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 641061412052

Johannes Brahms

Klavierwerke:
Sieben Fantasien op. 116
Drei Intermezzi op. 117
Sechs Stücke op. 118
Vier Stücke op. 119

Ariel Halevy, Klavier

Roméo ROM7312, Preiscode: CE, VÖ: 25.3.2014, 641061412052

Nicht nur, aber gerade auch in seinem Klavierwerk nimmt Brahms unter den Komponisten des 19. Jahrhunderts eine Sonderstellung ein. Seine konservative Grundhaltung führte ihn, der sich durchaus als Erbe Beethovens und Schumanns sah, zu einer Beschäftigung mit der Musik des Barock und der Renaissance. Dies wiederum blieb nicht ohne Einfluss auf seinen Stil. Zugleich aber liegt sein Schwerpunkt auf den Herzensanliegen der Romantik: Bedeutung des Einzelnen, die Bedeutung von Liebe, Leben und Tod, ein extremer Kontrast der Gefühle, Freude, Verzweiflung, Einsamkeit und Melancholie. All dies verschmilzt zu einem ganz eigenen, unverwechselbaren Stil.

 

 

641061412069

Bach und Liszt

Liszt: Sonate h-Moll
Bach: Partita h-Moll

Vera Vaidman, Violine

Roméo ROM7314, Preiscode: CE, VÖ: 25.3.2014, 641061412069

Erstmals ist hier Liszts große h-Moll-Sonate in einer Transkription für Violine solo von Noam Sivan zu hören. Diese große Sonate, zur Zeit ihrer Entstehung als die bedeutendste Klaviersonate seit Beethoven gefeiert, auf die ihrem Naturell nach einstimmige Violine zu übertragen, ist eine große Herausforderung. Aber sie gibt der Geigerin natürlich auch Gelegenheit, alle spieltechnisch nur denkbaren und möglichen Register zu ziehen. Führende Geiger bezeichneten denn auch Sivans Transkription als das schwierigste jemals geschriebene Stück, waren und sind aber zugleich voller Bewunderung für diese Adaption (darunter Itzhak Perlman, Gidon Kremer, Joshua Bell und Ruggiero Ricci). Immerhin füllt Sivan damit auch eine schmerzlich empfundene Lücke, denn die Romantiker haben das Genre der unbegleiteten Violinsonate überhaupt nicht gepflegt.

 

 

641990999921

Alexander Skriabin (1871-1915)

Klaviersonaten vol. 2:
Sonaten Nrn. 1, 2, 6, 7
Quatre Préludes op. 37
Deux Morceaux op. 59
Duex Poèmes op. 63

Matthew Bengtson, Klavier

Roméo ROM7308, Preiscode: CE, VÖ: 25.3.2014, 641990999921

Skriabin wird gern als Meister der Miniatur gesehen, und in der Tat machen kurze romantische Charakterstücke einen bedeutenden Teil seines Schaffens aus. Aber seine wahren Ambitionen galten der großen Form. Und so schrieb er zehn großartige Sonaten, die das Zentrum seines kreativen Schaffens ausmachen. Sie zeigen sehr deutlich, wie Skriabin Kraft schöpft aus der Gestaltung großer Formen und langer Bögen. Auch über ihm schwebte natürlich der Schatten Beethovens, aber er befreite sich aus den übermächtigen Traditionen. In seinen Sonaten lässt sich der Weg nachvollziehen von einem chopinesquen Spätromantiker zu einem mystischen Tondichter mit einer ganz unverwechselbaren, eigenen Stilistik.

 

 

641990999945

Spirituals and other songs

Traditionals und Lieder von Schubert, Rubinstein, Tschaikowsky, Brahms, Rachmaninow, Tosti, Di Capua

Yoram Chaiter, Bass
Irena Zelikson, Klavier

Roméo ROM7311, Preiscode: CE, VÖ: 25.3.2014, 641990999945

Die neue trifft auf die alte Welt – diese Einspielung bezieht ihre Spannung aus der interessanten Gegenüberstellung von Musik der schwarzen Sklaven Amerikas mit dem Kunstlied Europas, das sich an ein Bildungsbürgertum wendet. Gemeinsam ist beiden, dass sie oft genug Ausdruck von Sehnsüchten sind, vor ganz verschiedenen Hintergründen.

 

 

5709499754009

Anton Bruckner

Symphonie Nr. 9 d-Moll (mit rekonstruiertem und ergänztem Finale)

Aarhus Symphonieorchester, John Gibbons

Danacord DACOCD754, Preiscode: CE, VÖ: 25.3.2014, 5709499754009

Ersteinspielung

Diese erste Produktion der 9. Symphonie mit dem von Nors S. Josephson rekonstruierten und ergänzten Finale ist das Ergebnis eines zehn Jahre dauernden Projekts. Josephson wertete die Skizzen Bruckners aus, die in der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien, in der Wiener Stadt- und Landesbibliothek und in der Wiener Hochschule für Musik und darstellende Kunst aufbewahrt werden. Seit 2012 hat die Symphonie in dieser Fassung schon mehrere Aufführungen erlebt, ist aber bisher noch nie eingespielt worden. Der Komponist und Musikwissenschaftler Josephson geht davon aus, dass die vorhandenen Skizzen sämtliches Material bis auf die Coda enthalten. Diese wiederum folgt bei Bruckner stets demselben Schema, und so konnte Josephson das vorhandene thematische Material nutzen, um eine solche im Sinne Bruckners nachzuempfinden.

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