Katalogkategorien

Neuheiten vom 30.1.2019

 

René de Boisdeffre (1838-1906)

Werke für Cello und Klavier

Luca Fiorentini, Cello
Jakub Tchorzweski, Klavier

Acte Préalable AP0418, PC: CE, VÖ: 30.1.2019, 5901741654185

Ersteinspielung

Boisdeffre erfreute sich als Komponist großen Zuspruchs zu seinen Lebzeiten, ist heute aber nahezu vergessen. Er schuf über 60 Kammermusikwerke, dazu Musik für Klavier und einige Lieder. Sein kammermusikalisches Schaffen ist von Lalo und Saint-Saëns beeinflusst. Im Mai 1883 wurde er mit dem Prix Chartier für seine Kammermusik ausgezeichnet.

 

 

 

Zygmunt Noskowski (1846-1909)

Sämtliche Lieder, vol. 1

Bogumila Taraslewicz, Mezzosopran
Karol Schmidt, Klavier

Acte Préalable AP0421, PC: CE, VÖ: 30.1.2019, 5901741654215

Ersteinspielung

Zygmunt Noskowski studierte bei Stanislaw Moniuszko. Er wirkte als Lehrer am Blindeninstitut von Warschau und erfand eine Notenschrift für Blinde. Nach weiteren Studien bei Friedrich Kiel in Berlin wurde er städtischer Musikdirektor in Konstanz. Nach seiner Rückkehr nach Warschau wurde er 1881 Dirigent der Musikgesellschaft und 1888 Lehrer am Konservatorium. Zu seinen Schülern zählten u. a. Mieczyslaw Karlowicz, Ludomir Rólycki, Grzegorz Fitelberg, Apolinary Szeluto und Karol Szymanowski. Seit 1904 war er zweiter Dirigent der Warschauer Philharmonie, seit 1906 auch zweiter Dirigent der städtischen Oper.

 

 

   

Zygmunt Noskowski (1846-1909)

Sämtliche Lieder, vol. 2

Bogumila Taraslewicz, Mezzosopran
Karol Schmidt, Klavier

Acte Préalable AP0422, PC: CE, VÖ: 30.1.2019, 5901741654222

Ersteinspielung

Zygmunt Noskowski studierte bei Stanislaw Moniuszko. Er wirkte als Lehrer am Blindeninstitut von Warschau und erfand eine Notenschrift für Blinde. Nach weiteren Studien bei Friedrich Kiel in Berlin wurde er städtischer Musikdirektor in Konstanz. Nach seiner Rückkehr nach Warschau wurde er 1881 Dirigent der Musikgesellschaft und 1888 Lehrer am Konservatorium. Zu seinen Schülern zählten u. a. Mieczyslaw Karlowicz, Ludomir Rólycki, Grzegorz Fitelberg, Apolinary Szeluto und Karol Szymanowski. Seit 1904 war er zweiter Dirigent der Warschauer Philharmonie, seit 1906 auch zweiter Dirigent der städtischen Oper.

 

 

 

Zygmunt Noskowski (1846-1909)

Sämtliche Lieder, vol. 3

Bogumila Taraslewicz, Mezzosopran
Karol Schmidt, Klavier

Acte Préalable AP0423, PC: CE, VÖ: 30.1.2019, 5901741654239

Ersteinspielung

Zygmunt Noskowski studierte bei Stanislaw Moniuszko. Er wirkte als Lehrer am Blindeninstitut von Warschau und erfand eine Notenschrift für Blinde. Nach weiteren Studien bei Friedrich Kiel in Berlin wurde er städtischer Musikdirektor in Konstanz. Nach seiner Rückkehr nach Warschau wurde er 1881 Dirigent der Musikgesellschaft und 1888 Lehrer am Konservatorium. Zu seinen Schülern zählten u. a. Mieczyslaw Karlowicz, Ludomir Rólycki, Grzegorz Fitelberg, Apolinary Szeluto und Karol Szymanowski. Seit 1904 war er zweiter Dirigent der Warschauer Philharmonie, seit 1906 auch zweiter Dirigent der städtischen Oper.

 

 

 

Juliusz Wertheim (1880-1928)

Klavierwerke

Elzbieta Tyszecka, Klavier

Acte Prealable AP0428, PC: CE, VÖ: 30.1.2019, 5901741654284

Ersteinspielung

Wertheim wurde in eine prominente, zum Protestantismus konvertierte Warschauer Familie jüdischer Herkunft geboren. Der Vater war ein Stiefbruder von Carl Tausig und ein erfolgreicher Bankier. Die Mutter machte sich einen Namen als Sängerin. 1893 erhielt Wertheim Klavierunterricht bei Rudolf Strobl, der ihn nach Berlin schickte, um Komposition bei Heinrich Urban und Klavier bei Moritz Moszkowski und Karl Heinrich Barth zu studieren. Wertheim kehrte dann an das Warschauer Konservatorium zurück, um bei Zygmunt Noskowski Theorie zu studieren, und schloss ihn 1901 mit einer Goldmedaille ab.  1915-1916 war er Assistenzdirigent der Warschauer Philharmonie und einige Jahre lang Professor am Warschauer Konservatorium, lebte später als Komponist in Berlin. Bis 1924 hatte er 4 Sinfonien geschrieben und veröffentlicht, viele Klavierwerke einschließlich Sonaten und Variationen sowie viele Lieder. – Die Wertheims unterhielten einen bedeutenden Salon in Warschau, und der junge Arthur Rubinstein wurde im ersten Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts ebenso in ihn hineingezogen wie Josef Hofmann.  Rubinstein wurde stark von Wertheims Herangehen an das Spiel von Chopins Musik beeinflusst. Im Februar 1904 spielte er Wertheims Fantasie und Brahms‘ erstes Klavierkonzert, Wertheim dirigierte das Warschauer Philharmonie-Orchester. Trotz seines musikalischen Verständnisses besaß Wertheim eine fehlerhafte und unzuverlässige Klaviertechnik. Juliusz Wertheim starb an einem Herzinfarkt, als er am 6. Mai 1928 in einem Rundfunkkonzert Wagners Meistersinger-Vorspiel mit dem Warschauer Philharmonischen Orchester dirigierte.

 

 

 

Otton Miecyslaw Zukowski (1867-1942)

Opera omnia saecularia. Lieder und Chorwerke. Vol. 1

Div. Interpreten

Acte Préalable AP0441, PC: CE, VÖ: 30.1.2019, 5901741654413

Ersteinspielung

Otton Mieczyslaw Zukowski verbrachte den größten Teil seines Lebens in Czerniowce, wo er eine allgemeine und musikalische Ausbildung erhielt. Nach dem Studium in Lemberg und in Wien wurde er an der staatlichen Lehrerhochschule in Czerniowce „Suplent“. Zwischen 1906 und 1911 war er polnischer Lehrer: zunächst an der Lehrerhochschule und später an einer staatlichen Sekundarschule. Sowohl seine vokalen als auch instrumentalen Werke, neben zahlreichen Transkriptionen seiner eigenen und fremden Lieder für verschiedene Besetzungen, basierten auf Zukowskis starken Grundwerten Patriotismus und Glaube. Deshalb empfand er seine künstlerischen Leistungen als Gabe auf dem Altar des Kampfes für das freie und unabhängige Polen, für den Platz des Polnischen im öffentlichen Leben, für das historische Bewusstsein der Polen und für die Achtung des katholischen Glaubens.

 

 

 

Otton Miecyslaw Zukowski (1867-1942)

Opera omnia saecularia. Lieder und Chorwerke. Vol. 2

Div. Interpreten

Acte Préalable AP0442, PC: CE, VÖ: 30.1.2019, 5901741654420

Ersteinspielung

Otton Mieczyslaw Zukowski verbrachte den größten Teil seines Lebens in Czerniowce, wo er eine allgemeine und musikalische Ausbildung erhielt. Nach dem Studium in Lemberg und in Wien wurde er an der staatlichen Lehrerhochschule in Czerniowce „Suplent“. Zwischen 1906 und 1911 war er polnischer Lehrer: zunächst an der Lehrerhochschule und später an einer staatlichen Sekundarschule. Sowohl seine vokalen als auch instrumentalen Werke, neben zahlreichen Transkriptionen seiner eigenen und anderer Komponistenlieder für verschiedene Besetzungen, basierten auf Zukowskis starken Grundwerten Patriotismus und Glaube. Deshalb empfand er seine künstlerischen Leistungen als Gabe auf dem Altar des Kampfes für das freie und unabhängige Polen, für den Platz des Polnischen im öffentlichen Leben, für das historische Bewusstsein der Polen und für die Achtung des katholischen Glaubens.

Suche