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Neuheiten vom 29.8.2018

 

Alissa Firsova: Fantasy

Tennyson Fantasy, op. 36; Bride of the Wind, op. 34; Eternity and Awaiting, op. 9; Loss, op. 10; Here in Canisy, op. 22; Unity, op. 26; Fantasy, op. 29

Tippett Quartet
Simon Mulligan, Alissa Firsova, Klavier
Mark van de Wiel, Klarinette
Tim Hugh, Cello
Elli Laughame, Sopran
Nicholas Crawley, Baßbariton

Vivat VIVAT115, PC: CE, VÖ: 29.8.2018, 0735850228976

1991 landeten Elena Firsova und Dmitri Smirnov (zusammen mit Sofia Gubaidulina und einigen anderen) auf einer Blacklist in Russland. Sie flohen mit ihren zwei kleinen Kindern nach England. Ihre Tochter Alissa, mittlerweile 31 Jahre alt, entwickelte sich zu einer der bedeutendsten jungen Komponistinnen in Großbritannien. Diese farbenfrohe Zusammenstellung gibt einen repräsentativen Einblick in ihre Kammermusik, aufgenommen in den neuen Alpheton Mew Maltings, deren außergewöhnlich schöne Akustik, insbesondere Klarheit und Wärme des Tons, gut zum Tragen kommt.

 

 

Die Domorgeln von Friedrich Ladegast

Merseburg: Dom St. Johannes und St. Laurentius
Werke von Engel, Franck, Bach, Liszt, Mendelssohn Bartholdy, Schellenberg

Michael Schönheit, Orgel
Britta Schwarz, Alt
Andreas Scheibner, Bariton
Andreas Hartmann, Violine

Querstand VKJK1810, PC: CF, VÖ: 29.8.2018, 4025796018103

Friedrich Ladegast war einer der bedeutendsten deutschen Orgelbauer der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Speziell mit seiner ersten Großorgel, derjenigen im Dom zu Merseburg, setzte er neue Maßstäbe im Orgelbau und beeinflusste damit zugleich die Entwicklung der Orgelmusik: Franz Liszt und sein „Adlatus“ Alexander Winterberger erkannten die

neuen sinfonischen Möglichkeiten des Orgelklangs sofort und schufen mit ihren folgenden Werken die Grundlage für eine neuartige Behandlung der Orgel im sinfonischen Sinne – eine Entwicklung, die ein halbes Jahrhundert später in den gigantischen Orgelwerken Max Regers einen Gipfelpunkt erreichen sollte und gleichberechtigt neben dem französischen

orgelsinfonischen Konzept steht, für das der Orgelbauer Aristide Cavaillé-Coll die Grundlagen geschaffen hatte.

Friedrich Ladegast wurde am 30. August 1818 in Hochhermsdorf, einem Dorf in der Mitte zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz, geboren – die Musikwelt gedenkt anno 2018 also seines 200. Geburtstages. Aus diesem Anlass erscheinen beim querstand-Label zwei CDs, die das Programm des jeweiligen ersten Konzertes an zwei der großartigsten Ladegast-Orgeln beinhalten: der bereits erwähnten Orgel im Dom zu Merseburg sowie derjenigen im Dom zu Schwerin. Beide CDs sind gemeinsam im Schuber, aber auch einzeln erhältlich.

Nachdem Friedrich Ladegast den 1853 begonnenen Bau der Merseburger Domorgel im Jahre 1855 abgeschlossen hatte, kam es am 26. September 1855 zu jenem denkwürdigen Weihekonzert, das in die Orgelgeschichte eingehen sollte. Vier Organisten bestritten das Programm: David Hermann Engel, Franz Liszt, Alexander Winterberger und Hermann Schellenberg. Domorganist David Hermann Engel, der als Hausorganist mit einer eigenen Komposition eröffnete, hatte entscheidenden Anteil am Zustandekommen des Orgelneubaus durch Ladegast.

Im 18. und 19. Jahrhundert war es durchaus üblich, instrumentale Konzertvorträge, seien es nun Orchester-, Kammer- oder wie in diesem Falle Orgelkonzerte, durch eingefügte vokale Beiträge aufzulockern. Diese vielfältige Programmstruktur spiegelt sich natürlich auch in der auf der CD festgehaltenen Rekonstruktion wider.

 

 

Die Domorgeln von Friedrich Ladegast

Merseburg: Dom St. Johannes und St. Laurentius
Werke von Engel, Franck, Bach, Liszt, Mendelssohn Bartholdy, Schellenberg

Michael Schönheit, Orgel
Britta Schwarz, Alt
Andreas Scheibner, Bariton
Andreas Hartmann, Violine

Schwerin: Dom St. Marien und St. Johannis
Werke von Hesse, Bach, Mendelssohn Bartholdy, Hartmann, Mozart, Schubert, Rinck

Jan Ernst, Xaver Schult, Orgel
Matthias Vieweg, Bass
Dietrich Hempel, Violine
Verena Lorenz, Harfe
Bläserensemble The Goethles

Querstand VKJK1816, PC: CG (2 CD), VÖ: 29.8.2018, 4025796018165

Friedrich Ladegast war einer der bedeutendsten deutschen Orgelbauer der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Speziell mit seiner ersten Großorgel, derjenigen im Dom zu Merseburg, setzte er neue Maßstäbe im Orgelbau und beeinflusste damit zugleich die Entwicklung der Orgelmusik: Franz Liszt und sein „Adlatus“ Alexander Winterberger erkannten die

neuen sinfonischen Möglichkeiten des Orgelklangs sofort und schufen mit ihren folgenden Werken die Grundlage für eine neuartige Behandlung der Orgel im sinfonischen Sinne – eine Entwicklung, die ein halbes Jahrhundert später in den gigantischen Orgelwerken Max Regers einen Gipfelpunkt erreichen sollte und gleichberechtigt neben dem französischen

orgelsinfonischen Konzept steht, für das der Orgelbauer Aristide Cavaillé-Coll die Grundlagen geschaffen hatte.

Friedrich Ladegast wurde am 30. August 1818 in Hochhermsdorf, einem Dorf in der Mitte zwischen Leipzig, Dresden und Chemnitz, geboren – die Musikwelt gedenkt anno 2018 also seines 200. Geburtstages. Aus diesem Anlass erscheinen beim querstand-Label zwei CDs, die das Programm des jeweiligen ersten Konzertes an zwei der großartigsten Ladegast-Orgeln beinhalten: der bereits erwähnten Orgel im Dom zu Merseburg sowie derjenigen im Dom zu Schwerin. Beide CDs sind gemeinsam im Schuber, aber auch einzeln erhältlich.

Im 18. und 19. Jahrhundert war es durchaus üblich, instrumentale Konzertvorträge, seien es nun Orchester-, Kammer- oder wie in diesem Falle Orgelkonzerte, durch eingefügte vokale Beiträge aufzulockern. Diese vielfältige Programmstruktur spiegelt sich natürlich auch in der auf den CDs festgehaltenen Rekonstruktionen der Orgelweihekonzerte wider.

 

 

 

Arnold Rosé und sein Quartett

Werke von Sarasate, Goldmark, Mendelssohn, Popper, Bach, Nardini, Beethoven, Cherubini, Boccherini, Haydn, Brahms, Simonetti, Strauss, Chopin

Arnold Rosé, Violine
Rosé-Quartett
Wiener Philharmoniker, Karl Alwin

Podium POL1011, PC: BC, VÖ: 29.8.2018, 4038371010119

Arnold Rosé (1863 - 1946) war eine der markantesten Musikerpersönlichkeiten seiner Zeit. Zu den Hauptstationen gehören: 56 Jahre lang Primarius seines Rosé-Quartetts, Erster Konzertmeister des Wiener Hofopernorchesters und der Wiener Philharmoniker. Mit seinem Quartett (auch in erweiterter Besetzung) bot er Uraufführungen noch mit Brahmsschen als auch noch Schönbergschen Kompositionen.

Durch seine Ehe mit Gustav Mahlers Schwester Justine Mahler war er dessen Schwager. Tochter Alma Rosé, eine tüchtige Geigerin, war mit Vása Príhoda verheiratet. Sie wurde nach Auschwitz deportiert, leitete dort bis zu ihrem Tod (4.4.1944) das Mädchenorchester.

Die Stücke der Neuauflage wurden neu restauriert und eine Reihe von Aufnahmen erweitert. Das umfangreiche Booklet wurde aktualisiert.

 

 

Raritäten der Klaviermusik

auf „Schloß vor Husum“ 2017. Werke von Czerny, Dupont, Poulenc, Bellini, Chopin, Hindemith, Wagner, Chasins, Grainger, Green, Levitzki, Blagoy, Drozdow, Amirow u.a.

Antonio Pompa-Baldi, Emile Naoumoff, Satu Paavola, Marc-André Hamelin, Lukas Geniusas, Daniel Berman, Vincenzo Maltempo, Nadejda Vlaeva, Misha Dacic, Klavier

Danacord DACOCD799, PC: CK, VÖ: 29.8.2018, 5709499799000

Auch vom Husumer Festival 2017 erscheint bei Danacord traditionsgemäß ein repräsentativer Querschnitt. Besonderes Kennzeichen des Festivals ist ja, dass es viel zu entdecken gibt: junge Künstler am Anfang ihrer Karriere, die sich in ihren Auftritten mit bereits etablierten Pianisten abwechseln ebenso wie ein Mix aus bekanntem und unbekanntem Repertoire.

 

 

Melancholische Träume

Tebogo Monnakgotla: Timecraft
Andrea Tarrodi: The World of Henri Rousseau
Carin Malmlöf-Forssling: Fünf japanische Haiku
Ylva Skog: Christmas Gift

Mårten Falk, Gitarre
Ingrid Falk, Sopran
Per Gross, Blockflöte
Asa Karlberg, Flöte

dbProductions DBCD186, PC: CE, VÖ: 29.8.2018, 7393787181868

Mit inzwischen acht Veröffentlichungen auf dbProductions ist Mårten Falk einer der meist aufgenommenen Künstler des Labels. Seine Soloalben wurden international hoch bewertet. Hier nun bietet Falk mit Freunden und seiner Frau, der Sopranistin Ingrid Falk, Musik der meistgespielten Komponistinnen Schwedens, beginnend mit der „großen alten Dame“ Carin Malmlöf-Forssling (1916-2005) und endend mit der jungen Andrea Tarrodi (*1981), deren Streichquartette mit dem schwedischen Grammy 2018 ausgezeichnet wurden als „klassisches Album des Jahres.“

 

 

 

Antonín Brossmann (1731-1798)

Vesperae solennes in C
Litaniae Lauretanae

Tschechisches Barockensemble, Roman Válek

Arta BV2018, PC: CE, VÖ: 29.8.2018, 8595017400094

Antonin Brossmann wurde am 7. September 1731 in Fulnek geboren, wo er Violine und Violoncello spielen lernte. Mit 20 kam er zu den Piaristen. Nach einigen Jahren zeigten sich seine Talente nicht nur in Musik und Wissen, sondern auch als großer Redner. In den Jahren 1752-1753 studierte er Philosophie in Bílá Voda und arbeitete gleichzeitig als Musiklehrer. Nach dem zeremoniellen Abschluss in Philosophie schrieb er sich zum Theologiestudium in Mikulov ein, das er 1756 abschloss, und kehrte von dort nach Bílá Voda zurück. Nach vier Jahren wurde er an das Piaristenkollegium in Kremsier versetzt, und zwei Jahre später kehrte er als Professor für Philosophie nach Bílá Voda zurück.

1767 wurde Brossmann vom Olmützer Bischof nach Kremsier eingeladen, wo er den Kirchenchor leitete und in einem Gesangsseminar unterrichtete. Er ging 1778-1787 als Rektor des Piaristenkollegiums und Pfarrer nach Bílá Voda zurück.

Im nahe gelegenen Schloss Johannesberg gründete Filip Gottthard Schaffgotsch, ein römisch-katholischer Priester und Bischof von Breslau, seine eigene bischöfliche Kapelle unter der Leitung von Karl Ditters von Dittersdorf. Dank dieser beiden Persönlichkeiten (Dittersdorf und Brossmann) wurde Johannesberg zum kulturellen Zentrum der ganzen Region.

 

 

 

Bach – Silbermann – Svoboda

Präludium und Fuge in G; Toccata und Fuge in d; Toccata in C; Fantasie und Fuge in g; Schmücke dich, o liebe Seele; Ich ruf zu dir, Herr Jesus Christ; Nun komm, der Heiden Heiland; Passacaglia in c

Pavel Svoboda, Silbermann-Orgel in Rötha

Arta F10229, PC: CE, VÖ: 29.8.2018, 8595017422928

Diese CD befasst sich mit zwei Aspekten im Bachschen Orgelschaffen. Da sind einmal die großen virtuosen Präludien, Toccaten und Fugen, zum anderen die vielfältigen Bearbeitungen des protestantischen Chorals. Eine stilechte Interpretation wird möglich durch ein Instrument aus der Werkstatt des großen Orgelbauers Gottfried Silbermann, dessen Instrumente Bach sehr schätzte. Es steht in der St. Georgenkirche im sächsischen Rötha, nahe Leipzig. Das zweimanualige Instrument verfügt über 23 Register und hat sich seit seiner Entstehung 1721 nahezu unverändert erhalten. Für eine Interpretation der Orgelwerke Bachs also bestens geeignet.

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