Katalogkategorien

4012476569611

Galgenlieder und mehr...

Christoph J. Keller: „Galgenlieder und mehr...” (Christian Morgenstern)
Hans Wilhelm Plate: „Autobus-Variationen” (Raymond Queneau)
Frieder Meschwitz: „Tiergebete” (Carmen Bernos de Gasztold)
Wolfgang Gabriel: Sechs Gedichte aus „Kritik des Herzens“ (Wilhem Busch)

duo pianoworte:
Helmut Thiele, Rezitation
Bernd-Christian Schulze, Klavier

Musicaphon M56961, Preiscode: CE, VÖ: 19.11.2014, 4012476569611

Die große Zeit des Melodrams, der Verbindung von Rezitation mit einer Klavierbegleitung, war nach 1900 vorbei. Doch gibt es Künstler, die sich dennoch dem Melodram widmen – einem Melodram auf neue Weise. In ihm geht es nicht um Rührung und Tränen, nicht um eine möglichst unendliche Steigerung der Sentimentalität, sondern um eine musikalische Pointierung und Vertiefung des Textes, um einen nicht-textlichen Spiegel dessen, was im Wort gesagt und was im Klang interpretiert, ausgelegt, zugespitzt wird. Mit dieser Art Melodram befasst sich das Duo Pianoworte seit vielen Jahren – mit einem solchen Erfolg, dass inzwischen etliche Komponisten, angeregt von der feinen Kunst des rezitierenden Schauspielers Helmut Thiele und des Pianisten Bernd-Christian Schulze, neue Werke dieser Gattung geschrieben haben.

In diesen Werken blitzt immer wieder viel Humor auf, was sowohl den literarischen Vorlagen als auch den Vertonungen geschuldet ist. Vier Zyklen enthält diese CD: „Galgenlieder“ von Christian Morgenstern in der Vertonung von Christoph J. Keller, Ausschnitte aus den Stilübungen „Autobus S“ von Raymond Queneau in der Vertonung von Hans-Wilhelm Plate, die „Tiergebete“ von Frieder Meschwitz und sechs Gedichte aus „Kritik des Herzens“ von Wilhelm Busch, komponiert von Wolfgang Gabriel. Diese Auswahl zeigt deutlich an, dass Schulze und Thiele das Melodramatische der für heutige Ohren oft unfreiwillig komischen Schauerballade in diesem Projekt gänzlich ausgespart haben. Stattdessen haben sie sich auf das Feld der kleinen Weisheiten begeben.

 

 

4250976100082

200 Jahre Franz Liszt

Facetten seiner Orgelmusik:
Präludium und Fuge über BACH
Missa pro organum
Ave Maria d‘Arcadelt
Weinen, Klagen, Sorgen, Zagen

Denny Ph. Wilke, Orgel

Paschenrecords W2300010002, Preiscode: CE, VÖ: 19.11.2014, 4250976100082

Franz Liszt, der sicher bedeutendste Pianist seiner Zeit, hat neben seinem umfangreichen Klavierwerk ja auch stets für die Orgel komponiert. Ohne seine Hauptwerke ist weder die französische Orgelsymphonik des späten 19. und frühen 20. Jahrhunderts vorstellbar wie die deutsche Spätromantik eines Max Reger. Zum Liszt-Jahr 2011 hat Denny Ph. Wilke einige dieser Hauptwerke eingespielt. Zum Einsatz kam dabei die Buchholz-Orgel der St. Marienkirche in Barth, ein typisch romantisches Instrument, 1819/21 gebaut und 2001/03 aufwendig restauriert. Es ist mit 50 Registern auf 3 Manualen ein der größten erhaltenen romantischen Orgeln Deutschlands mit unverfälschtem, erlesenem romantischem Klang, der unzählige Ausdrucksmöglichkeiten bereit hält. Denn zu 90% handelt es sich noch um originales, von späteren Umbauten verschontes Material aus der Entstehungszeit des Instruments.

 

 

4250976100181

Danziger Barock I

Orgelwerke von Theophil Andreas Volckmar, Friedrich Christian Mohrheim, Friedrich Gottlieb Gleimann und Daniel Magnus Gronau

Martin Rost, Orgel

Paschenrecords R1800050001, Preiscode: CE, VÖ: 19.11.2014, 4250976100181

 

4250976100204

Danziger Barock II

Orgelwerke von Theophil Andreas Volckmar, Friedrich Christian Mohrheim, Friedrich Gottlieb Gleimann und Daniel Magnus Gronau

Krzysztof Urbaniak, Orgel

Paschenrecords R1800050002, Preiscode: CE, VÖ: 19.11.2014, 4250976100204

Die Kultur des Orgelspiels in den Danziger Stadtkirchen zur Zeit des Hoch- und Spätbarock, der virtuose und ideenreiche Umgang mit den Klangmöglichkeiten der zahlreichen großartigen Instrumente innerhalb der Mauern der Stadt, aber auch das besonders ausgeprägte Repräsentationsbedürfnis der Bürger Danzigs sind für uns Heutige vor allem nachvollziehbar in den überlieferten Orgelwerken dreier Komponisten: Theophil Andreas Volckmar (1686-1768), Daniel Magnus Gronau (1685-1747) und Friedrich Christian Mohrheim (1719-1780). Aufgenommen an der Hildebrandt-Orgel der Pfarrkirche zu Paslek (Preußisch-Holland), die nach ihrer umfassenden, akribischen Restaurierung die einzige in ihrer originalen Konzeption erlebbare große Orgel eines Danziger Meisters des 18. Jahrhunderts ist. Sie kann darum in besonders authentischer Weise einen Eindruck von der Danziger Orgelmusik der Barockzeit vermitteln.

 

 

4250976100280

Sonorities. Himmlische Klangwelten

Bruch: Kol Nidrei
Dupré: Cortège et Litanie op. 19/2
Kirchner: Zwei Tonstücke op. 92
Gigout: Dix Pièces
Franck: Cantabile H-Dur
Schroeder: Salve Regina
Höller: Improvisationen über „Schönster Herr Jesu“ op. 55

Jana Telgenbüscher, Cello
Sebastian Freitag, Orgel

Paschenrecords PR140028, Preiscode: CE, VÖ: 19.11.2014, 4250976100280

Die Kombination Cello und Orgel ist eine sehr selten anzutreffende, gleichwohl aber äußerst klangschöne Kombination. Es gibt rund 80 Kompositionen für diese Besetzung, allerdings vorwiegend Transkriptionen. Darunter finden sich Bearbeitungen von Orgelsolowerken oder Kompositionen für Cello und Orchester, die überwiegend aus der Zeit der Romantik und der Moderne stammen. Entsprechend stammt das Repertoire dieser Einspielung durchweg von Komponisten, die frühestens im zweiten Viertel des 19. Jahrhunderts ihre künstlerische Laufbahn begonnen hatten.

 

 

5991813273826

Musik für Cello solo

Carlo Alfredo Piatti: 12 Caprices op. 25
Aram Khachaturian: Sonata-Fantasia

Vadim Pavlov, Cello

Hungaroton HCD32738, Preiscode: CE, VÖ: 19.11.2014, 5991813273826

Die 12 Capricen gehören zu den bedeutendsten Werken Carlo Alfredo Piattis 1822-1901). Denn diese Sammlung von Musik für Cello allein erfordert eine höchst entwickelte Spieltechnik, größte geistige Beweglichkeit und Interpretationskunst. Aram Khachaturians (1903-1978) Werk bezieht sich nicht nur im Titel, sondern auch in der Struktur auf das Vorbild Franz Liszt. Es gibt nur ganz wenige Aufnahmen dieses Stückes. Kein Wunder, denn die spieltechnischen Anforderungen sind extrem, an der Grenze zur Spielbarkeit, und die interpretatorischen Schwierigkeiten, die das Werk bereit hält, stehen dem in nichts nach. Beides ein „gefundenes Fressen“ für den in Leningrad geborenen Pavlov, derzeit Erster Cellist des Bellini Theaterorchesters in Catania.

 

 

5991813274021

Wolfgang Amadeus Mozart

Sonaten für Violine und Klavier:
A-Dur K.305
e-Moll K.304
B-Dur K.454
A-Dur K.526

Ernö Kállai, Violine
Zoltán Fejérvári, Klavier

Hungaroton HCD32740, Preiscode: CE, VÖ: 19.11.2014, 5991813274021

Mozarts bekannte Violinsonaten werden hier vorgestellt von zwei der besten jungen Musiker Ungarns. Ernö Kállai wurde schon mit 12 Jahren ein Studienplatz an der Franz-Liszt-Akademie in Budapest zuteil. Später studierte er bei Itzhak Perlman an der Juilliard University. Zoltán Fejérvári wurde zum Studium an Dmitri Bashkirovs Klasse am Queen Sofia College of Music zugelassen. In seinen Konzerten spielte er bereits zusammen mit Größen wie Zoltán Kocsis, Iván Fischer, György Sashegyi, Frans Helmerson oder Ivan Monighetti.

 

 

5991813274922

Johann Sebastian Bach

Die Violinkonzerte:
Konzert a-Moll BWV 1041
Konzert E-Dur BWV 1042
Konzert d-moll (rekonstruiert) BWV 1052R
Konzart g-moll (rekonstruiert) BWV 1056R

Zsolt Kalló, Violine
Capella Savaria

Hungaroton HCD32749, Preiscode: CE, VÖ: 19.11.2014, 5991813274922

Bachs Konzerte gehören heute zum Standardrepertoire. Dabei ist die Sachlage einigermaßen verwirrend: Neben den reinen Orchesterwerken finden sich Konzerte für verschiedene Instrumente, die sich teilweise inhaltlich mit Orchestersätzen überlappen. Darüber hinaus haben sich von einigen Werken nur Fragmente oder Bearbeitungen wie z.B. der bezifferte Generalbaß erhalten, während die Stimmen der Streicher verloren gingen. Auf dieser Einspielung stellt die Capella Savaria, das ungarische Spezialistenensemble für die Wiedergabe Alter Musik auf Originalinstrumenten, zwei rekonstruierte Konzerte neben die beiden weithin bekannten in a-Moll und E-Dur.

Suche