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La Belle Epoque à Paris

Die Kunst der Piccoloflöte – mit Musik von Eugène Damaré, Paul-Agricole Genin und Léon-Louis Mayeur

Jean-Louis Beaumadier, Piccoloflöte
Maxence Larrieu, Flöte
Jean Koerner, Klavier

Indésens INDE061, Preiscode: CE, VÖ: 16.7.2014, 3760039839633

„Ein Sommergarten wie „Park Monceau“ bei Nacht, wo man gute Musik hören konnte bei Erfrischungen unter den Bäumen... teuer war es, hinein zu kommen, um die hübschen Frauen zu beeindrucken, man konnte über die Pfade spazieren, die so nett mit Sand bestreut waren, elektrisch beleuchtet, und man konnte sich setzen, wenn man der Musik von fern oder nah lauschen wollte.“ So beschreibt Guy de Maupassant in „Bel Ami“ 1885 die Atmosphäre im sommerlichen Paris, einer Zeit, in der Tanzhallen, Cabarets, und Festivals nicht nur in der Hauptstadt, sondern im ganzen Land aus dem Boden schossen. Und die Piccoloflöte war für die musikalische Versorgung der Tanzhallen ein bevorzugtes Instrument, denn aufgrund ihrer Tonhöhe und ihrem in Relation zur Kleinheit des Instruments sehr großen Ton war sie stets gut zu hören. Und so spielte man eben Polkas, Mazurken, Walzer mit dieser kleinen Flöte. Eine typische Repertoireauswahl hat Jean-Louis Beaumadier, Piccolo-Solist des Orchesters der Nationaloper, für diese CD zusammengestellt.

 

 

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Die Kunst des Saxophon

Werke von Connesson, Fitkin, Kagel, Nagaio. Geiss, Horovitz, Bollig, Escaich, Tchesnokov, Yoshimatsu, Françaix, Debussy und Parker

Nicolas Prost, Jean-Yves Fourmeau, Anne Lecapelain, Saxophon
Misaka Baba, Laurent Wagschal, Klavier
Ensemble des saxophones de Paris, Eric Aubier

Indésens INDE063, Preiscode: CE, VÖ: 16.7.2014, 3760039839657

Seit der Erfindung des Saxophon 1840 haben Komponisten und Spieler das Instrument geschätzt als Mittel des Ausdrucks durch Virtuosität und haben dementsprechend brillante und spezifische Spieltechniken entwickelt. Mit der „Kunst des Saxophon“ bietet Prost einen Ein- und Überblick über die verschiedenen Stilmittel vor allem zeitgenössischer Komponisten und Kompositionen für sein Instrument. Energiegeladen, dynamisch, aber oft auch überraschend lyrisch. Das hängt sicher auch mit den Inspirationen zusammen, die Komponisten aufgenommen haben, denn die kommen aus allen Genres der Musik, insbesondere vom Jazz und aus der Klassik. Eine musikalische Welt voller Optimismus und fröhlicher Stimmung.

 

 

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Treasures of the “Empfindsamkeit”

Carl Philipp Emanuel Bach:
“Freye Fantasie” / Sonate e-Moll / La Stahl / L’Aly Rupalich
Johann Gottfried Müthel: Arioso II
Wolfgang Amadeus Mozart: Adagio h-Moll
Joseph Haydn: Sonate c-Moll

Carole Cerasi, Clavichord

Metronome METCD1091, Preiscode: CE, VÖ: 16.7.2014, 5028165109128

Schätze aus der Zeit der Empfindsamkeit, der so bunten, wilden, widersprüchlichen Zeit Ende des 18. Jahrhunderts. Freiheitskämpfe (französische Revolution) auf der einen Seite, Rückzug ins bürgerliche Idyll (beginnendes Biedermeier) auf der anderen, Herausbildung des klassisch besetzten Orchesters und Entwicklung der alles dominierenden Sonatenform einerseits, intime, fantasiereiche und formal ungebundene Kammermusik andererseits. „Man soll aus der Seele heraus spielen, nicht wie ein trainierter Vogel“ sagte C. Ph. E. Bach, den die großen Meister der Wiener Klassik (Haydn, Mozart, Beethoven) als ihren – wörtlich – musikalischen Vater ansahen. Carole Cerasi trägt zarte Schätze dieser Kunst auf einem Clavichord aus der Werkstatt von Christian Gotthelf Hoffmann vor, erbaut 1784.

 

 

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Ignaz Joseph Pleyel (1757-1831)

Flötenquartette

Pál Németh, Traversflöte
Piroska Vitárius, Violine
Gergely Balász, Viola
Dénes Karasszon, Cello

Hungaroton HCD32727, Preiscode: CE, VÖ: 16.7.2014, 5991813272720

Pleyel, nur ein Jahr jünger als Mozart, machte eine weitgefächerter Karriere als Musiker, Komponist, Verleger, Klavierbauer schon ganz in der Art, wie sie eigentlich erst für künstlerisch Tätige im 19. Jahrhundert typisch wurde. Pleyel feierte auf allen Gebieten große Erfolge unter der Elite und in den künstlerischen Zirkeln von Paris. Seine sechs Flötenquartette sind wunderschöne Beispiele für die serenadenhafte Kammermusik dieser Zeit.

 

 

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Emanuel Moór (1864-1931)

Cellokonzerte:
Konzert für zwei Celli und Orchester D-Dur op. 69
Konzert für Cello und Orchester cis-Moll op. 64
Prelude für Cello und Orchester E-Dur op. 123

Péter Szabó, Ildikó Szabó, Cello
Miskolc Symphonieorchester, Zsolt Hamar

Hungaroton HCD32728, Preiscode: CE, VÖ: 16.7.2014, 5991813272829

Moór war Komponist, Pianist und Organist. Pablo Casals entdeckte ihn und regte Moór an, für ihn und den berühmten Cellisten Anatoly Brandukov zu schreiben. Und tatsächlich entwickelte Moór eine ganz besondere Vorliebe für das Cello, er hatte ein gutes Gespür für das Instrument und seine Möglichkeiten – und er war extrem produktiv. Auf dieser CD sind drei Kompositionen zu hören, die Pablo Casals gewidmet sind.

 

 

5991813273321

Joseph Martin Kraus (1756-1792)

Symphonien und Violinkonzert:
Symphonie C-Dur VB138
Symphonie cis-Moll VB140
Konzert für Violine und Orchester C-Dur VB151

Zsolt Kalló, Violine
Capella Savaria, Nicholas McGegan

Hungaroton HCD32733, Preiscode: CE, VÖ: 16.7.2014, 5991813273321

Joseph Martin Kraus aus Miltenberg am Main, ab 1778 in Stockholm als Kapellmeister am schwedischen Hof tätig, wird gern als der „schwedische Mozart“ bezeichnet. Denn es gibt – von den Lebensdaten abgesehen – durchaus Parallelen zum gleichaltrigen Wiener. Haydn schätzte Kraus neben Mozart als ebenbürtiges Genie. Und er war in der Tat einer der talentiertesten und vielseitigsten Musiker des 18. Jahrhunderts. Kraus war den Prinzipien des „Sturm und Drang“ verpflichtet. Das macht seine Musik so dramatisch, so leidenschaftlich und formal oft überraschend frei. Die Oper war seine große Bühne, aber er schrieb auch eine große Zahl von Instrumentalwerken, vor allem für Orchester und Kammerorchester.

 

 

5991813274526

Johann Sebastian Bach

Clavierübung III – Die Choräle

Bálint Karosi, Orgel
Canto Armonico, Ulf Wellner, Cheryl Ryder

Hungaroton HCD32745, Preiscode: DB (2 CD), VÖ: 16.7.2014, 5991813274526

1739 veröffentlichte Bach den dritten Teil seiner „Clavierübung“, in dem er eine Sammlung großformatiger Choralbearbeitungen zusammenstellte, die sich inhaltlich am liturgischen Ablauf des Gottesdienstes orientieren. Umrahmt von dem nicht minder großformatigen, fünfstimmigen Präludium und Fuge in Es. Die Choralbearbeitungen mögen teilweise Vorläufer gehabt haben, die für die Veröffentlichung in dieser Sammlung einer Revision unterzogen wurden. Die Interpreten dieser Einspielung stellen Bachs Bearbeitungen vokalen Fassungen der Choräle gegenüber, und zwar wesentlich älteren: Sie stammen aus der Feder von Heinrich Schütz, Johann Hermann Schein und Michael Praetorius. Und das macht Sinn, denn Bachs Sammlung ist in ihrer Anlage und Art gleichzeitig retrospektiv wie modern.

 

 

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Annie Fischer: Die Jahrhundert-Edition

Mozart: Klavierkonzerte Nrn. 20, 21 / Rondo D-Dur / Fantasie und Fuge C-Dur
Beethoven: 3. Klavierkonzert
Schubert: Sonate B-Dur / Impromptu f-Moll
Liszt: Sonate h-Moll

Annie Fischer, Klavier
Budapest Symphonieorchester, Ervin Lukács, Heribert Esser

Hungaroton HCD41011, Preiscode: DB (3 CD), VÖ: 16.7.2014, 5991814101128

Zum hundertsten Geburtstag der großen Pianistin (1914-1995) veröffentlicht Hungaroton diese Zusammenstellung exemplarischer Studioaufnahmen aus ihrer über sieben Jahrzehnte währenden Karriere. Ihr erstaunliches musikalisches Verständnis war unterfüttert durch eine gründliche Kenntnis der Musiktheorie und -historie, stupender Klaviertechnik und einer außergewöhnlichen interpretatorischen Intelligenz. Niemals stellte sie ihre Virtuosität als Selbstwert zur Schau. Ihre brillante Technik mit einer Vielzahl von Anschlagsformen und einem vielschichtigen Klang stellte sie immer in den Dienst des Werkes.

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