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Neuheiten vom 22.11.2017

 

Clemens Krauss: Die Neujahrskonzerte 1951-1954

mit Walzern, Märschen und Polkas von Johann Strauß, Johann Strauß II, Josef Strauß

Wiener Philharmoniker, Clemens Krauss

Eloquence ELQ4827363, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 22.11.2017, 0028948273638

Clemens Krauss war der führende Pionier bei der Etablierung der berühmten Neujahrskonzerte mit den Wiener Philharmonikern. Er dirigierte das erste dieser Konzerte 1939 und blieb dabei bis zu seinem Tod im Mai 1954. Erst in diesem Jahr wurde es üblich, das Konzert live aufzuzeichnen. Bis dahin waren Krauss und die Philharmoniker jedes Jahr im Sommer ins Studio gegangen, um das Konzert sozusagen nachzuproduzieren. Die Konzerte 1951 bis 1954, seinerzeit auf Decca erschienen, sind hier erstmals auf CD zusammengefasst. Na dann: „Prosit Neujahr!“

 

 

 

Johann Strauß II

Der Zigeunerbaron

Pöll, Dönch, Patzak, Preger, Loose, Leverenz, Jaresch, Anday, Zadek Bierback
Wiener Staatsopernchor
Wiener Philharmoniker, Clemens Krauss

Eloquence ELQ4827371, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 22.11.2017, 0028948273713

Anfang der 1950er Jahre nahm Clemens Krauss neben den Neujahrskonzerten auch zwei Strauß-Operetten für Decca auf: „Die Fledermaus“ und „Der Zigeunerbaron“. Es entstanden künstlerisch ausgesprochen außergewöhnliche Einspielungen dank der feurigen Stabführung von Krauss und der Besetzung der führenden Tenorrolle mit Julius Patzak. Letzterer war im wesentlichen Autodidakt, was sein einzigartiges Timbre zumindest teilweise erklären mag.

 

 

 

Johann Strauß II

Die Fledermaus

Patzak, Güden, Pöll, Lipp, Wagner, Preger, Dermota, Jaresch
Wiener Staatsopernchor
Wiener Philharmoniker, Clemens Krauss

Eloquence ELQ4827379, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 22.11.2017, 0028948273799

Anfang der 1950er Jahre nahm Clemens Krauss neben den Neujahrskonzerten auch zwei Strauß-Operetten für Decca auf: „Die Fledermaus“ und „Der Zigeunerbaron“. Es entstanden künstlerisch ausgesprochen außergewöhnliche Einspielungen dank der feurigen Stabführung von Krauss und der Besetzung der führenden Tenorrolle mit Julius Patzak. Letzterer war im wesentlichen Autodidakt, was sein einzigartiges Timbre zumindest teilweise erklären mag.

 

 

 

Johann Sebastian Bach

Weihnachtsoratorium, BWV 248

Helmut Krebs, Tenor
Gunthild Weber, Sopran
Sieglinde Wagner, Alt
Heinz Rehfuß, Bass
Berliner Motettenchor
RIAS Kammerchor
Berliner Philharmoniker, Fritz Lehmann, Günther Arndt

Eloquence ELQ4827637, Preiscode: DC (3 CD), VÖ: 22.11.2017, 0028948276370

Als Fritz Lehmann überraschend am Karfreitag, 20. März 1956 während der Aufführung von Bachs Matthäuspassion in München starb, war seine Einspielung des Weihnachtsoratoriums noch unvollendet. Im August des Vorjahrs hatte er die ersten vier Kantaten aufgenommen. Die Leitung von Deutsche Grammophon Archiv Produktion tat dann das naheliegendste, um das Projekt noch zu retten: sie beauftragte Günther Arndt, den Leiter des Berliner Motettenchors, mit dem Dirigat der letzten beiden Kantaten im Juni und September 1956.

 

 

 

Weihnachten in Westminster Abbey

20 alte und neue Weihnachtslieder aus England, Frankreich und Deutschland

Choir of Westminster Abbey, Simon Preston
Christopher Herrick, Orgel

Eloquence ELQ4828564, Preiscode: BL, VÖ: 22.11.2017, 0028948285648

Als er 1963 mit nur 22 Jahren zum 2. Organisten von Westminster Abbey ernannt wurde, galt Simon Preston bereits als Kronprinz der „Königin der Instrumente“. Seine Virtuosität und seine Stilsicherheit im Umgang mit Repertoire aus fünf Jahrhunderten beeindruckten Publikum und Kritik. 1981 wurde er erster Organist und Chordirektor. Zu seinen Aufgaben gehörten auch drei Weihnachtsgottesdienste, hier in einer Produktion von Deutsche Grammophon aus dem Jahr 1984 dokumentiert.

 

 

 

Chorwerke

Francis Poulenc:
Gloria
Sylvia Greenberg, Sopran
Wayne Williams, Tenor
Choeur de la Radio Suisse Romande
L’Orchestre de la Suisse Romande, Jesús López-Cobos

Francis Poulenc:
Quatre Motets pour le temps de Noël
Choir of Christ Church Cathedral Oxford, Simon Preston

Camille Saint-Saëns:
Messe à quattre voix, op. 4
Simon Colston, Knabensopran
Anthony de Rivaz, John Vickers, Altus
Trevor Owen, Tenor
Brian Harvye, Bass
Worcester Cathedral Choir, Donald Hunt

Eloquence ELQ4828798, Preiscode: BL, VÖ: 22.11.2017, 0028948287987

Mit nur 21 Jahren schrieb Saint-Saëns seine Messe op. 4, aber die handwerkliche Qualität der Stimmbehandlung und der Instrumentalsatz verweisen auf einen bereits sehr erfahrenen Komponisten. Franz Liszt hielt die Messe für das unübertreffbare Meisterwerk seiner Zeit – sowohl inhaltlich in der Ausgestaltung der religiösen Botschaft wie auch aufgrund der kompositorischen Meisterschaft. Unter den französischen Komponisten der nächsten Generation nahm Francis Poulenc eine Sonderstellung ein, denn er lehnte sich einerseits gegen musikalische Traditionen und Autoritäten auf, war aber andererseits von einer tiefen, katholischen Religiosität geprägt, weit intensiver als bei Saint-Saëns. Er war „halb Mönch, halb Verbrecher“, wie der Kritiker Claude Rostand einmal bemerkte. Diese innere Spannung führte neben vielen anderen Werken zu qualitativ höchst bemerkenswerten Schöpfungen wie den vier Motetten und dem Gloria.

 

 

 

Viola appassionata

Italienische Virtuosenmusik des 16./17. Jahrhunderts für Viola da gamba und Harfe. Werke von Bernardo Pasquini, Girolamo Della Casa, Diego Ortiz, Andrea Falconieri, Girolamo Frescobaldi, Cipriano de Rore, Riccardo Rognoni, Adam Jarzebsky, Giovanni Trabaci und Giovanni Bassano

Juliane Laake, Viola da gamba
Ensemble Art d’Echo

Querstand VKJK1710, Preiscode: CF, VÖ: 22.11.2017, 4025796017106

Nichts hat Künstler aller Zeiten so sehr inspiriert und beflügelt wie die Liebe. Ob nun die Jungfrau Maria oder die Schöne aus der Nachbarschaft angebetet wurde, ob höllische Verzweiflung oder seligstes Glück – immer ist es die Liebe, die auch in der Musik die großartigsten Werke entstehen ließ. Musikalischer Ausdruck dieser Hingabe war im Italien des 16. Jahrhunderts das Madrigal. Zum ersten Mal in der Musikgeschichte ging es darum, alle Geschehnisse und Emotionen einer Textvorlage direkt und plastisch in der Musik abzubilden. Kompositorische Muster bildeten sich heraus, ein als Madrigalismen bezeichneter Kanon stilistischer Mittel – auffällige rhythmische, harmonische, chromatische oder sonst wie ungewöhnliche Wendungen, die tonmalerisch den Text wiedergeben und erprobter maßen bei den meisten Menschen die gleichen Assoziationen und Gefühle hervorrufen. Grundsätzlich eine weltliche mehrstimmige Vokalgattung ohne formale Auflagen bis auf jene der größtmöglichen Expressivität (im Gegensatz zur streng zensierten Kirchenmusik dieser Zeit der katholischen Gegenreformation), bot das Madrigal den Renaissance-Komponisten viel kreativen Spielraum bei der Vertonung. Und so wurde denn die Gattung zum Prüfstein der Komponisten, einige wahrhafte Meisterwerke entstanden und inspirierten noch Jahrzehnte später zu nicht minder großartigen Instrumentalbearbeitungen – diese stehen im Zentrum der vorliegenden neuen CD von Juliane Laake und ihrem Ensemble Art d’Echo, ihrer zweiten Aufnahme beim querstand-Label.

 

 

 

Hej, Mistre! Tschechische Weihnacht

Weihnachtslieder
Jakub Jan Ryba: Tschechische Weihnachtsmesse

Hana Skarková, Sopran
Marie Vrbová, Alt
Petr Levicek, Tenor
Richard Novák, Bass
Philharmonischer Chor Brno
Tschechische Kammersolisten, Petr Fiala

Arco Diva UP0155, Preiscode: BI, VÖ: 22.11.2017, 8594029811553

Bis heute ist in Tschechien die 1796 komponierte Weihnachtsmesse von Jakub Jan Ryba (1765-1815) das zur Weihnachtszeit meistgespielte Vokalwerk. Kein Wunder, denn diese frische und fröhliche Musik vermag ebenso wie die einfühlsame Lyrik die Hörer unmittelbar anzusprechen. Es ist eine einfache, eingängige Komposition, eingebunden in die tschechische Volksmusiktradition, die immer wieder fasziniert.

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