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Neuheiten vom 6.9.2017

 

Élisabeth-Claude Jacquet de La Guerre

Cembalowerke:
Les pièces de clavessin (1687), Suiten 1-4
Pièces de clavecin qui se peuvent se jouer sur le viollon (1707), Suiten 1-2

Elisabetta Guglielmin, Cembalo

Aevea OC17091B, Preiscode: EB (2 CD), VÖ: 6.9.2017, 0634065037338

Élisabeth-Claude Jacquet de La Guerre, die Tochter des Organisten Claude Jacquet, trat schon im Kindesalter als Konzertcembalistin auf. Im Alter von fünf Jahren spielte sie vor König Ludwig XIV. und wurde von dessen Mätresse, Madame de Montespan in Obhut genommen. Der König unterstützte sie finanziell und ließ später ihre Werke zur Aufführung bringen. Ihre Erfolge sind im Mercure Galant zu verfolgen. Der Weimarer Musikschriftsteller und Komponist Johann Gottfried Walther brachte 1732 sein Musicalisches Lexicon heraus, in dem er daraus über das „Wunder unseres Jahrhunderts“ berichtet: „Jaquier (sic) ein kleines und lediges Französisches Frauenzimmer ums Jahr 1678, so das Clavessin tractieret, wird im Mercure Galant a.c. im Decembre-Monat, p. 80. la merveille de nostre Siecle genennet.“ 1684 heiratete sie den Organisten Marin de la Guerre. Die Französin Élisabeth-Claude Jacquet de La Guerre gehört zusammen mit den Italienerinnen Francesca Caccini, Barbara Strozzi und Isabella Leonarda zu den heute als „etabliert“ zu bezeichnenden Komponistinnen des Barock. Sie war die erste Komponistin Frankreichs, die eine Oper komponierte, die an der Opéra Paris aufgeführt wurde.

 

 

 

Johannes Martin Doemming (1703-ca. 1760)

Kantate und Concerti:
Concerto F-Dur für zwei Cornu de Chasse,  Oboe, Violine, Viola  und B.c.
Concerto A-Dur für Oboe d’amore, Traversflöte, Violine, Viola und B.c.
„Ich senke mich in deine Liebe“. Kantate für Altus, zwei Blockflöten, Oboe und B.c.
Trio F-Dur    für Viola und zwei Violoncelli
Concerto G-Dur für Oboe d’amore, zwei Traversflöten, zwei Violinen und B.c.

Kai Wessel, Altus
Concert Royal Köln

Musicaphon M56979, Preiscode: CE (SACD hybrid), VÖ: 6.9.2017, 4012476569796

CD/SACD stereo / Binaural 3D

Doemming, am 30. September 1703 in Milz (Thüringen) geboren, war am Hofe der Grafen zu Bentheim-Tecklenburg in Limburg unter Graf Moritz Casimir angestellt. Über sein Leben ist so gut wie gar nichts bekannt; laut eines Protokolls vom 24. November 1731 wurde der Hofangestellte und Küchenmeister zum Directore Musices der dortigen Hofkapelle ernannt. Doemming war Laienmusiker und spielte selbst die Oboe. Zu seinen Aufgaben gehörte nun „...auf die Zeit und Stunde, wann es uns gnädigt gefällt, bey der music zu führen.“ Neben freier Kost und Logis erhielt er hierfür die nicht besonders hohe Summe von 40 Reichsthalern jährlich. Er hatte sich um das gesamte Musikleben bei Hofe zu kümmern, komponierte selbst, leitete die Proben und Konzerte und schaffte umfangreiches Notenmaterial herbei. Bei dieser Einspielung mit Werken von Johannes Martin Doemming handelt es sich um einen breit gefächerten Querschnitt seines Schaffens. Bei den instrumentalen Concerti stehen die Bläser im Mittelpunkt, Traversflöten und Oboe bzw. Oboe d‘amore. Stilistisch finden wir bei Doemming eine Bandbreite, die von Buxtehude (Kantate) über den Hochbarock bis zur Empfindsamkeit, fast im Stil eines Carl Philipp Emanuel Bach reicht. Eingespielt vom Ensemble Concert Royal Köln, das für seine Aufnahmen mit Werken von Johann Wilhelm Hertel und Johann Georg Linike bereits mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde.

 

 

 

Inspiration

Domenico Scarlatti: Toccata d-Moll
Kalevi Aho: Sonate Nr. 2 „Black Birds“
Johann Sebastian Bach: Englische Suite Nr. 5
Frank Zabel: Caprice Nr. 1
Moritz Moszkowski: Étincelles Opus 36 Nr. 6

Nikola Komatina, Akkordeon

GWK GWK133, Preiscode: CE, VÖ: 6.9.2017, 4260113461334

Vielseitig, charismatisch, inspiriert und inspirierend, ein Musiker durch und durch: der junge serbische Akkordeonist Nikola Komatina, der in Deutschland lebt und in mehreren Ländern ausgezeichnet wurde, gibt der Musik des Barock und der Romantik mit seinem Instrument eine neue Farbe, faszinierende Dynamik, Transparenz und Intensität. Auf seiner Debut-CD „Inspiration“ stellt er Bearbeitungen von Werken Bachs, Scarlattis und Moszkowskis zwei zeitgenössische Originalkompositionen gegenüber. Kalevi Ahos Sonate „Black Birds“ ist eins der aufregendsten, komplexesten und tiefsten Werke der modernen Akkordeonliteratur, das man lange für unspielbar hielt und das noch immer als extrem schwierig gilt. Mit Ahos Werk und mit Frank Zabels „Caprice Nr. 1“ kann Komatina, für den der Komponist das Stück 2016 geschrieben hat und das hier zum ersten Mal auf Tonträger vorliegt, das gesamte musikalische und technische Profil des Akkordeons präsentieren.

 

 

 

A Tribute to Erling Blöndal Bengtsson

Schwedische Rundfunkaufnahmen 1957-80:
Holewa: Quattro Candenze
Blomdahl: Klarinettentrio
Lidholm: 4 Pezzi für Cello und Klavier
Atterberg: Sonate für Cello und Klavier
Eccles: Sonate für Cello und Klavier
Bloch: Suite für Cello solo Nr. 1
Wirén: Sonatina für Cello und Klavier
Garreta: Sonate für Cello und Klavier

Erling Blöndal Bengtsson, Cello
Schwedisches Radiosinfonieorchester, Leif Segerstam
Kjell Baekkelund, Anker Blyme, Greta Eriksson, Rosé Ribera, Klavier

Danacord DACOCD778, Preiscode: CK (2 CD zum Preis von 1), VÖ: 6.9.2017, 5709499778005

Ein weiterer Baustein in der bemerkenswerten Diskographie des hoch geschätzten dänischen Cellisten; diesmal mit Einspielungen von Werken vornehmlich schwedischer zeitgenössischer Komponisten. Diese Archivaufnahmen des schwedischen Rundfunks werden hier erstmals veröffentlicht.

 

 

 

Music of the Night – American Nocturnes

von George Crumb, Amy Beach, Charles Griffes, Louis M. Gottschalk, Daniel Mason, Aaaron Copland, Samuel Barber, Leo Ornstein, Marc-André Hamelin, George Chadwick, Arthur Foote, Ferde Grofé, Joseph Lamb und Ernest Schelling

Cecile Licad, Klavier

Danacord DACOCD783, Preiscode: EE (2 CD), VÖ: 6.9.2017, 5709499783849

Anthology of American Piano Music vol. 2

Die Anthologie amerikanischer Klaviermusik will die stilistische Breite, hohe musikalische Qualität und große Originalität der besten Werke aufzeigen. Die Serie macht ihre Hörer mit vielen unterbewerteten, ignorierten oder schlicht vergessenen Meisterwerken aus dem späten 18. bis ins 21. Jahrhundert hinein bekannt, und dies in thematisch zusammengestellten Veröffentlichungen. Stets bildet ein gemeinsames Thema oder eine übergreifende Idee den roten Faden. Vol. 1 widmete sich „American first sonatas“; nun also folgen Kompositionen, die die Nacht zum Thema haben oder als Inspirationsquelle nutzten.

 

 

 

Raritäten der Klaviermusik

auf Schloß vor Husum 2016.

Kompositionen von Chaminade, Fauré, Casadesus, Alexandrow, Reubke, Wagner, Liszt, Medtner, Rachmaninow, Moniuszko, Kirchner, Reger, Scaraltti, Mozart, Brahms, Britten, Coke, Rodgers & Hammerstein

Johann Blanchard, Severin von Eckardstein, Zlata Chochieva, Martin Jones, Hubert Rutkowski, Florian Noack, Joseph Moog, Duo Grau/Schumacher, Duo Mercier/Katsaris, Artem Yasynskyy, Simon Callaghan, Klavier

Danacord DACOCD789, Preiscode: CK, VÖ: 6.9.2017, 5709499789001

Alle Jahre wieder... Ungebrochen ist die Faszination des jährlichen Klaviermusikfestivals auf „Schloß vor Husum“, das 2016 seine 30. Auflage feiern konnte. Die ganz besondere Atmosphäre entsteht besonders aus der Mischung bekannten und unbekannten Repertoires, vorgetragen von schon etablierten wie auch jungen Künstlern, die noch am Beginn ihrer Karriere stehen. Auch 2016 wieder in repräsentativer Auswahl von Danacord dokumentiert, wobei viele Werke überhaupt erstmals auf CD veröffentlicht werden.

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