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Antonin Dvorak

Slawische Tänze opp. 46 und 72
Legenden op. 59
Notturno op. 40
Miniaturen op. 75a
Prager Walzer

Budapest Festival Orchestra, Ivan Fischer

Eloquence ELQ4804901, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 15.6.2016, 0028948049011

Sowohl sehr populäre (Slawische Tänze) wie auch weniger bekannte Orchesterwerke Dvoraks hat Fischer mit dem Budapest Festival Orchestra 1999 im italienischen Institut in Budapest für Philips aufgenommen. Und dies in wirklich exzellentem Klang dank des Aufnahmeteams der Polyhymnia (Hein Dekker, Jean-Marie Geijsen, Roger de Schot). Dies war eine der ersten Mehrkanalaufnahmen im SACD-Format. Aber auch die Stereo-Version ist über jede Kritik erhaben. Eine dicke Empfehlung für alle, die nicht nur an guter Musik, sondern auch an gutem Klang interessiert sind!

 

 

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Solti dirigiert russische Favourites

Tschaikowsky: Symphonien 2 op. 17 und 5 op. 64 / Serenade für Streicher op. 48
Glinka: Ouvertüre zu „Ruslan und Ludmilla“
Mussorgsky: Aus „Khovanshchina“ / Nacht auf dem kahlen Berge
Borodin: Ouvertüre zu „Prinz Igor“

Israel Philharmonic Orchestra, Paris Conservatoire Orchestra (Tschaikowsky)
Berliner Philharmoniker
Sir Georg Solti

Eloquence ELQ4806585, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 15.6.2016, 0028948065851

Leider hat Solti nie eine Gesamtaufnahme der Symphonien Tschaikowskys vorgenommen. Die Geschichte der übrigen hier veröffentlichten Aufnahmen ist interessant. 1959 fand die Einspielung mit den Berliner Philharmonikern statt. 1966 nahm Solti ein fast identisches Programm beliebter russischer Orchesterwerke mit dem London Symphony Orchestra auf. Die Berliner Aufnahme war bis Juli 1973 noch nicht auf LP veröffentlicht worden – Solti wollte mehr Raum für die LSO Einspielung lassen. Auf CD war bisher überhaupt nur eines der Werke veröffentlicht worden, der „Tanz der persischen Sklaven“ aus „Khovanshchina“. Und so ist dies die erste vollständige Veröffentlichung dieses Programms auf CD.

 

 

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Johannes Brahms

Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 73
Tragische Ouvertüre op. 81
Akademische Festouvertüre op. 80

London Symphony Orchestra, Pierre Monteux

Eloquence ELQ4808911, Preiscode: BK, VÖ: 15.6.2016, 0028948089116

Pierre Monteux hatte Johannes Brahms noch persönlich gekannt. Er spielte die Bratsche im Geloso Quartet, das eines der Brahms-Quartette in Anwesenheit des Komponisten aufführte. Und er lebte lange genug, um das zunehmende Interesse an der Musik von Brahms im Ausland wahrzunehmen. Seine Brahms-Aufnahmen für Philips sind licht und graziös, ohne die klischeehaft als „deutsch“ zu vermutende erdige Schwermut. Fast wirkt die 2. Symphonie wie „symphonische Kammermusik“, wie Gramophone im Dezember 1994 urteilte.

 

 

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Solti in Covent Garden

Auszüge aus Werken von Gounod (Faust), Gluck (Orfeo), Verdi (Traviata), Rossini (L‘italiana, Semiramide), Offenbach (Hoffmann), Ponchielli (Gioconda)

Orchestra of the Royal Opera House Covent Garden, Sir Georg Solti

Eloquence ELQ4808957, Preiscode: BK, VÖ: 15.6.2016, 0028948089574

1961 begann Soltis Engagement als Musikdirektor der Covent Garden Opera Company, das zehn Jahre andauern sollte. Er setzte interpretatorische Standards und verschaffte englischen Sängerinnen und Sängern mehr Aufmerksamkeit als je zuvor. Dies wurde auch im Buckingham Palace mit Wohlwollen registriert, und seit 1968 darf sich Covent Garden „The Royal Opera“ nennen. Die spannenden hier wieder veröffentlichten Aufnahmen entstanden noch vor Soltis Zeit als Operndirektor 1959 und 1960, darunter die Ballettmusik aus „Faust“, die audiophil als 45rpm Platte veröffentlicht wurde. Sie gehörte zu den Aufnahmen, die halfen, den „Decca-Sound“ legendär zu machen.

 

 

0028948256259

Gaetano Donizetti

L‘elisir d‘amore (Highlights)

Battle, Pavarotti, Nucci, Dara, Upshaw
Metropolitan Opera Chorus and Orchestra, James Levine

Eloquence ELQ4825625, Preiscode: BK, VÖ: 15.6.2016, 0028948256259

Levine konnte für seine 1989 erfolgte Aufnahme eine Reihe von Stars um sich versammeln. Pavarotti hatte die Rolle des Nemorino bereits im Juli 1970 an der Seite von Joan Sutherland und Richard Bonynge gesungen, und seine Stimme war immer noch „genauso rein und fest“ wie zwanzig Jahre zuvor, wie die Kritik feststellte. Genauso attraktiv an dieser Einspielung ist die Besetzung der Rolle der Adina mit Kathleen Battle, ganz zum schweigen vom süffigen Sound des Met Orchesters unter James Levine.

 

 

0634065037024

Edvard Grieg

Violinsonaten:
Nr. 1 F-Dur op. 8
Nr. 2 G-Dur op. 13
Nr. 3 c-Moll op. 45

Daniela Cammarano, Violine
Alessandro Deljavan, Klavier

Aevea AE15010, Preiscode: CD, VÖ: 15.6.2016, 0634065037024

Obwohl Grieg in Leipzig studiert hatte, gibt es nur wenige Werke aus seiner Feder in der Tradition deutscher Musik. Er fand keinen Zugang zu den traditionellen klassischen Formen. Das einzige großbesetzte Werk, in dem der diese Formensprache anwendete, war das Klavierkonzert. Auch in den drei Violinsonaten wendet er sich anderen Einflüssen zu und gelangt zu einer Verschmelzung der klassischen deutsch-österreichischen Tradition mit derjenigen der skandinavischen Länder, die auf der landesüblichen Volksmusik beruht. Grieg fand somit eine persönliche Balance zwischen zentraleuropäischem Erbe und Nationalgefühl.

 

 

0634065037079

Enrique Granados (1867-1916)

Kammermusik mit Klavier:
Klaviertrio op. 50
Stücke für Cello und Klavier
Stücke für Violine und Klavier
Violinsonate

Trio Rodin:
Carles Puig, Violine
Esther Garcia, Cello
Jorge Mengotti, Klavier

Aevea AE16013, Preiscode: CD, VÖ: 15.6.2016, 0634065037079

Neben Manuel de Falla und Isaac Albéniz gehört Enrique Granados zum großen Dreigestirn spanischer Musik in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts, stand aber immer etwas im Schatten der beiden Kollegen. Granados hatte ein ausgesprochenes Faible für Kammermusik. Stilistisch gehört er natürlich in die Romantik, erwies sich aber als Neuerungen aufgeschlossen. Die hier vorgestellten Werke zeigen dies sehr schön. Kein Beharren auf romantischen Traditionen, sondern Aufbruch zu neuen stilistischen Wegen. Hier dargestellt vom Trio Rodin, das zu den besten jungen spanischen Ensembles gehört, 2011 in Utrecht gegründet und seither Preisträger zahlreicher international renommierter Wettbewerbe.

 

 

0634065037130

Jules Massenet

Sämtliche Klavierwerke

Maurizio Zaccaria, Klavier

Aevea AE16003, Preiscode: CD, VÖ: 15.6.2016, 0634065037130

1859, im jugendlichen Alter von 17 Jahren, gewann Massenet den Premier Prix im Fach Klavier am Pariser Konservatorium. Als Geschenk gab‘s eine Partitur zu Mozarts „Le nozze di Figaro“. Ein Wegweiser für den jungen Künstler: Musikalische Reputation erwarb man im Frankreich der Belle Époque im Theater, nicht am Klavier, das als Instrument der Salons galt. Schnell war Massenet klar: als Pianist würde er nicht überleben können. Er wählte den Weg ans Theater – und in den Erfolg. Mit 35 Jahren war er bereits ein erfolgreicher Opernkomponist, Professor am Konservatorium und Ritter der Ehrenlegion. Für das Klavier komponierte er nur noch nebenbei. Und seine Klavierstücke, elegante und raffinierte Stücke für den Salon, folgen stilistisch seinem Erfolgsmodell der Opern und bieten einfache, leicht zugängliche Melodien. Man mag sich vorstellen, wie Massenet und das Instrument in einen Dialog treten.

 

 

0720189872938

Rebecca Clarke (1886-1979)

Werke für Viola:
Sonate (1919)
Kurze Stücke (1909-1944)
Dumka für Violine, Viola und Klavier (1941)

Duo Rùnya:
Diana Bonatesta, Viola
Ariana Bonatesta, Klavier
mit Gabriele Campagna, Violine

Aevea AE16008, Preiscode: CD, VÖ: 15.6.2016, 0720189872938

Rebecca Clarke, anglo-amerikanische Bratscherin und Komponistin, war eine faszinierende Musikerin. Über hundert Lieder, Chor- und Kammermusikwerke hat sie geschrieben. Als brillante Bratscherin trat sie mit berühmten Kollegen wie Pablo Casals, Artur Rubinstein und Arthur Schnabel auf. Sie war eine große Anwältin der Klassik („Music and Letters“; Sendungen bei der BBC) und besetzte als eine der ganz wenigen Frauen eine eigene Position in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts unter der Vielzahl männlicher Komponisten-Kollegen. Viele ihrer Kompositionen und Schriften sind bis heute nicht veröffentlicht. Sie war die erste Studentin von Charles Villiers Stanford am Londoner Royal College of Music, die sich ganz auf Komposition konzentrierte. Später fand sie Förderung durch Ernest Bloch, den sie inkognito bei einem Wettbewerb geschlagen hatte (sie hatte unter dem Pseudonym „Anthony Trent“ ihre Komposition „Morpheus“ eingereicht, um als Frau nicht von vornherein chancenlos zu sein). Noch mit 90 Jahren gab sie in New York ein Interview, in dem sie mit dem ihr eigenen Humor über ihre Erfahrungen als Komponistin berichtete. Eine Pionierin der Musik von Frauen im 20. Jahrhundert.

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