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Neuheiten vom 17.5.2017

 

The Tudors: Lo, Country Sports

Lyrik, Lieder und Tanzsätze von Tomkins, Weelkes, Breton, East, Young, Farnaby, Farmer, Cavendish, Ravenscroft, Bateson, Campion, Johnson u.a.

James Tyler, Laute
John Neville, Rezitation
Elizabethan Consort of Viols
Purcell Consort of Voices, Grayston Burgess

Eloquence ELQ4822562, Preiscode: BL, VÖ: 17.5.2017, 0028948225620

Wieder eine fröhliche Anthologie aus Versen und Musik von den Londoner Spezialistenensembles im Rahmen der Reihe „The Tudors“. „Lo, Country Sports“ hat seinen Namen nach dem Madrigal von Thomas Weelkes. 1970 wurde die Produktion als Teil einer umfassenden Serie veröffentlicht: „Elisabethanisches Leben in Musik, Lied und Dichtung“. Dieses sorgfältig geplante Album bietet einige selten zu hörende Kleinode und überzeugt durch den Wechsel von Dichtung, gesungenen Madrigalen und instrumentalen Sätzen.

 

 

 

The Tudors: I Love. Alas

Lyrik, Lieder und Tanzsätze von Tomkins, Sidney, Morley, Weelkes, Holborne, Dowland, Ward, Vautor, Pilkington, Kirbye, Gibbons

Robert Spencer, Laute
Jeremy Brett, Rezitation
Purcell Consort of Voices, Grayston Burgess

Eloquence ELQ4822570, Preiscode: BL, VÖ: 17.5.2017, 0028948225705

Eine weitere Anthologie aus Versen und Musik vom Londoner Spezialistenensemble „Purcell Consort of Voices“ im Rahmen der Reihe „The Tudors“. Im aufkommenden Alte-Musik-Revival der 1960er und 1970er Jahre gehörten die Londoner zu den führenden Ensembles, die sich auf historische Aufführungspraxis spezialisierten.  Sie bereiteten dem Schütz Choir of London und dem Monteverdi Choir mit ihrer Pionierarbeit die Bahn. 1970 wurde die Produktion als Teil einer umfassenden Serie veröffentlicht: „Elisabethanisches Leben in Musik, Lied und Dichtung“. Dieses sorgfältig geplante Album bietet einige selten zu hörende Kleinode und überzeugt durch den Wechsel von Dichtung, gesungenen Madrigalen und instrumentalen Sätzen.

 

 

 

Ludwig van Beethoven

Klaviersonaten:
Nr. 8 c-Moll op. 13 „Pathétique“
Nr. 15 D-Dur op. 28 „Pastorale“
Nr. 17 d-Moll op. 31,2 „Der Sturm“
Nr. 21 C-Dur op. 53 „Waldstein“
Nr. 23 f-Moll op. 57 „Appassionata“
Nr. 26 Es-Dur op. 81a „Les adieux“
Nr. 28 A-Dur op. 101
Nr. 30 E-Dur op. 109

Andor Foldes, Klavier

Eloquence ELQ4825854, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 17.5.2017, 0028948258543

Der Ungar Andor Foldes war vor allem in den englischsprachigen Ländern dank seiner Konzerttätigkeit und – später – dank seiner grundlegenden Ausbildungsarbeit besonders in Bezug auf Beethoven bekannt. Drei Aufnahmen mit Werken des Komponisten hat er für Deutsche Grammophon in den späten 1950er und frühen 1960er Jahren gemacht; darunter diese Einspielung von Sonaten. Seine starke Vorliebe für Beethoven geht schon auf seine Jugend zurück. Er war gerade einmal 16 Jahre alt, als er Emil von Sauer die „Pathétique“ vorspielte. Der küsste Foldes auf die Stirn mit der Bemerkung, dass er in Foldes‘ Alter Student von Franz Liszt geworden sei. Der habe ihn ebenso geküsst und bemerkt, von Sauer sollte sich das gut merken, denn dieser Kuss käme direkt von Beethoven, der seinerseits Liszt so geküsst habe. Jahrelang habe er, von Sauer, warten müssen, bis er diesen Kuss adäquat weitergeben konnte – eben an Foldes.

 

 

 

Brahms und Prokofjew

Brahms: Paganini-Variationen
Prokofjew: Klaviersonate Nr. 6

Mikhail Faerman, Klavier

Eloquence ELQ4825876, Preiscode: BL, VÖ: 17.5.2017, 0028948258765

1975 gewann Faerman den international renommierten Reine Elisabeth-Wettbewerb in Brüssel. Zu dieser Zeit nahm Deutsche Grammophon einige Debütalben solch junger Hoffnungsträger auf. Im Fall Faerman ist es dann allerdings bei dieser einen, großartigen LP geblieben – die Kritiker sprachen damals von seinem „sensationellen Talent“.

 

 

 

Tänze aus dem alten Wien

von Mozart, Strauss Vater und Sohn, Lanner, Schubert, Beethoven

Wiener Mozart-Ensemble
Boskovsky Ensemble, Willi Boskovsky

+ Schubert: Rondo A-dur / 5 Menuette und 6 Trios

Felix Ayo, Violine
I Musici

Eloquence ELQ4826152, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 17.5.2017, 0028948261529

Zu den letzten Aufnahmen des alten Nikolaus Harnoncourt gehörte eine Geschichte des Wiener Tanzes, eine Aufnahme der Walzer und Polkas, die seinerzeit die Strauss-Dynastie zu reichen Leuten machten und seitdem – nicht zuletzt dank des jährlichen Wiener Neujahrskonzerts – ihren Weg um die Welt fanden. 25 Jahre lang stand der Primgeiger der Wiener Philharmoniker, Willi Boskovsky, als Markenzeichen für diese Musik. Schon 1967 hatte er ein ähnliches Projekt wie Harnoncourt verfolgt und die „Tänze aus dem alten Wien“ aufgenommen. Der Musikwissenschaftler Alexander Weinmann hatte für Boskovsky, der mit seinem leichten, süßen Violinton auch Solist ist, und sein Ensemble (alles ausgewählte Mitglieder der Wiener Philharmoniker) die Arrangements vorgenommen. Ergänzt wird die Doppel-CD um eine weitere LP der 1960er Jahre: I Musici mit einem Schubert-Programm, darunter das ausgedehnte Rondo D438, das einem Violinkonzert schon sehr nahe kommt.

 

 

 

Ludwig van Beethoven

Klavierkonzerte:
Nr. 1 in C-Dur op. 15
Nr. 5 in Es-Dur op. 73

Andor Foldes, Klavier
Bamberger Symphoniker (1. Konzert)
Berliner Philharmoniker (5. Konzert)
Ferdinand Leitner

Eloquence ELQ4827048, Preiscode: BL, VÖ: 17.5.2017, 0028948270484

Ende der 1950er Jahre war Ferdinand Leitner sozusagen der „Hausdirigent“ für Deutsche Grammophon, der diverse Pianisten bei Aufnahmen der Beethoven-Konzerte begleitete, nicht zuletzt Wilhelm Kempff. Dessen Einspielungen hatten einen Stammplatz im Katalog des Labels über Jahrzehnte, aber mit Foldes‘ Einspielungen steht ihnen eine ebenbürtige Aufnahme gegenüber. Zum Zeitpunkt der Produktion war Foldes in seinen Vierzigern, blickte aber schon auf jahrzehntelange Erfahrung in der Auseinandersetzung mit diesen Konzerten zurück: bereits mit neun Jahren hatte er das Konzert Nr. 1 öffentlich gespielt. Zwei Jahre später folgte das 4. Konzert, bei dem er eigene Kadenzen spielte. Stets blieb er auf der Suche nach dem „Urtext“, nach der eigentlichen Intention des Komponisten.

 

 

 

Gustav Mahler

Symphonie Nr. 3 d-Moll

Gerhild Romberger, Alt
Cantemus Kinderchor
Chor des Bayerischen Rundfunks
Budapest Festival Orchestra, Iván Fischer

Channel CCSSA38817, Preiscode: CG (2 SACD), VÖ: 17.5.2017, 723385388173

Mit über 90 Minuten Spieldauer ist die Dritte nicht nur Mahlers längstes Werk, sondern auch eine für den Komponisten überraschend heitere, ja überschwängliche Ode an die Natur, an die Menschheit, die Welt und vor allem das Leben selbst. Das braucht natürlich Platz – räumlich und mental. Nicht weniger als sechs Sätze hat die Symphonie, und äußerst umfangreiches Instrumentarium, große Orchesterbesetzung, eine Altistin und Chöre beschäftigt Mahler, um seine Botschaft zu transportieren. „Es ist wirklich etwas Göttliches in der Fülle dieses großen Meisterwerks“, sagt Iván Fischer.

 

 

 

Ludwig van Beethoven

Klaviertrios:
Nr. 5 D-Dur op. 70,1 „Geistertrio“
Nr. 6 Es-Dur op. 70,2
Nr. 11 op. 121a „Ich bin der Schneider Kakadu“

Hamlet Piano Trio:
Paolo Giacometti, Klavier
Candida Thompson, Violine
Xenia Jankovic, Cello

Channel CCS39117, Preiscode: CF, VÖ: 17.5.2017, 723385391173

Drei Weltklassemusiker beschlossen 2011, ihre Kräfte zu vereinen, und gründeten das Hamlet Piano Trio. Und in dieser Formation wuchs ihre Reputation noch, sehr schnell und weltweit. Schon für ihre erste Einspielung, die Klaviertrios von Mendelssohn, wurden sie international von der Kritik gefeiert. Nun spüren sie also den Trios Beethovens nach. Heute ist kaum noch vorstellbar, dass diese Werke vielen Zeitgenossen des Komponisten unverständliche neue Musik waren. Zu brutal, zu kopflastig, zu rastlos, zu aufdringlich erschienen sie ihnen. Aber der Pianist Beethoven setzte unbeirrt seine Komponistenkarriere fort. „Sie haben nichts verstanden“ sagte er über seine Kritiker und nannte insbesondere einen von ihnen später „einen Ochsen“.

 

 

 

Idée fixe

Vol. 1.
Gabriel Fauré: Quartett g-Moll Nr. 2 op. 45
George Enescu: Quartett D-Dur Nr. 1 op. 16

Mariani Klavierquartett

GWK records GWK138, Preiscode: CE, VÖ: 17.5.2017, 4260113461389

Das Mariani Klavierquartett begeistert seit seiner Gründung 2009 Publikum und Presse gleichermaßen. Nach großem Interesse an der Debüt CD „Phantasy“ erscheint mit „IDEE FIXE VOL. 1“ nun ihr neustes Werk. Größere Aufmerksamkeit erzielte das Mariani Klavierquartett erstmals beim Deutschen Musikwettbewerb im Frühjahr 2011. Nachdem die einzelnen Mitglieder des Ensembles hier schon als Solisten in den Jahren zuvor erfolgreich waren, wurde nun auch das Klavierquartett mit einem Stipendium ausgezeichnet. Es folgten zahlreiche Konzerteinladungen, darunter die bemerkenswerte Anzahl von über 30 Konzerten im Rahmen der Bundesauswahl Konzerte junger Künstler in der Saison 2012–2013.

Darüber hinaus erhielt das Mariani Klavierquartett Einladungen unter anderem zu den Ludwigsburger Schlossfestspielen, dem Schleswig-Holstein Musik Festival, den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern,  in die Philharmonie Luxembourg, nach Leipzig, ins Beethovenhaus Bonn und zu seinem Debüt-Konzert in die Berliner Philharmonie, das von Deutschlandradio Kultur live gesendet wurde. Weitere Aufnahmen entstanden im Zusammenhang mit Konzerten in Reihen des NDR und SWR.

Von „Esprit und Leidenschaft“ spricht die Kritik, von „Lebendigkeit und Spielfreude“, „durchdringender Intensität“, von „Herzblut in schier jeder Note“ und befindet: „Sie sind noch jung, aber musizieren schon mit meisterlicher Reife“.

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