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Neuheiten vom 21.2.2018

 

Ryutaro Suzuki

D. Scarlatti: Sonaten d-moll, E-dur
Ravel: Le Tombeau de Couperin
Mozart: Sonate a-moll
Liszt: Réminiscences de Don Juan

Ryutaro Suzuki, Klavier

Label G G001, Preiscode: CK, VÖ: 21.2.2018, 7619931000138

Der 1990 geborene Pianist begann mit vier Jahren mit dem Klavierspiel. Er studierte in Paris am Conservatoire National. Er nahm an zahlreichen internationalen Festivals teil und spielt in ganz Europa, Nordamerika und Japan. Für seine erste CD hat er Werke ausgesucht, die seine musikalischen Erfahrungen als Konzertpianist bündeln. Eingespielt auf dem neuen Label G, dessen Eigner und Tonmeister ganz besonderen Wert auf erstklassige Aufnahme- und Reproduktionstechnik legt (DXD, DSD).

 

 

 

Genf im Jahrhundert der Lichter

Gaspard Fritz: Symphonien opp. 6,3; 6,6; Violinsonate op. 3
Friedrich Schwindl: Symphonien opp. 10,1; 10,3; Duo für Violine und Cello op. 6
Nicolas Scherrer: Sonaten opp. 4, 5, 8

Florence Malgoire, Violine und Leitung
Paolo Corsi, Fortepiano
Orchestre Baroque de la Hem de Genève
Le Harmoniche Sfere

Claves CLA1610, Preiscode: EE (2 CD), VÖ: 21.2.2018, 7619931161020

In der Folge der Reformation im 16. Jahrhundert wurde Genf zu einem weitbeachteten intellektuellen und religiösen Zentrum. Und die Stadt zog, nicht zuletzt dank ihrer Lage an der Kreuzung europäischer Hauptstraßen, Musiker aus ganz Europa an. Mitte des 17. Jahrhunderts fanden sich dann Amateure, reisende Musiker und Adlige in „concerts de musique“ zusammen. 1717 führte das zur Gründung einer musikalischen Gesellschaft durch 40 junge Männer der Genfer Society, die in der Stadthalle ihre Heimat fand. Bald verfügte Genf demzufolge über ein Orchester und die Möglichkeit, Opern aufzuführen. Ende des Jahrhunderts gab es dann Initiativen zur Gründung von Musikschulen und sogar der Wiedereinstellung von Orgeln in die Kirchen. Dieses Doppelalbum stellt das Schaffen dreier Musiker vor, die das Musikleben dieser pulsierenden Stadt im 18. Jahrhundert maßgeblich mit geprägt haben.

 

 

 

Ernest Bloch (1880-1959)

Sonaten:
Sonate für Violine und Klavier Nr. 1
Sonate für Violine und Klavier Nr. 2 „Poème mystique“
Klaviersonate

Nurit Stark, Violine
Cédric Pescia, Klavier

Claves CLA50-1705, Preiscode: CK, VÖ: 21.2.2018, 7619931170527

Auch fast 60 Jahre nach seinem Tod ist der Schweizer Komponist, 1924 in den USA eingebürgert, unter den Musikliebhabern immer noch relativ unbekannt. Dabei bietet seine Musik alles, was das Herz begehrt: Dramatik, Lyrik, Virtuosität, Poesie... Er kombiniert Tonalität, Bitonalität, Atonalität, Elemente der jüdischen Volksmusiktradition wie auch Anklänge an den amerikanischen Filmmusikstil. Nurit Stark und Cédric Pescia, ein Paar auf der Bühne und im Leben, fühlen sich von diesem einzigartigen Musikstil besonders angezogen. Und mit diesem Programm stellen sie Werke vor, in denen Ruhe mit Hysterie wechselt und Folklore mit Mystizismus. Oder, um mit Cédric Pescia zu reden: „Diese CD ist pures Dynamit“.

 

 

 

Chopin Recital

Mazurkas op. 17
Nocturnes op. 32 und op. 48
Prelude op. 45
Ballade Nr. 4, op. 52
Polonaise-Fantaisie, op. 61

Finghin Collins, Klavier

Claves CLA50-1719, Preiscode: CK, VÖ: 21.2.2018, 7619931171920

Chopin, 1831 in Paris angekommen, wurde der Liebling der Gesellschaft, der Freund führender Dichter, Maler und Musiker. Er feierte glamouröse Erfolge, wurde getragen von der Begeisterung der Musikliebhaber, und blieb doch einsam. Seine nostalgischen Gefühle für seine Heimat Polen drückte er in seiner Klaviermusik aus, die sich durch ganz eigenen Stil und neue Vortragstechniken auszeichnete. Finghin Collins, einer er erfolgreichster Musiker Irlands, stellt auf diesem Album Musik aus der großen Zeit Chopins vor und zeigt den Einfluss der italienischen Oper, insbesondere von Bellinis raffiniertem belcanto-Stil, auf das Klavierschaffen Chopins.

 

 

 

Orazio Sciortino (*1984)

Kammermusik für Klavier und Streicher:
Diario di un poeta für Cello und Klavier
Klaviertrio
Klavierquartett
Klavierquintett

Ambra Piano Trio
Swiss Music Ensemble „New Wave“

Claves CLA50-1724, Preiscode: CK, VÖ: 21.2.2018, 7619931172422

Sciortino ist Pianist und Komponist und lebt in Mailand. Die hier vorgestellten Werke entstanden zwischen 2012 und 2013. Obwohl nicht als Zyklus konzipiert, bilden die Stücke doch eine gewisse Einheit. Denn sie entstanden parallel zueinander in einer Zeit, als der Komponist nach neuen Ausdrucksmitteln suchte, nach einer neuen Ästhetik, nach neuen musikalischen Modellen, nach einem neuen persönlichen Stil. 

 

 

Bartók & Baroque

Bartók: Mikrokosmos
Bach: Wohltemperiertes Klavier I
Couperin: Pièces de Clavecin
D. Scarlatti: Sonate E-dur

Helga Váradi, Cembalo

Claves CLA50-1807, Preiscode: CK, VÖ: 21.2.2018, 7619931180724

 „Ich erinnere mich, dass mich mein Vater, als ich noch ein Kind war, zum Besuch einer Freundin in Budapest mitnahm. Elizabeth Láng zeigte mir ihr Cembalo. Sowohl mein Vater wie auch ich waren fasziniert von diesem Instrument, insbesondere von der Möglichkeit, die beiden Manuale zu koppeln. Später gab mein Vater im Vorwort zum „Mikrokosmos“ an, das zehn der Klavierstücke auch auf dem Cembalo gespielt werden können. Ich bin Helga Váradi sehr dankbar, dass sie diese und andere Stücke mit dieser Aufnahme zum Leben erweckt.“ (Peter Bartók, 2017)

 

 

Dmitrij Schostakowitsch

Violinsonate op. 134
Klaviertrio Nr. 1 op. 8
Klaviertrio Nr. 2 op. 67

Ilya Gringolts, Violine
Daniel Haefliger, Cello
Gilles Vonsattel, Klavier

Claves CLA50-1817, Preiscode: CK, VÖ: 21.2.2018, 7619931181721

Diese Musik ist gezeichnet von einem überwältigenden Willen, einem Bekenntnis zum Leben, und zugleich von der Erkenntnis der Unausweichlichkeit des Todes. Erst kommen Hoffnung, Zärtlichkeit, Magie und Wunder. Gefolgt von Sarkasmus, Ironie, Revolte. Und schließlich Nostalgie, Verzweiflung und die Hoffnungslosigkeit einer Reise ohne Wiederkehr. Wie Schostakowitsch selbst sagte: „Wenn man meine Musik richtig spielt, sollten Fliegen tot umfallen.“

 

 

Zygmunt Noskowski (1846-1909)

Klavierwerke vol. 3
Trois Cracoviennes op. 5
Trois Morceaux op. 22
Danses polonaises op. 23
Trois Morceaux op. 26
Images op. 27
Deux Morceaux op. 15

Anna Mikolon, Klavier

Acte Préalable AP0382, Preiscode: CE, VÖ: 21.2.2018, 5901741653829

Ersteinspielung

Diese Klavierminiaturen sind typische Werke der Romantik, genauer: der polnischen Romantik. Dabei war ihr Schöpfer nicht nur musikalisch kreativ, sondern zugleich eine unermüdlicher Kämpfer für eine sozial gerechtere Welt. Er legte den Grund für polnische Kultur und Musikerziehung zu einer Zeit, als Polen auf der Landkarte nicht einmal existierte. Es ist daher nicht überraschend, in seinen Werken immer wieder Rückgriffe und Auseinandersetzungen mit polnischer Volksmusik, insbesondere mit Tänzen zu finden.

 

 

Raul Koczalski (1885-1948)

Kammermusik vol. 1
Impressions de Pologne op. 86
Romanza op. 142
Ballade g-moll op. 87
Sonate e-moll für Violine und Klavier Nr. 1 op. 74

Monika Dondalska, Violine
Krysztof Figiel, Klavier

Acte Préalable AP0383, Preiscode: CE, VÖ: 21.2.2018, 5901741653836

Ersteinspielung

Koczalski war ein phänomenaler Pianist. Er stammte aus Warschau und startete seine Karriere schon als Kind, was ihm die Ehrenbezeichnung eines „polnischen Mozart“ eintrug. Mit fünf Jahren begann er darüber hinaus zu komponieren. Als Jugendlicher eroberte er dann die Herzen der Musikfreunde weltweit – nur nicht in Polen. Denn in seiner Heimat zweifelten die angesehensten Musikkritiker an diesem Virtuosen. Bei Anton Rubinstein vervollkommnete Koczalski sein Klavierspiel, und im Jahr 1900 konnte er bereits auf 1000 Auftritte zurückblicken, wobei er oft eigene Kompositionen spielte. Als Komponist hatte er nicht nur mit Klavierwerken Erfolg; seine Oper „Raymond“ z.B. wurde in diversen europäischen Städten nicht weniger als 147mal aufgeführt.

 

 

Wladyslaw Zelenski (1837-1921)

Lieder und Duette

Marta Trybulec, Sopran
Witold Wrona, Tenor
Elzbieta Konopczak, Klavier

Acte Préalable AP0384, Preiscode: CE, VÖ: 21.2.2018, 5901741653843

Ersteinspielung

Zelenski ist einer der bekanntesten polnischen Komponisten am Ende des 19. Jahrhunderts. Er schrieb vier Opern, acht Kantaten, über 100 Lieder, zahlreiche Symphonien, Chor- und Kammermusikwerke, Orgel- und Klavierstücke. Ein besonderer Schwerpunkt seines Schaffens sind die Vokalwerke, und hier als besondere Juwelen die Lieder. Zelenski zeigt hier einen verblüffenden Reichtum der melodischen Erfindung, der sorgfältig ausgearbeiteten Harmonik und abwechslungsreicher, kreativer Klavierbegleitung, die den üblichen Rahmen weit hinter sich lässt.

 

 

Ignacy Krzyzanowski

Klavierwerke vol. 1
Mazurken, Nocturnes, Walzer, Impromptus, Romanzen

Laurent Lamy, Klavier

Acte Préalable AP0385, Preiscode: CE, VÖ: 21.2.2018, 5901741653850
(Chopins Schüler vol. 8)

Ersteinspielung

Über Krzyzanowskis Leben ist nicht viel bekannt. Geboren wurde er an Heiligabend 1826 in Opatow. Ersten Klavierunterricht hatte er bei seinem Vater Adam Krzyzanowski, ein Musiklehrer. Um 1840 kam er nach Krakau, wo er seine musikalische Ausbildung bei Franciszek Mirecki fortsetzte, der in Europa als Komponist und Lehrer weithin bekannt war. Unter den Zuhörern bei seinen ersten Konzerten war Franz Liszt, der sich von dem jungen Pianisten beeindruckt zeigte und ihn ans Pariser Konservatorium verwies. Dort studierte er ab 1843 fünf Jahre lang; von 1844 bis 1848 hatte er Unterricht bei Frédéric Chopin. 1848 kehrte er nach erfolgreicher Englandtournee aus gesundheitlichen Gründen nach Polen zurück und setzte seine Karriere in Krakau und Warschau fort.

 

 

Cembalomusik des 20. Jahrhunderts

Jean-Jacques Grunenwald: Suite de danses
Toru Takemitsu: Rain Dreaming
György Ligeti: Hungarian Rock
Aleksandra Garbal: Konzert für Cembalo und Klavier
Jürg Baur: Divertimento für Cembalo und Schlagzeug
Jan Wincenty Hawel: Partita per clavicembalo

Aleksandra Garbal, Cembalo
Katarzyna Kwiatkowska, Klavier
Aleksandra Rogowska, Schlagzeug

Acte Préalable AP0394, Preiscode: CE, VÖ: 21.2.2018, 5901741653942

Teilweise Ersteinspielung

Die Interpretin ist als Komponistin, Pianistin, Cembalistin tätig und unterrichtet Musiktheorie. 1996 beendete sie ihre Studien an der Musikakademie in Katowice mit Auszeichnung. Sie hat an zahlreichen internationalen Wettbewerben, Workshops und Symposien teilgenommen.

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