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Antonio Vivaldi

Le Quattro Stagioni, op. 8,1-4

Brecon Baroque; Rachel Podger, Violine und Leitung

Channel Classics CCSLP6918, Preiscode: DD (LP), VÖ: 10.10.2018, 723385069188

Welche Musik wäre wohl besser geeignet, das Jahr zu würdigen, in dem Rachel Podgers 50. Geburtstag gefeiert wird? Produzent Jonathan Freeman-Attwood sagt: „Diese unwiderstehlichen Charakterstücke haben die Ohren von Millionen Menschen erreicht. Die meisten Aufnahmen versuchen, sich möglichst dicht an die Partitur zu halten, und die Bekanntheit der Musik hat dazu geführt, dass wir nicht mehr genau hinhören und die Intentionen Vivaldis gar nicht mehr genau verfolgen. Die Zusammenarbeit mit Rachel Podger und Brecon Baroque war ein Lehrstück bei der Suche nach den Zutaten, die Vivaldis Vier Jahreszeiten zu so großartigen Werken gemacht haben. Natürlich geht es um Virtuosität, aber auch um Farben, Poesie, menschliche Wärme und Zerbrechlichkeit. Und das alles eingefangen vom dynamischen Spiel Rachels in der Interaktion mit ihren Kollegen von Brecon Baroque.

Die erfolgreiche Produktion (5 Stars BBC Music Magazine, diapason d‘Or, Gramophone Editor‘s Choice) liegt nun auch auf LP vor.

 

 

 

Johann Sebastian Bach

Cembalokonzerte 1-3, BWV 1052-1054

Marcin Swiatkiewicz, Cembalo
Zefira Valova, Anna Nowak-Pokrzywinska, Violine
Dymitr Olszewski, Viola
Tomasz Pokrzywinski, Cello

Channel Classics CCS40418, PC: CF, VÖ: 10.10.2018, 723385404187

Wie für die meisten Cembalisten waren auch für Swiatkiewicz Bachs Konzerte die ersten Werke, die er mit Orchester spielte. Immer wieder hat er sich mit ihnen auseinandergesetzt und verschiedenste interpretatorische Zugänge ausprobiert: mit großem oder kleinem Ensemble, auf verschiedenen Cembali, mit historischen oder modernen Instrumenten; sogar ein elektrisches Klavier hat er schon eingesetzt. Für diese Einspielung standen drei verschiedene Cembali zur Verfügung: ein flämisches Instrument für das D-dur-Konzert, ein französisches für das raffinierte E-dur-Konzert und für das monumentale d-moll-Konzert ein deutsches Cembalo mit 16‘-Register.

 

 

 

Rimsky & Co Originals

Symphonien, Ouvertüren, Märsche, Polkas von Glière, Rimsky-Korsakow, Prokofieff, Strawinsky, Bortnyansky, Khachaturian und Schostakowitsch

Marine Band der Royal Netherlands Navy
Solisten des Concertgebouworkest
Major Arjan Tien

Channel Classics CCS40818, PC: CF, VÖ: 10.10.2018, 723385408185

Seit den Zeiten des Flottenadmirals Michiel de Ruyter, einem der Gründer des Marinecorps der Niederlande, spielt Musik eine bedeutende Rolle bei der Marine – und das war Anfang des 17. Jahrhunderts. Nach und nach zu einem vollen Orchester ausgebaut, wurde die Marine Band zum alle Genres bedienenden Botschafter der Seestreitkräfte; vom kleinen Kammerensemble über die Bigband bis zum klassischen Symphonieorchester reicht die Bandbreite. Eine besondere Zuneigung haben die Musiker zum russischen Repertoire, die sie hier unter der Leitung ihres neuen Musikdirektors Arjan Tien zum Ausdruck bringen.

 

 

 

Essentia

Bartók: Violakonzert
Kugel: Preghiera für Viola und Streicher
Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5
Bloch: Baal Shem arr. für Viola und Streicher
Paganini: Variationen über „O mamma, mamma cara“ arr. von Michael Kugel für Viola und Orchester

Dana Zemtsov, Viola
Estnisches nationales Symphonieorchester, Daniel Raiskin

Channel Classics CCS41018, PC: CF, VÖ: 10.10.2018, 723385410188

Dana Zemtsov sieht sich selbst als typische Vertreterin einer globalisierten Welt: In Mexiko als Kind russischer Eltern mit jüdischem Hintergrund geboren, studierte sie auf einer französischen Schule in Norwegen und wuchs in den Niederlanden auf. Passend zu ihrer Suche nach Identität hat sie das Programm für diese CD zusammengestellt. Jedes Werk ist sehr stark von den kulturellen Wurzeln des Komponisten beeinflusst. Bartoks Konzert spiegelt die ungarische Landschaft, Baal Shem von Bloch die jüdische Seele, Kugels Preghiera den orthodoxen russischen Gesang.

 

 

 

Vier Fantasien

Beethoven: Sonata quasi una Fantasia Nr. 14 „Mondscheinsonate“ op. 27,2
Chopin: Fantasie f-moll op. 4
Schumann: Fantasie C-dur op. 17
Skriabin: Sonate Nr. 2 gis-moll op. 19

Anna Fedorova, Klavier

Channel Classics CCS41318, PC: CF, VÖ: 10.10.2018, 723385413189

Auf ihrer Debüt-CD für Channel spielt Anna Fedorova vier ihrer beliebtesten Fantasien. „Wir alle haben Fantasien, in die wir gern eintauchen. In der Musik ist die Fantasie eines der freiesten Genres ohne formale Beschränkungen, das jeder Komponist auf seine ganz eigene Weise interpretiert. Ich dachte, es wäre doch faszinierend, in die Fantasiewelten großer Komponisten zu schauen. Und daher suchte ich meine Lieblingsfantasien aus, die ich in den letzten Jahren oft gespielt habe.“ Die junge Pianistin gilt als eine der führenden Künstlerinnen ihrer Generation. Schon als Kind begann sie eine internationale Karriere; immer wieder verblüfft sie Publikum und Kritik mit der Tiefe und Kraft ihrer Interpretationen.

 

 

 

Heidi Tsai, Klavier

Norbert Burgmüller: Sonate f-moll
Ludwig Schuncke: Sonate g-moll
Johann Nepomuk Hummel: Sonate Nr. 5 fis-moll

b-sharp BS008, PC: CF (SACD hybrid), VÖ: 10.10.2018, 4260615540087

Wenn drei (heutzutage) kaum bekannte Klavierwerke von drei (heutzutage) nur leidlich beachteten Komponisten zusammen auf einer SACD erscheinen, dann wirft das fast zwangsläufig einige Fragen auf. Warum ausgerechnet Musik von eben diesen Tonschöpfern? Warum gerade diese Stücke? Und warum werden solche dann auch noch in Form einer Gegenüberstellung präsentiert?

Die hier eingespielten Klaviersonaten von Hummel, Burgmüller und Schuncke entstanden sämtlich in dem Zeitraum zwischen 1819 und 1832. In jenen Jahren vollzog sich – zumindest im mitteleuropäischen Kulturraum – auf dem Gebiet der Tonkunst ein signifikanter geistiger Wandel, den man im epochalen Sinne allgemein als die Wende von der sogenannten Klassik hin zur Romantik bezeichnen würde. Weitaus konkreter und außerdem pointierter (womöglich sogar provokanter) gefasst, ließe sich aber auch sagen: Es war dies die Zeit zwischen Beethoven und Schumann.

Hummel, Burgmüller und Schuncke gehören mit zu den interessantesten Komponisten dieser Zeit. Jeder von den dreien hat Schumanns Entwicklung bzw. Selbstfindung auf eigentümliche Art positiv beeinflusst, sei es als Inspirationsquelle, Geistesverwandter oder enger persönlicher Freund. Jeder von den dreien hat nicht unerheblich dazu beigetragen, den ideellen Weg von Beethoven zu Schumann nachhaltig zu ebnen.

Heidi Tsai, die in die Welt des Cembalos ebenso eingetaucht ist wie in die Welt von Konzertflügel und Klavier, gibt regelmäßig Konzerte. Mit ihrer vielseitigen Musikalität bringt sie Leben in ganz unterschiedliche Genres vom 17. bis zum 21. Jahrhundert. Bei Orchesterkonzerten hat sie mit Christian Zacharias, Giovanni Antonini, Leonard Slatkin, Robert King, Stanley Ritchie und Nigel North zusammengearbeitet. Als Solistin und gefragte Kammermusikerin wurde Heidi Tsai zu großen Konzertreihen und Musikfestivals in den Vereinigten Staaten, Mittelamerika, Asien und Europa eingeladen. Derzeit lebt sie in Frankreich, wo sie als Professorin für Cembalo und Alte Musik am Conservatoire de Musique et Dance in Pau arbeitet.

 

 

 

Schönberg – Beethoven

Arnold Schönberg: Verklärte Nacht, op. 4
Ludwig van Beethoven: Streichquartett Nr. 14 cis-moll arr. für Streichorchester von Mitropoulos

Konzerthaus Kammerochester Berlin
Künstlerische Leitung: Michael Erxleben

b-sharp BS009, PC: CF (SACD hybrid), VÖ: 10.10.2018, 4260615540094

Am 5. November 2015 spielte das Konzerthaus Kammerorchester Berlin im Kleinen Saal das Programm mit Schönbergs Verklärter Nacht und Beethovens Streichquartett op. 131, das für das vorliegende Album live mitgeschnitten wurde.

Das 2009 von Musikern des Konzerthauses gegründete Konzerthaus Kammerorchester besteht ausschließlich aus Mitgliedern des Konzerthausorchesters Berlin und kommt ohne Dirigenten aus.

Der demokratisch organisierte Klangkörper hat einen festen Platz in der Konzertsaison des Hauses und tritt wiederholt auf internationalen Podien in Erscheinung. So führten mehrere Konzertreisen das Ensemble beispielsweise in die Türkei, nach Holland und nach Japan.

Das Repertoire konzentriert sich hauptsächlich auf Werke für Streichorchester, wobei auch ausdrücklich Bearbeitungen von großen Kammermusikwerken zur Geltung kommen sollen, wie zum Beispiel Schuberts Streichquartett »Der Tod und das Mädchen« in der Bearbeitung von Gustav Mahler oder Bruckners Streichquintett. Aber auch symphonische Werke mit kleinerer Bläserbesetzung oder Solokonzerte mit Solisten wie Julian Steckel, Ning Feng oder Matthias Kirschnereit gehören zum Programm. Künstlerische Leiter des Konzerthaus Kammerorchesters sind die beiden Ersten Konzertmeister des Konzerthausorchesters, Sayako Kusaka und Michael Erxleben.

b-sharp ist ein frisches Berliner Klassiklabel, welches den Premiumbereich der gleichnamigen Musikproduktionsfirma darstellt. Für b-sharp steht immer das besondere musikalische Ereignis im Vordergrund. Mit neuester Technik, Liebe zum Detail und dem Erfahrungsschatz aus Hunderten von CD- und DVD-Produktionen werden sorgfältig ausgewählte Projekte realisiert, bei denen sich Solisten, Kammerensembles und Orchester künstlerisch und klanglich kompromisslos auf höchstem Niveau präsentieren können.

Alle b-sharp Aufnahmen werden im nativen DSD Format produziert und als hybrid Stereo SACD veröffentlicht.

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