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Neuheiten vom 23.1.2019

 

Johann Sebastian Bach

Das wohltemperierte Klavier I, BWV 846-869

Chantal Stigliani, Klavier

Calliope CAL1856, PC: EB (2 CD), VÖ: 23.1.2019, 3760039833280

Die Pianistin Chantal Stigliani wurde in Frankreich mit venezianischem Ursprung geboren. Sie absolvierte ihr Studium am Pariser Konservatorium National Supérieur de Musique. Großen Einfluss auf ihre Karriere hatte ihr Studium und ihre Freundschaft mit der Pianistin Yvonne Lefébure, die bekannte Komponisten wie Debussy, Ravel, Dukas, Chabrier und Gabriel Fauré gekannt hatte. Chantal Stiglianis lebenslange Liebe zur französischen Musik half ihr, 1975 bei der Claude Debussy International Piano Competition den ersten Preis zu gewinnen. Ihre wahre Leidenschaft gilt jedoch den Werken von J. S. Bach. Ihr Zugang zu Bachs Musik wurde als von konventionellen Formaten und Einstellungen befreit beschrieben. Neben Aufnahmen für den französischen Rundfunk tritt Chantal Stigliani jedes Jahr im renommierten Salle Gaveau in Paris auf, wie auch mit Soloabenden, als Solistin mit Orchester und als Kammermusikerin in Frankreich, Deutschland, den Niederlanden, Schweden, Kanada, Italien und Großbritannien. Sie gibt regelmäßig Meisterkurse in Frankreich, Griechenland und Bulgarien. Stigliani wurde von der University of South Florida (Tampa) und von der Musashino Academia Musicae (Tokyo) eingeladen, um eine Reihe von Meisterkursen für französische Musik zu geben. Sie hat zahlreiche Aufnahmen von Bachs Werken für Solstice, Chevrillon-Philip und Arcobaleno gemacht und die kompletten Klavierwerke von Paul Dukas für Naxos aufgenommen. Chantal Stigliani hat eine große Vorliebe für verschiedenste Kammermusik. Sie spielt mit Instrumentalisten, Sängern, einem klassischen Vokalquartett und Schauspielern (Gesang und Klavier). Sie hat eine Reihe von Gedichten mit Musik vorgetragen: Rilke-Bach mit Laurent Terzieff, Mallarmé-Debussy mit Tassos Bandis in Griechenland und Milosz-Mozart mit Pascal de Boysson. Mit der Firma La Hulotte produzierte sie zusammen mit Jacques-Marie Legendre Tennysons Melodrama Enoch Arden zu Musik von Richard Strauss. Sie hat die Romane von de Maupassant mit Anne Lefol in Frankreich und Harriett Anderson in Schweden präsentiert.

 

 

 

Georg Philipp Telemann

Don Quichotte:
Suite „Don Quichotte“
Konzert für Viola da Gamba
Ouvertüre „La Bizarre“
Ouvertüre in C

Anne Gaurier, Viola da gamba
Orchestre de Chambre de Toulouse, Gilles Colliard

Calliope CAL1960, PC: CE, VÖ: 23.1.2019, 3760039836618

Zwei Kompositionen Telemanns beziehen sich auf die heroische Satire von Miguel de Cervantes. Mit großem Vergnügen zeichnet der Komponist die Charaktere der Figuren sehr bildhaft nach, wie Cervantes sie beschreibt. Sein Vergnügen bezieht sich allerdings nicht nur auf den humoristischen Aspekt, sondern auch auf die Formensprache der französischen Musik, die er sehr liebte und bewunderte, insbesondere ihre Melodieführung und Eleganz.

 

 

 

Das mythische Cembalo

D‘Anglebert: Les Songes Agréables; Passacaille d‘Armide; Les Sourdines d‘Armide
Couperin: Les Satires; Les Silvains; Les Ombres Errantes
Rameau: L‘Entretien des Muses; Les Cyclopes
Forquerey: Jupiter
Royer: L‘Imagination; Allemande; La Sensible; La Marche des Scythes
Duphly: Médée; Les Grâces

Anne Marie Dragosits, Cembalo

L‘Encelade ECL1801, PC: CD, VÖ: 23.1.2019, 3770008056152

Ein Fest der Programmmusik, an der besonders französische Komponisten des Barock immer wieder viel Vergnügen hatten. Jedes Werk erzählt eine Geschichte aus der Welt der überlieferten Mythen. Und die Vielfalt der Klänge, die Anne Marie Dragosits dem Cembalo aus der Werkstatt von Pascal Taskin (1787) zu entlocken versteht, entspricht dem Variantenreichtum des hier abgebildeten mythologischen Figurentheaters.

 

 

 

Cuentos de Opera

Sarasate: Carmen Fantasie
Thomas: Fantasie über Themen aus „Die Fledermaus“
Giuliani: Grand Potpourri, op. 126
Rodriguez Chirinos: Estructuras sobre „El Condor Pasa“
Borne: Fantaisie brillante sur Carmen

Arie Duo:
Anita Farkas, Flöte
Carlos Navarra, Gitarre

GWK GWK143, PC: CD, VÖ: 23.1.2019, 4260113461433

Oper, Operette, Zarzuela: berühmte Themen und Melodien bilden den Hintergrund der „Cuentos de Opera“ des Arie Duos. Dabei handelt es sich teilweise um Bearbeitungen von Bearbeitungen, denn die Besetzung und Einrichtung für Flöte und Gitarre ist z.B. bei den Werken von Sarasate und Borne nicht original. Das gilt auch für „El Condor Pasa“, weltbekannt geworden durch Simon und Garfunkel, die aber eine alte Melodie verwendeten, die wiederum Teil einer peruanischen Zarzuela war. Rodriguez verwendet die klassischen Idiome der spanischen Musik, aber auch Spieltechniken, die den gewohnten Klangrahmen erweitern. So setzt Anita Farkas die Anblastechniken der Andenflöten ein, um den naturhaften Charakter einiger Passagen wirkungsvoll zu kolorieren.

 

 

 

Enrique Soro (1884-1954)

Sonaten für Violine und Klavier:
Sonate d-moll
Sonate a-moll

Jérome Simon, Violine
Charles Lavaud, Klavier

Le Chant de Linos CL18141, PC: CD, VÖ: 23.1.2019, 5425016541418

Enrique Soro Barriga stammte aus Concepción (Chile). Dank eines staatlichen Stipendiums war es ihm möglich, am Konservatorium in Mailand Klavier und Komposition zu studieren (das auch sein Vater schon absolviert hatte). 1904 schloss er das Studium mit höchster Auszeichnung ab. 1905 kehrte er nach Chile zurück und trat ins Konservatorium von Santiago ein, dessen Direktor er 1919 wurde. Vielfältig waren seine Kontakte und Aktivitäten; so konzertierte er von 1915 bis 1916 in New York (Carnegie Hall) und konnte mit dem Musikverlag Schirmer einen Publikationsvertrag abschließen. Auf seiner zweiten Europareise (1922-23) machte er die Bekanntschaft von Musikern wie Casals, Paderewski, Busoni, Rubinstein, Mascagni, Massenet u.a.); wichtige Orchesterwerke aus seiner Feder wurden von den Berliner Philharmonikern gespielt. Soro war ein starker Impulsgeber für die Entwicklung der klassischen Musik in Chile.

 

 

 

Fenster zum Garten

Tschechische Klaviermusik
Suk: Liebeslied op. 7,1
Kvapil: Durch das Tal von Gram und Sorgen
Martinu: Fenster zum Garten
Kabelac: Kurze Klavierstücke
Janacek: Im Nebel

Ksenia Kouzmenko, Klavier

Cobra COBRA0070, PC: CD, VÖ: 23.1.2019, 8713897904406

Zwei Ersteinspielungen hat diese CD zu bieten mit den Werken von Kvapil und Kabelac. Dieses Projekt ist die Fortsetzung zur CD „Whispering Leaves“ mit Werken von Janacek, Palenicek und Martinu, die Ksenia Kouzmenko und die tschechische Cellistin Lucie Stepanova 2018 auf Cobra veröffentlichten (COBRA0069). Ksenia Kouzmenko ist international bekannt für ihr sensitives und technisch brillantes Klavierspiel und eine gefragte Partnerin für Kammermusik. Derzeit entdeckt sie mit Vergnügen die inspirierenden klanglichen Möglichkeiten eines Érard Grand Piano.

 

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