiller, Clavichord
Ligia Digital LID010123611

 

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Gleich drei Produktionen sind jetzt mit dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet worden (Vierteljahresliste):

Richard Wagner: Der Ring des Nibelungen
Produktion des Theater Lübeck
Musicaphon M56929

 

als herausragende Video-Produktion. Den Entscheid der Jury begründet Dieter David Scholz: "Regisseur Anthony Pilavachi zeigt Wagners „Ring“, inspiriert durch Thomas Manns „Buddenbrooks“, suggestiv zwischen „Zauberberg“-Sanatorium, Bayreuth und Pappmaché-Walhalla als anspielungsreiche Untergangs-Saga einer heroischen Familie von Scheiternden. Roman Brogli-Sacher dirigiert sie fulminant. Ein junges Sängerensemble mit der herausragenden Brünnhilde von Rebecca Teem lässt aufhorchen."

Ebenfalls auf der Liste:

Georg Philipp Telemann: Sämtliche Orchestersuiten, Vol. 4
Pratum Integrum Orchestra
Caro Mitis CM 0022010

Carsten Niemann sagt zur Entscheidung: "Wer glaubt, dass nichts Langweiligeres gäbe, als alle erhaltenen 126 Orchestersuiten des bekennenden Vielschreibers Telemann einzuspielen, wird von Pratum Integrum aus Russland eines Besseren belehrt. Bei so viel Spaß und Differenzierungskunst bedauert man sogar, dass über 800 weitere Suiten verloren gingen."


Und schließlich wurde ausgezeichnet: 

Ludwig van Beethoven: Sämtliche Werke für Klavier solo
Vol. 10: Bagatellen

Ronald Brautigam, Fortepiano
BIS-SACD-1882

Die Begründung durch Attila Csampai: "Beethoven konnte hier seinem Humor, seinen spontanen Geistesblitzen, „freien Lauf“ lassen, und genau diesen Grundzug des sensiblen bis sarkastischen Experiments arbeitet  Brautigam mit kongenialem Gespür für die Farbenpracht, die weite Anschlagspalette und das erstaunliche Klangpotenzial der beiden Fortepiani von 1805 und 1820 spannungsreich und energisch heraus, so dass sein „historischer“ Beethoven  moderner, subversiver, und zugleich empfindsamer klingt als bei den meisten Steinway-Pianisten."

Aktualisiert (Donnerstag, 08. Dezember 2011 um 11:05)

 

PostHeaderIcon Gefeiertes Harmonium

Die erste Folge der Serie über ein inzwischen wieder vergessenes Instrument, das Harmonium, die jetzt bei Gallo erschienen ist (GAL-CD-1326), wurde von der Jury des Preises der Deutschen Schallplattenkritik in die Bestenliste für das 2. Quartal aufgenommen. Die Entscheidung begründet Jurymitglied Guido Krahwinkel:

"So schön kann Harmonium sein. Besser als mit dieser Einspielung kann man nicht belegen, dass dieses oft unterschätzte Instrument beileibe keine "Hallelujapumpe" ist, sondern ein höchst eigenständiges und hörenswertes Repertoire hervorgebracht hat".

 

 

PostHeaderIcon Alexej Gorlatch gewinnt ARD Musikwettbewerb

2008 ging der begehrte Deutsche Musikpreis zum ersten Mal seit 15 Jahren wieder an einen Pianisten. Der Preisträger: Alexej Gorlatch. Nun hat der junge Künstler darüber hinaus den 1. Preis beim ARD Musikwettbewerb gewonnen. Der 1988 in der Ukraine geborene Pianist lebt seit 1991 in Deutschland. Bereits mit 12 Jahren wurde er Jungstudent an der Berliner Kunsthochschule; 2002 wechselte er nach Hannover zu K. H. Kämmerling, wo er seit seinem Abitur 2007 sein Musikstudium fortsetzt. Daneben absolviert er zahlreiche Gastspiele. Dazu gehörten bisher Recitals in der New Yorker Carnegie Hall, der Salle Alfred Cortot in Paris, der Kioi Hall Tokyo, Konzerttourneen durch Japan und Südafrika, Konzerte bei internationalen Festivals wie dem Schleswig-Holstein Festival und die erfolgreiche Teilnahme an zahlreichen international renommierten Wettbewerben. Seine aktuelle Einspielung finden Sie unter RAM50901.

 

 

PostHeaderIcon Bartók auf der Bestenliste

Die Einspielung der Bartók-Violinkonzerte durch Barnabás Kelemen bei Hungaroton (HSACD32509) ist in die Bestenliste des 2. Quartals von der Jury des Preis der deutschen Schallplattenkritik aufgenommen worden. Aus der Begründung der Jury:

"Barnabás Kelemen, der zur Zeit begabteste junge Geiger aus Ungarn, präsentiert eine Maßstab setzende Wiedergabe von Béla Bartóks Violinkonzert, der beiden Rhapsodien sowie (erstmals auf CD) auch der vom Komponisten autorisierten Alternativversionen. Dazu die Ungarische Nationalphilharmonie unter Zoltán Kocsis in Top-Form und ein hervorragender Booklet-Text." (Für die Jury: Hartmut Lück)