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Neuheiten vom 18.4.2018

 

Solo un Reflejo

Ausencia; Nada; Excepciones; Sin saber; Si el pueblo se veanta; Tu pelo; Solo un Reflejo, De tu historia sobre el hombe; Las-los suicidados-das; Charla magistral; Que nos queremos tanto; Episodios

Nicolás Rodrigo Miquea, Gitarre

Paschenrecords PR180048, Preiscode: CE, VÖ: 18.4.2018, 4250976100488

“Jeder ist seines Glückes Schmied.” Diese Redewendung steht vor allem für die persönliche Verantwortung für das eigene Glück. Nicolás Rodrigo Miquea geht mit seiner neuesten und bereits dritten Veröffentlichung bei PASCHENrecords allerdings noch einen Schritt weiter: Jeder sollte auch Verantwortung für das “Glück” anderer übernehmen, in dem er sich selbst und die Gesellschaft hinterfragt, reflektiert. Mit “Solo un Reflejo” (Nur eine Reflexion) legt der chilenische Gitarrist und Dichter ein weiteres Album vor, welches bedeutungsvolle Texte mit musikalischer Einfühlsamkeit und Virtuosität vereint.

Er singt von persönlichen Erfahrungen und von in Schieflage geratenen gesellschaftlichen Verhältnissen. Er möchte die Menschen aufwecken, zum Nachdenken anregen und vor allem zum Handeln bewegen – denn er ist sich sicher, dass jeder von uns etwas zum Positiven verändern kann. Miquea umspielt diese tiefgehenden Themen auf sehr authentische Weise, was durch den leidenschaftlichen, teils rauen Klang der spanischen Sprache zusätzlich unterstützt wird. Diese Klangfarben eröffnen eine weitere, leichtere Ebene, die dem Hörer die Vielseitigkeit der Gitarre offenbart und im Zusammenspiel mit Miqueas Stimme zum Träumen einlädt.

 

 

 

Johann Sebastian Bach

Die sechs Cellosuiten

Marianne Dumas, Violoncello

Leonardo LDV14036, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 18.4.2018, 8051773570360

Marianne Dumas belebt in Berlin traditionelles Handwerk mit moderner Technik neu. Forscherdrang und Entdeckerfreude führten die Cellistin aus Bordeaux über Lyon, Pittsburgh und Madrid nach Berlin. Aus der gesicherten Position der Solocellistin in Spaniens Hauptstadt brach sie, von historischen Dokumenten geleitet, auf. Den Spuren der Experten folgend, fand sie ihre Heimat in Berlin. Nach einem Gemälde von 1681 baute Hans Reiners eigens für sie einen Bogen. Mit diesem modernen Barockbogen – mit ebenfalls modernem Barockcello und modernen Barocksaiten – hat Dumas unter dem Titel „Rediscovering the baroque technique“ Bachs Cellosuiten nach dem von ihr edierten Urtext eingespielt.

 

 

 

Musik für mittelalterliche und Renaissance-Fidel

von Riquier, von Reuenthal, Attaignant, Galilei, Cutting, Phalese und aus Liederbüchern

Dietmar Berger, Fidel

Leonardo LDV14037, Preiscode: BD, VÖ: 18.4.2018, 8051773570377

Eine Verbeugung vor einem Instrument, das rund 300 Jahre lang zu den führenden Klangerzeugern der Popular- und Kunstmusik gehörte. Die historische Fidel ist schon im 11. Jahrhundert nachweisbar; im 12. Jahrhundert tauchen Fideln häufig in Portaltympana als Instrumente der 24 Ältesten der Apokalypse auf. Fideln sind klassifizierbar als mit einem Bogen gestrichene Lauten; sie besaßen meist fünf bis sieben Saiten in Quint- und Quartstimmung, von vorne oder hinten gesteckte Wirbel und einen ovalen oder taillierten Korpus. Die Fidel war das wichtigste Instrument der Troubadoure und Minnesänger.

 

 

 

Giovanni Battista Somis (1686-1763)

XII Sonate a Violoncello e continuo

Ensemble Il Continuo

Leonardo LDV14038, Preiscode: BD, VÖ: 18.4.2018, 8051773570384

Um 1740 entstand diese Sammlung, wahrscheinlich um die Ankunft des Cellovirtuosen Salvatore Lanzetti am Turiner Hof zu feiern. Denn dort beeindruckte er Giovanni Battista Somis, den Urvater der Piemonter Violinschule, zu der die bedeutendsten Musiker Europas pilgerten. Ihr besonderes Profil bestand in der Ausarbeitung einer sehr eleganten Kompositionsmethode, mit der sie sich von konkurrierenden Violinschulen unterschied. In diesem Kontext, in dieser Verbindung eines großen Geigers und eines überragenden Cellisten sind diese 12 „modernen“ dreisätzigen Sonaten zu lesen, zu spielen und zu hören.

 

 

 

Mikail Glinka

Ein Leben für den Zaren

Christoff, Stich-Randall, Gedda, Bugarinovitch
Chor der Belgrader Oper
Orchestre Lamoureux, Igor Markevitch

UraniaArts WS121370, Preiscode: BD (2 CD), VÖ: 18.4.2018, 8051773573705

Eine bis heute repräsentative Aufnahme von Glinkas Meisterwerk in der außergewöhnlichen Interpretation durch Igor Markevitch mit den Glanzlichtern, die Boris Christoff, Nicolai Gedda und Teresa Stich-Randall setzten. Eine 1957 entstandene Aufnahme, die ihren festen Platz in der Geschichte nicht nur dieser Oper, sondern der Tonreproduktion überhaupt hat.

 

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