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Neuheiten vom 24.10.2018

 

Georg Friedrich Händel

Semele, HWV58

Herbert, Prangnell, Vyvyan, Whitworth, Watts
Thurston Dart, Cembalo
The Saint Anthony Singers
The New Symphony Orchestra of London, Anthony Lewis

Eloquence ELQ4825055, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 24.10.2018, 0028948250554

Eine Händel-Aufnahme aus den Pionierzeiten der „Alten Musik“ in den 1950er Jahren, neu gemastered und erstmals auf CD verfügbar. Anthony Lewis war einer der frühen Stars des Labels L‘Oiseau Lyre, das nach und nach zum Heim der Alten Musik bei der Decca wurde. Lewis machte auf der Basis seiner Erfahrungen als Dirigent von Barockopern am Barber Institute in Birmingham und mit der English Opera Group in London Aufnahmen, die zu Meilensteinen in der Diskographie von Purcell und Händel wurden. Erstaunlich aus heutiger Sicht der sichere Einsatz von Elementen historischer Aufführungspraxis, und herausragend die sängerische Leistung der grandiosen Sopranistin Jennifer Vyvyan.

 

 

 

Mikhail Glinka

Ivan Susanin (Ein Leben für den Zaren)

Cangalovic, Glavacevic, Starc, Miladinovic
Chor der jugoslawischen Armee
Nationales Opernorchester Belgrad, Oskar Danon

Eloquence ELQ4826924, Preiscode: DC (3 CD), VÖ: 24.10.2018, 0028948269242

Im Verlauf des Jahres 2018 bietet Eloquence erstmals auf CD alle sieben russischen Opern an, die 1955 von der Decca mit dem Ensemble der Belgrader Oper aufgenommen worden waren. Zwei Interessen trafen sich damals: Das Belgrader Ensemble war gerade von einer sehr erfolgreichen Tournee durch die Schweiz mit „Boris Godunow“ zurückgekommen und wollte international weiter auf sich aufmerksam machen, und die Decca suchte nach Möglichkeiten, ihren noch schmalen, aber schnell wachsenden Katalog an Stereo-Aufnahmen und Aufnahmen des russischen Opernrepertoires zu erweitern. Das war bis dahin noch nie in der Originalsprache eingespielt worden.

 

 

 

Wolfgang Amadeus Mozart

Klavierkonzerte:
Nr. 10 Es-dur für zwei Klaviere; Nr. 15 B-dur; Nr. 21 C-dur; Nr. 17 G-dur; Nr. 25 C-dur
+ Beethoven: Fantasie c-moll op. 80

Andor Foldes, Klavier
Berliner Philharmoniker, Leopold Ludwig, Fritz Lehmann (Mozart)
RIAS Kammerchor
Berliner Motettenchor
Berliner Philharmoniker, Fritz Lehmann (Beethoven)

Eloquence ELQ4828533, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 24.10.2018, 0028948285334

Foldes war ein begnadeter Mozart-Interpret. Als Jugendlicher hatte er in Ungarn Bruno Walter ein Mozart-Konzert spielen und dirigieren gehört, und das löste seine Begeisterung  „für eine höhere Macht aus - Mozarts Geist“. Und über zwei Jahrzehnte nahm er für Deutsche Grammophon Musik der Wiener Klassik auf. Die hier zusammengestellten Aufnahmen beginnen mit dem G-dur-Konzert (1954) und enden mit dem Konzert Nr. 25 (1963). Beeindruckend sein singender Klang, das nahtlose Legato, die kristallinen Triller und fließenden Arpeggien, der punktgenaue Toneinsatz und nicht zuletzt die lebendige Interaktion zwischen Solist und Orchester.

 

 

 

Adolphe-Charles Adam

Ouvertüren zu „Giralda“ und „La Poupée de Nuremberg“
New Philharmonia Orchestra

Le Toréador (Ouvertüre, Zwischenakt)
Orchestra of the Welsh National Opera

Le Diable à quatre
London Symphony Orchestra

Richard Bonynge

Eloquence ELQ4828603, Preiscode: BL, VÖ: 24.10.2018, 0028948286034

Richard Bonynge hat mehr als jeder andere zu einer Wiederbelebung des Pariser Balletts des 19. Jahrhunderts beigetragen, insbesondere in seiner Heimat, der Pariser Opéra-Comique. Eine Zentralfigur war dabei Adolphe Adam, der über drei Jahrzehnte lang Vaudevilles, Ballette, Pasticchii und komische Opern schrieb. Und das mit bewundernswerter Leichtigkeit (sein Meisterwerk „Giselle“ schrieb er in gerade einmal drei Wochen); nicht weniger als sechs Neuproduktionen lieferte er in einem Jahr für das unersättliche Pariser Publikum. Eines der Highlights dieser Zusammenstellung ist die 1964 mit dem London Symphony Orchestra und dem legendären Decca-Produzenten Christopher Raeburn  hinter dem Mischpult entstanden Aufnahme von „Le Diable à quatre“. Das Aufnahmeteam fing sehr lebendig die pikanten Klangfarben dieser Musik ein.

 

 

 

Adolphe-Charles Adam

Le Corsaire

English Chamber Orchestra, Richard Bonynge

Eloquence ELQ4828605, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 24.10.2018, 0028948286058

Das 1856 mit großem Aufwand in Paris uraufgeführte Ballett wurde schnell zu einem Klassiker des Genres dank der ständigen Präsenz im kaiserlichen Ballett in St. Petersburg in der Choreographie von Marius Petipa. Adam hatte insbesondere die Rolle der Medora betont, die in den Erstaufführungen die Talente der italienischen Tänzerin Carolina Rosati zur Schau stellen sollten und bis heute eine begehrte Rolle unter den Primaballerinen geblieben ist. Für seine 1990 entstandene Einspielung schob Richard Bonynge in den 2. Akt ein Pas de fleurs ein, komponiert von Léo Delibes. Die Aufnahme war dem Dirigenten ein Herzensanliegen, der mehr als jeder andere zu einer Wiederbelebung des Pariser Balletts des 19. Jahrhunderts beitrug.

 

 

 

Sinfonien

und Konzerte von Salieri, J. Chr. Bach, Arne, Boyce, Purcell, Avison, Locke, Albinoni, Pachelbel, Bononcini

English Chamber Orchestra, Richard Bonynge, Emanuel Hurwitz
Richard Hickox Orchestra, Richard Hickox

Eloquence ELQ4828794, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 24.10.2018, 0028948287949

Drei Decca-Alben mit englischen und italienischen Barocksinfonien aus der analogen Zeit in neuem Klanggewand. Wenn man zurückblickt auf die Zeiten, als „Britannia really did rule the waves“, war die „Sinfonia“ ein typisches Zeichen der vibrierenden und kosmopolitischen Kultur im London des 18. Jahrhunderts. Nicht zuletzt dank der Innovationskraft eines Johann Christian Bach, der die Musikszene der Hauptstadt im Jahrzehnt nach dem Tod seines Vaters beherrschte. Seine E-dur-Symphonie für Doppelorchester ist denn auch das Hauptstück dieses Albums.

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