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Neuheiten vom 5.7.2017

 

John Cage

The Works for Percussion 4: Music for Speaking Percussionist
A Flower / 51‘15.657“ for a speaking percussionist / Music for Two (By One) / The Wonderful Widow of Eighteen Springs
+ Allen Otte/John Cage: Connecting Egypt to Madison through Columbus, Ohio, Cage, and the History of the American Labor Movement

Bonnie Whiting, Stimme, Percussion, Klavier
Allen Otte, Stimme, präpariertes Klavier, Rahmentrommel

Mode MODE296, Preiscode: CK, VÖ: 5.7.2017, 764593029625 (CD)
Mode MODEBL296, Preiscode: EE, VÖ: 5.7.2017, 764593029694 (Blu-ray High Res Audio/Video)

The Complete John Cage Edition vol. 52

Cage gab einige seiner Werke für Kombination mit anderen und für gleichzeitige Aufführungen frei. Das nutzend, hat die Percussionistin Bonnie Whiting einzigartige virtuose Simultan-Realisationen einiger der Werke für „sprechende Schlagzeuger“ geschaffen. Ergänzt wird ihr Recital durch zwei schöne, frühe Werke klassischer Art für Stimme und Klavier: „The Wonderful Widow“ und „A Flower“. Das Klavier wird hier als Schlagzeug eingesetzt (Strawinsky zu Ende gedacht...), nicht über die Tasten angespielt. Wie in den anderen Werken gibt Whiting eine tour de force-Performance beider Teile gleichzeitig.  Als Bonus spielt Whitings Mentor Allen Otte von der Percussion Group Cincinnati sein sehr persönliches Werk über die amerikanische Arbeiterbewegung, das kompositorische Werkzeuge von Cage sowohl für den Text wie die Musik nutzt.

 

 

 

Modern Lied

Holliger: Sechs Lieder nach Gedichten von Morgenstern
Sciarrino: Due Melodie
Lachenmann: Got Lost
Kurtág: Requiem po drugu op. 26
Rihm: Ophelia Sings
Lang: Wenn die Landschaft aufhört

Sarah Maria Sun, Sopran
Jan Philip Schulze, Klavier

Mode MODE297, Preiscode: CK, VÖ: 5.7.2017, 764593029724

Teilweise Ersteinspielung

Die Idee zu diesem Recital „Modern Lied“ entstand beim Frühstück nach dem ersten gemeinsamen Konzert von Sun und Schulze. Nicht weniger als die absoluten Meisterwerke zeitgenössischen Liedschaffens wollten sie zu einem Programm zusammen fassen. Und nun liegt dieses Kompendium vor. Das früheste Werk sind Holligers Morgenstern-Lieder, 1956 komponiert, sehr weich, an Debussy, Ravel und Berg erinnernd. Ganz anders das jüngste Werk auf dieser CD, Bernhard Langs 2015 entstandene Vertonung eines Textes von Dieter Sperl. Das ist eine neue Art von Rap und bewegt sich zwischen dem Sprachrhythmus und einem pointillistischen Stil von Intonation. Dazwischen Werke von vier Großen unserer Zeit; Rihms „Ophelia“ hat es zwischenzeitlich schon zum Rang eines Klassikers der zeitgenössischen Liedkunst gebracht. – Sarah Maria Suns Repertoire reicht vom 17. bis zum 21. Jahrhundert, aber ihre besondere Liebe gilt der zeitgenössischen Musik. Nicht weniger als 700 Werke aus dem 20. und 21. Jahrhundert hat sie im Repertoire. Von 2007 bis 2014 war sie Erste Sopranistin der Neuen Vokalsolisten Stuttgart, die sich seit 30 Jahren um die Verbreitung zeitgenössischer Musik verdient gemacht haben.

 

 

 

Wolfgang Amadeus Mozart

Klavierkonzerte:
Nr. 11 F-Dur K413
Nr. 12 A-Dur K414

Christoph Soldan, Klavier
Schlesische Kammersolisten

K & K Verlagsanstalt KUK128, Preiscode: CE, VÖ: 5.7.2017, 4260005911015

(Serie Grand Piano Masters)

Der 1964 geborene Christoph Soldan studierte bei Eliza Hansen und Christoph Eschenbach an der Hamburger Musikhochschule. Der Durchbruch zu einer internationalen Konzertkarriere gelang ihm  durch eine gemeinsame Tournee mit Leonard Bernstein im Sommer 1989. Seitdem konzertierte Soldan in ganz Europa, in Mittelamerika und Japan. Seit 2009 arbeitet Soldan regelmäßig mit dem Schriftsteller Peter Härtling zusammen, mit dem er gemeinsam Lesekonzerte aufführt.

 

 

 

Amor y Locura

Werke von Stradella, Giramo, Eccles, Purcell, Mancini, Klein, Le Bailly, Kircher und Improvisationen

Los Temperamentos

Arcantus ARC17005, Preiscode: CE, VÖ: 5.7.2017, 4260412810055

Teilweise Ersteinspielung

Auf dieser CD dreht sich alles um Liebe und Wahnsinn. Das Ensemble widmet sich einer Frage, die wohl so alt ist wie die Menschheit selbst: Kann Liebe ohne Verrücktheit überhaupt existieren? Wird die Leidenschaft vielleicht sogar aus dem Wahnsinn geboren? Wie verschiedene Komponisten der Barockzeit dieses Thema in Musik verwandelten, können die Zuhörer in diesem Programm auf vielfältigste Art und Weise erleben, wobei das Ensemble den Interpretationen seine unverwechselbare lateinamerikanisch-europäische Farbe gibt. „Los Temperamentos“ präsentieren Werke bekannter Komponisten, aber auch wiederentdeckte Schätze von noch unbekannten Meistern: Musik voll wilden Rachedurstes und barocker Träumerei, mit wunderbar emotionalen Momenten und lebendigen, tanzbaren Improvisationen.

 

 

 

Cello Tales

Toccaten, Ricercari und Sonaten von Antonii, Vitali, D. Gabrieli, Alborea, Boccherini, Somis, Dall‘Abaco und Dotzauer

Antonio Fantinuoli, Cello
Ensemble Chiaroscuro

Concerto CD2101, Preiscode: CE, VÖ: 5.7.2017, 8012665210115

Mittels dieses Programms versucht das Ensemble eine Geschichte in Musik zu erzählen, daher auch der Titel. Gleichzeitig ist es eine Reise zur Wiederentdeckung großer Komponisten und Pioniere der Musik für Cello. Dahinter steckt eine mühevolle, aber ertragreiche Recherche alter Manuskripte durch die Interpreten. Alle Kompositionen und Komponisten haben die Entwicklung des Cellos vorangetrieben, und so kann das Programm gut enden mit einer Verbeugung vor dem „Vater aller Cellisten“: Justus Johann Friedrich Dotzauer.

 

 

 

Girolamo Frescobaldi

Toccaten, Partiten, Hinni und Arie

Daniele Proni, Cembalo und Orgel

Concerto CD2104, Preiscode: CE, VÖ: 5.7.2017, 8012665210412

Girolamo Frescobaldi (1583-1643) war neben Jan Pieterszoon Sweelinck der einflussreichste Komponist auf dem Gebiet der Musik für Tasteninstrumente in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Dazu trug nicht zuletzt der Umstand bei, dass er, anders als viele seiner Kollegen, sehr viele Werke im Druck verbreiten ließ und so europaweit bekannt machen konnte. Als Organist des Petersdoms in Rom konnte er sich das leisten. Hervorstechende Merkmale seines Stils sind die Unabhängigkeit von vorgegebenen Schemen und der stete Fluss von Melodien, oft verwoben in strenger Kontrapunktik. Er spielt mit Rhythmuswechseln, mit Spannung und Entspannung. Und das alles gewürzt mit erstaunlicher Kühnheit der Harmonik. Gleichzeitig lässt Frescobaldi den Interpreten improvisatorische Freiheiten, wie man sie aus der Musik der Renaissance noch kennt. Dies besonders in seinen Toccaten. Das Portrait eines ganz erstaunlichen Komponisten.

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