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Cembalo Avantgarde

Violeta Dinescu: Prelude
Hans Werner Henze: Aus Zwei Sonaten über Gestalten von Shakespeare
Peter Heeren: Fünf Stücke / Bazon 1-3
John Patrick Thomas: Eloge 2 / Imaginary Dances
Anders Eliasson: Disegno per clavicembalo
Isang Yun: Shao Yang Yin
Roderick de Man: Chordis Canam

Kristian Nyquist, Cembalo

Musicaphon M55723, Preiscode: BE, VÖ: 15.4.2015, 4012476557236

Teilweise Ersteinspielung

Zeitgenössische Musik für Cembalo? Bis weit in die zweite Hälfte des 18. Jahrhunderts hinein war es das Cembalo, welches an vorderster Front als Klangkörper für experimentelles und avantgardistisches diente: die Toccaten Frescobaldis, Préludes- non-mesurés von Louis Couperin, das „Wohltemperirte Clavier“ J.S. Bachs, Domenico Scarlattis Sonaten seien als „berühmtere“ Beispiele genannt. Spätestens mit der Generation um Beethoven hatte sich für diese Aufgabe dann der „moderne“ Hammerflügel als Tasteninstrument durchgesetzt. Haydn erwarb erst 1788 für sich ein Fortepiano, komponierte und konzipierte also bis dato seine Sonaten am Cembalo und von Mozart wissen wir, dass er bis zu seinem Tode auch einen „Kielflügel“, mit dem er seit seiner Kindheit vertraut war, ausdrücklich zum „fantasieren“, besaß.  

Mit der Renaissance des Cembalos gegen Ende des 19. Jhd. erwachte auch allmählich das Interesse lebender Komponisten für dieses Instrument. Ein erster Höhepunkt war in den 1920er Jahren erreicht, als Manuel de Falla und Francis Poulenc mit ihren jeweiligen Konzertstücken die ersten bedeutenden Werke schufen, In Auftrag gegeben von Wanda Landowska. Deren Offenheit für „ihre“ zeitgenössischen Komponisten ist beispielhaft und steht für die schier grenzenlosen Möglichkeiten einer fruchtbaren Verbindung des vermeintlich „alten“ Instrumentes mit „neuer“ Musik.

Erfreulicherweise wird weiterhin fleißig für dieses „alte“ Instrument komponiert. Die auf dieser CD zu erlebende Darbietung eines Rezitals im Jahr 2004 soll die Lebendigkeit sowie Aktualität neuer Cembalomusik dokumentieren, auch wenn seinerzeit das neueste Stück aus dem Jahr 1999 stammte. Daneben stand die Idee im Vordergrund, Werke verschiedenster Stile vorzustellen.

 

 

7619918144329

Eclectic and Shining Oboe

C. Ph. E. Bach: Sonate g-Moll
W. A. Mozart: Sonate KV 13 F-Dur
G. Rossini: Variationen C-Dur
M. Balfe: Malibran‘s favorite Aria
L. Bassi: 2 Fantasies from Verdi Operas
G. Gariboldi: Mosaico from La Traviata

Guido Toschi Misiani, Oboe
Claudia Bracco, Klavier und Cembalo
Antonio Visioli, Cello
Luigi Magistrelli, Klarinette

Gallo GAL-CD-1443, Preiscode: CE, VÖ: 15.4.2015, 7619918144329

Die Werkauswahl für diese CD traf Misiani nach ganz elementaren Grundsätzen: Das Album sollte nicht nur bekannte Highlights des Repertoires enthalten. Aber alle Werke sollten von großer Bedeutung für das Repertoire der Oboe sein und von überragender kompositorischer Qualität. Dabei umfasst die Auswahl Musik von der Mitte des 18. bis zum Ende des 19. Jahrhunderts. Und so entstand durchaus ein Best-of-Album aus der Zeit des Sturm und Drang, der Wiener Klassik und der Romantik.

 

 

7619918144527

Duo Harpian

Rameau: Pièces de Clavecin
Debussy: Danses pour harpe et piano
Ravel: Sonatine / Introduction et Allegro
Fauré: Impromptu
Salzedo: Chansons dans la nuit
Granados: Danse espagnole
Falla: Danse rituelle du feu

Duo Harpian:
Céline Gay des Combes, Harfe
Julia Froschhammer, Klavier

Gallo GAL-CD-1445, Preiscode: CE, VÖ: 15.4.2015, 7619918144527

Im 17. und 18. Jahrhundert waren Duos für Harfe und Klavier sehr beliebt. Nach der französischen Revolution verschwand diese Besetzung dann jedoch immer mehr, vor allem wegen der unzureichenden Klangbalance zwischen der Harfe und dem immer klang- und druckvolleren Konzertflügel. Die Besonderheit und der Reichtum dieses Duos zeigt sich also in der Suche nach Feinheit und Ausgleich zwischen den gezupften vertikalen Saiten der Harfe und den angeschlagenen horizontalen Saiten des Flügels. Das Duo Harpian bietet auf dieser CD Originalwerke und Transkriptionen, Orchesterwerke reduziert aufs Duo wie auch Solostücke, meist von Pianisten komponiert – mit Ausnahme des Harfenisten Carlos Salzedo.

 

 

7619918145029

Poutpourri Clarinet Recital

Gade: Fantasiestücke op. 43
Debussy: Première Rhapsodie
Strawinsky: Drei Stücke
Donizetti: Studio no. 1
Rossini: Introduktion, Thema und Variationen
C. Ph. E. Bach: Duo für zwei Klarinetten
Poulenc: Sonate für zwei Klarinetten / Sonate für Klarinette und Klavier
Hess: Vier Sätze aus der Suite Pittoresque

Luigi Magistrelli, Laura Magistrelli, Klarinette
Noemi Guerriero, Bassetthorn
Sumiko Hojo, Marina Degl‘Innocenti, Klavier

Gallo GAL-CD-1450, Preiscode: CE, VÖ: 15.4.2015, 7619918145029

Diese CD ist ein Resultat aus Magistrellis jahrelanger künstlerischer Praxis, die Dank der Mitwirkung und Unterstützung durch einige seiner Weggefährten möglich wurde. Darunter Familienmitglieder und Studenten, die mit Magistrelli die Leidenschaft für die Kammermusik teilen. Das Repertoire umfasst Werke von der frühen Wiener Klassik bis ins 20. Jahrhundert hinein. Die Aufnahmen sind zu verschiedenen Zeiten entstanden, über das ganze künstlerische Leben Magistrellis hinweg.

 

 

7619918145623

Pianoforte Italiano

Werke von Paradisi, Scarlatti, Golinelli, Fumagalli, Respighi, Malipiero, Pilati, Dallapiccola, Sonzogno

Adalberto Maria Riva, Klavier

Gallo GAL-CD-1456, Preiscode: CE, VÖ: 15.4.2015, 7619918145623

In Italien stand bekanntlich die Wiege des Klaviers, wie wir es heute kennen. Bartolomeo Cristofori (1655-1731), ein Instrumentenbauer am Hof der Medici in Florenz, gilt als Erfinder der Hammermechanik und damit des Gravicembalo col pian e forte. Erstmals war es möglich, auf einem Klavierinstrument laut und leise zu spielen (wenn man vom intimen, für große Konzertsäle ungeeigneten Clavichord absieht). Diese CD unternimmt einen zeitgeschichtlichen Ritt durch die italienische Klavierliteratur von den Anfängen bei Paradisi und Scarlatti bis hin zu Werken der Gegenwart von Dallapiccola und Sonzogno.

 

 

7619918146224

Flötenmusik der Romantik

Schubert: Trockne Blumen
Reinecke: Undine
von Weber: Sonate As-Dur

Guy Raffalli, Flöte
Adalberto Maria Riva, Klavier

Gallo GAL-CD-1462, Preiscode: CE, VÖ: 15.4.2015, 7619918146224

Große Werke aus einer großen Zeit der Kammermusik, insbesondere für die Holzblasinstrumente und damit auch der Flöte. Guy Raffalli ist nicht nur ein ausgewiesener Solist, sondern auch begeisterter Kammermusiker (unter anderem spielte der mehrfach mit der Harfenistin Silke Aichhorn). Auf dieser Aufnahme spielt er eine Traversflöte von Abell (2013), die hervorragend den Klang von Originalinstrumenten der Entstehungszeit dieser Werke trifft.

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