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Neuheiten vom 28.2.2018

 

Frédéric Chopin

21 Nocturnes

François Dumont, Klavier

Aevea AE17044, Preiscode: EB (2 CD), VÖ: 28.2.2018, 0634065037536

Die internationale Karriere des französischen Pianisten François Dumont begann mit seinem Erfolg bei bedeutenden internationalen Klavierwettbewerben, als er Preise beim Chopin-Wettbewerb, beim Königin-Elisabeth-Wettbewerb, beim Clara-Haskil-Wettbewerb, beim Montecarlo-Klavierwettbewerb gewann. Er wurde für die „Victoires de la musique“, ein großes französisches Klassik-Event, nominiert und mit dem Prix de la Révélation vom Syndikat der Musikkritiker in Frankreich ausgezeichnet.

Er tritt als Solist mit Orchestern wie dem Cleveland Orchestra, dem Mariinsky Theatre Orchestra, dem Montecarlo Philharmonic, der Warschauer Nationalphilharmonie, dem Orchestre de Chambre de Lausanne, dem Tokyo Symphony Orchestra mit Dirigenten wie Jesùs Lopez-Cobos, Antoni Wit, Arie auf van Beek, Philippe Bender, Stefan Sanderling auf.

François Dumont war vierzehn Jahre alt, als er in das Pariser Conservatoire National Supérieur de Musique in der Klasse von Bruno Rigutto eintrat. Später studierte er an der renommierten Piano Academy am Comer See bei Künstlern wie Dmitri Bashkirov, Leon Fleisher, Murray Perahia, William Grant Naboré, Menahem Pressler, Andreas Staier und Fou Ts‘ong.

François Dumont wird immer wieder eingeladen, Rezitale bei großen Festivals zu geben, wie das Internationale Festival de la Roque d‘Anthéron, das Festival Piano aux Jacobins in Toulouse, das Chopin Festival in Nohant, das Festival Radio-France Montpellier, Chopin à Bagatelle Festival, Journées Ravel in Montfort l‘Amaury, Ljubljana Festival, Kennedy Center in Washington. Er bereist regelmäßig Japan und China.

 

 

 

Ascendo ad patrem meum

Orgelwerke aus Renaissance und Barock von Sweelinck, Goudimel, Scheidt, Isaac, Hofhaimer, Froberger, Kerll, Scheidemann, Weckmann, Buxtehude, Böhm, Bach

Simon Reichert, Orgel

PASCHENrecords PR180044, Preiscode: CE, VÖ: 28.2.2018, 4250976100440

Die Himmelfahrtssequenz Ascendo ad patrem meum von Arnolt Schlick stellt als ein bedeutendes virtuoses Orgelwerk der Renaissance gleichermaßen hohe Anforderungen an Interpret und Instrument. Passt beides zueinander, offenbart sie wunderbar die Vielseitigkeit und klangliche Fülle der Musik dieser Zeit, aber auch der Orgel, an der sie gespielt wird. Aus diesem Grund erklingt Ascendo ad patrem meum auch auf der gleichnamigen PASCHENrecords-Veröffentlichung, mit der die neue Bernhardt Edskes Orgel der Stiftskirche in Neustadt an der Weinstraße portraitiert wird. Neben dem Titelwerk bringt der Organist Simon Reichert verschiedenste Werke aus Renaissance und Barock von Komponisten wie Schlick, Sweelinck, Buxtehude und Bach zum Erklingen. Zwei Jahre nach seiner Veröffentlichung „Trio Sonatas“ erscheint nun die zweite CD des Organisten und Bezirkskantors des Protestantischen Dekanats Neustadt/Weinstraße. Als Preisträger internationaler Orgelwettbewerbe versteht es Reichert, mit seinem farbenreichen und virtuosen Spiel die Orgel in ihrem umfangreichen Klangspektrum gekonnt zu präsentieren. Eine besondere Einspielung, die in keiner Liebhaber-Sammlung fehlen sollte!

 

 

 

Antoni Katski (1817-1899)

Klavierwerke vol. 1
Trois Méditations op. 42
Une Polonaise et Six Mazurkas op. 44
Esquiesse mélodique op. 99
Ne m‘oubliez pas op. 152
La Sensitive op. 246
Ah! ch‘io t‘amo
La Brisa de la tarde

Slavomir Dobrzanski, Klavier

Acte Préalable AP0388, Preiscode: CE, VÖ: 28.2.2018, 5901741653881

Ersteinspielung

Katski stammte aus Krakau; ersten Unterricht erhielt er vom Vater. Er scheint dann an der Musikschule in Warschau ausgebildet worden zu sein; von 1829 bis 1830 studierte er bei John Field in Moskau und schließlich am Wiener Konservatorium bei Sigismund Thalberg und Simon Sechter. Später bezeichnete er sich als einzigen überlebenden Schüler Beethovens, denn als er zehn Jahre alt war, habe er bei ihm Kompositionsunterricht gehabt.

 

 

 

Otton Mieczyslaw Zukowski

und seine Brüder. Geistliche Werke vol. 8
Jan Zukowski: Messen opp. 5 und 42, Motetten
Stanislaw Zukowski: Hymnen und Motetten
Otton Mieczyslaw Zukowski: Hold mlodziezy; U tronu Twego

Marta Wróblewska, Sopran
Beata Koska, Mezzosopran
Robert Kaczorowski, Bariton
Ewa Rytel, Orgel
Kammerchor Duc in altum, Beata Snieg

Acte Préalable AP0392, Preiscode: CE, VÖ: 28.2.2018, 5901741653928

Ersteinspielung

Zukowski verbrachte den Hauptteil seines Lebens in Czerniowice, wo er auch ausgebildet wurde. Nach weiteren Studien in Lwow und Wien wurde er ins Lehrerkollegium in Czerniowice aufgenommen; zwischen 1906 und 1911 arbeitete er als Lehrer. Seine Werke sind bestimmt von Patriotismus und Treue, denn er kämpfte für ein unabhängiges Polen und für den Respekt vor dem Glauben der Vorväter.

 

 

 

Michael Kimber (*1945)

Musik für Viola vol. 7:
Suite im barocken Stil; Secundal; Harmonics; Winter Awakening; Duo sonata; Monolog i Krakowiak; Vier Kanons für zwei Bratschen; Various Techniques, Aleatoric

Marcin Murawski, Michalina Matias, Kamil Babka, Michael Kimber, Viola

Acte Préalable AP0393, Preiscode: CE, VÖ: 28.2.2018, 5901741653935

Ersteinspielung

Nachdem er bereits sechs CDs mit meinen Werken aufgenommen hatte, hätte Marcin Murawski sagen können: „Es reicht, Kimber!“ Hat er aber nicht. Diese siebte CD ist von besonderer Bedeutung für mich, denn sie ist das Ergebnis einer gemeinsamen Tournee durch sieben Universitäten der USA im Oktober 2016 (Michael Kimber)

 

 

 

Philipp Scharwenka (1847-1917)

Werke für Violine und Klavier:
Arie op 51
Suite op. 99
Sonate op. 110

Oriana Masternak, Violine
Slawomir Cierpik, Klavier

Acte Préalable AP0395, Preiscode: CE, VÖ: 28.2.2018, 5901741653959

Ersteinspielung

Die Musikhistoriker sind sich bis heute nicht einig, welcher Nationalität Scharwenka denn eigentlich zuzuordnen ist. Nach polnischen Quellen handelte es sich um eine deutsche Familie; britische Quellen sprechen von sowohl polnischen wie deutschen Wurzeln. 123 Werke hat Scharwenka hinterlassen, die stilistisch den Geist der Spätromantik verkörpern und die Frage nach der Herkunft nebensächlich werden lassen. Scharwenka schrieb Musik für die verschiedensten Genres, aber einen besonderen Raum nimmt die Kammermusik ein, insbesondere die Musik für Violine. Das ist nicht verwunderlich, denn 1880 heiratete Scharwenka Marianne Stresow, eine extrem begabte Geigerin, die von Pablo de Sarasate ausgebildet worden war.

 

 

 

Nikolai Rimsky-Korsakow

Fassungen für Klavier vierhändig:
Scheherazade op. 35
Capriccio espagnol op. 34

Marco Sollini, Salvatore Barbatano, Klavier

Leonardo LDV14035, Preiscode: BD, VÖ: 28.2.2018, 8051773570353

Zwei berühmte Werke in der Fassung für Klavier vierhändig aus der Hand des Komponisten.

 

 

 

Giuseppe Verdi

Messa da Requiem
La battaglia di Legnano
Giovanna D‘Arco

+ Mussorgsky: 6 Lieder

Vischnevskaya, Issakova, Ivanovski, Petrov
Russischer Staatsakamiechor
Russisches Staatssymphonieorchester
Philharmonia Orchestra (Ouvertüren)
Igor Markevitch

UraniaArts WS121344, Preiscode: BD (2 CD), VÖ: 28.2.2018, 8051773573446

Obwohl diese 1960 entstandene Einspielung mit russischen Künstlern vorgenommen wurde, die italienische Musik ja nicht mit der Muttermilch eingesogen hatten, ist dies dank ihrer zupackenden Kraft und Tiefe bis heute eine der beeindruckendsten Interpretationen dieses Meisterwerkes. Das Doppelalbum bietet weitere selten zu hörende Werke des Meisters: zwei Ouvertüren, 1952 in London aufgenommen, und Mussorgskys sechs Lieder für Sopran und Orchester in der Transkription durch Igor Markevitch.

 

 

 

Richard Wagner

Der fliegende Holländer (Dresdner Fassung 1843)

Adam, Talvela, Macdonald, King, Silja, Burmeister
BBC Chorus
New Philharmonia Orchestra, Otto Klemperer

UraniaArts WS121356, Preiscode: BD (2 CD), VÖ: 28.2.2018, 8051773573569

Es gibt eine Vielzahl von Einspielungen des „Holländers“, doch diese 1968 von Klemperer dirigierte Aufnahme der BBC steht qualitativ immer noch an der Spitze der Diskographie. Der analytische, kraftvolle Blick des Dirigenten auf das Werk trifft sich aufs Beste mit den sängerischen Qualitäten von Theo Adam bis James King. Diese Aufnahme ist nicht identisch mit der Produktion, die Klemperer für EMI eingespielt hatte. Hier handelt es sich um die Dresdner Version von 1843, die insbesondere über einen anderen dramatischen Schluss sich unterscheidet.

 

 

 

Actitud tanguera

Tangos von Cervantes, Albeniz, Greco, Gardel, Morricone, Yapanqui, Donato, Canaro, Bacalov, Piazzolla, Villoldo

Luis Bacalov, Klavier

Urania Pathos PTH14610, Preiscode: BD, VÖ: 28.2.2018, 8051773576102

Nur wenige Monate nach seinem Tod präsentiert Urania diese CD zum Andenken an Luis Bacalov. Er hatte diese Einspielung zwei Jahre zuvor aufgenommen und autorisiert. Das Repertoire spiegelt seine Heimat und einige seiner eigenen Werke in einer ganz persönlichen Reise. Im Booklet findet sich ein Interview mit seinem Sohn. Bacalovs Karriere begann in Italien, wo er wie auch Ennio Morricone bei RCA Records unter Vertrag stand. Mit Morricone verband ihn seitdem eine Freundschaft. Anfang der 1960er Jahre begann er als Arrangeur und Komponist beim Film zu arbeiten, unter anderem für „Die Nackte“ mit Horst Buchholz und Bette Davis. Für Pasolinis „Das erste Evangelium Matthäus“ war er 1967 (unter anderem neben Elmer Bernstein) für den Oscar nominiert, unterlag aber Ken Thorne. Während der 1960er und 1970er Jahre schrieb Bacalov die Musik zu zahlreichen Italowestern, neben Django mit Franco Nero in der Titelrolle unter anderem „Drei Vaterunser für vier Halunken“ mit Lee Van Cleef, sowie den Titelsong für die Bud-Spencer-Westernkomödie „Der Dicke in Mexiko“. Für den Film „Töte Amigo“ mit Klaus Kinski schrieb er die komplette Filmmusik, die Produzenten verwendeten jedoch aus Werbegründen lieber den bekannteren Namen Morricones. Während der 1980er Jahre arbeitete Bacalov vor allem für Fernsehproduktionen. 1996 gelang ihm ein Comeback, als er für „Der Postmann“ den Oscar für die beste Filmmusik gewinnen konnte, nachdem zuvor Morricone das Angebot ausgeschlagen hatte. 2003 verwendete Quentin Tarantino zwei Italowesterntitel von Bacalov für seine beiden Teile von „Kill Bill“, 2012 das Titellied von Django für seine Hommage an das Westerngenre, „Django Unchained“. Bacalov schrieb auch klassische Stücke für Chöre und Orchester, unter anderem die Misa Tango, die 1999 in Rom mit Plácido Domingo als Tenor uraufgeführt wurde.

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