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Iván Fischer (*1951)

Komponistenportrait vol. 1:
Fanfare für Blechbläser und Percussion
La Malinconia für Frauenchor, Flöte und Bassklarinette
Spinoza-Vertalingen für Sopran und Ensemble
A Nay Kleid für Sopran und Klavier
Eine deutsch-jüdische Kantate für Sopran, Trompete und Streicher
Shudh Sarang-Sextet für Streichquintett und Tabla
Tsuchigumo für zwei Sänger, Tänzer und Kind

Nora Fischer, Sopran
Iván Fischer, Klavier
Wim Van Hasselt, Trompete
Kobra Vocal Ensemble
Budapest Festival Orchestra, Iván Fischer

Channel Classics CCS34516, Preiscode: CF, VÖ: 14.9.2016, 723385345169

Seit einiger Zeit macht der Dirigent Iván Fischer auch als Komponist auf sich aufmerksam. Seit er 20 Jahre alt war, hat er stets auch komponiert – doch das kam zum Erliegen, als in seine Dirigententätigkeit zunehmend in Anspruch nahm. Doch nun, über dreißig Jahre später, wurde ihm das Komponieren wieder zu einem unwiderstehlichen Anliegen. „Es fühlt sich an, als ob ich zu meinem wahren Ich gefunden habe“. Er beschreibt sich selbst nicht als Komponisten, sondern als einen „komponierenden Dirigenten“. Oft ist die Musik, die er dirigiert, zugleich Inspirationsquelle für eigene Schöpfungen.

 

 

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Chant d‘Automne

Karl Amadeus Hartmann:
Concertino für Trompete und 7 Solisten
Wilhelm von Grunelius:
Chant d‘Automne für Flügelhorn, Pauken und Streicher
Paul Hindemith:
Sonate für Trompete und Klavier
Iván Fischer:
Eine deutsch-jüdische Kantate für Sopran, Trompete und Streicher

Wim Van Hasselt, Trompete
Nora Fischer, Sopran
Div.
Bläsersolisten
Budapest Festival Orchestra, Iván Fischer

Channel Classics CCS37716, Preiscode: CF, VÖ: 14.9.2016, 723385377160

Teilweise Ersteinspielung

Das Werk des Pianisten und Komponisten Wilhelm von Grunelius gab dieser CD, die zwei Ersteinspielungen enthält (Grunelius und Fischer), ihren Titel. Das Gedicht „Chant d‘Automne“ aus der Feder des Dichters und Kritikers Charles Pierre Baudelaire hatte Grunelius zu der Komposition für Flügelhorn, Pauken und Streicher angeregt. Überhaupt sind Texte ein wichtiges und wiederkehrendes Element dieses farbenreichen Albums, das die Trompete in Kombination mit sehr unterschiedlichen Besetzungen zeigt. So zitiert Paul Hindemith in seiner Sonate für Trompete und Klavier am Ende des letzten Satzes („Trauermusik“) Bachs Choralvertonung „Alle Menschen müssen sterben“. Und Iván Fischer vertonte für seine „deutsch-jüdische Kantate“ Texte von Avrom Sutzkever, Rainer Maria Rilke, Johann Wolfgang von Goethe und anderen. Deren Wiedergabe wird besonders authentisch durch den Umstand, dass der Komponist selbst das Budapest Festival Orchestra dirigiert und seine Tochter Nora den Gesangspart übernahm.

 

 

0797776125814

Decades. Ein Jahrhundert des Gesangs

Vol. 1: 1810-1820
mit Liedern von Schubert, Sor, Beethoven, Garat, Gail, Tomasek, Viotti, Weber

Lorna Anderson, Sylvia Schwartz, Sopran
Ann Murray, Mezzosopran
Michael Schade, Tenor
Florian Boesch, Bariton
Malcolm Martineau, Klavier

Vivat VIVAT112, Preiscode: CE, VÖ: 14.9.2016, 0797776125814

Dies ist die erste Folge eines Großprojekts bei Vivat. Weltbekannte Sängerinnen und Sänger werden sich durch „ein Jahrhundert des Gesangs“ bewegen, von 1810 bis 1910, Dekade für Dekade. Jede Folge wird ein für die jeweilige Zeit repräsentatives Repertoire bieten. Begleitet werden die Gesangssolisten jeweils vom Initiator der geanzen Reihe, dem Pianisten Malcolm Martineau. Im ausführlichen Booklet gibt die Liedexpertin und Beraterin dieser Serie, Susan Youens, eine informative Einführung in Zeiten und Werke.

 

 

809548017644            809548017644 3D front view

Max Reger

Sämtliche Orgelwerke

Martin Schmeding an 13 verschiedenen historischen Sauer- und Walcker-Orgeln

Cybele CYB17S051500, Preiscode: KD (17 SACD), VÖ: 14.9.2016, 809548017644

Tonträger: 17 Super Audio CD (Hybrid Disc), Stereo + 5.0/1-kanaliger Surround Sound + 3D-Binaural-Stereo, pure DSD Recording
Abspielbar auf jedem handelsüblichen CD-Player.

Sammlerbox mit 172seitigem Booklet im DVD-Format mit 60 farbigen Abbildungen

(Vol. 17: Gespräch Martin Schmedings mit Mirjam Wiesemann über dieses Projekt im Sophie-Charlotte-Saal des Berliner Doms)

Max Reger hat ein sehr umfangreiches Orgelwerk hinterlassen, das extrem hohe Anforderungen an den Interpreten stellt. Einerseits sind Regers Orgelkompositionen sehr virtuos, andererseits benötigt man für die Interpretation seiner Werke einen Organisten, der es versteht, den Klang der Orgel und den Raumklang der Kirche so abzustimmen, dass für den Hörer die vielschichtigen Ebenen von Regers symphonischen Kompositionen transparent werden. Martin Schmeding präsentiert uns Regers Orgel-Kompendium mit Kraft, großem Atem und stets mit der nötigen Liebe zum Detail – allesamt Zutaten, die Regers Werke stets benötigen. Zusammen mit dem innovativen 3D-Kunstkopf-Aufnahmeverfahren (3D-Binaural Stereo Sound) von Cybele Records wird der Zuhörer über Kopfhörer erstmals an den Ort des Geschehens versetzt, so als wohne er der Aufnahme live bei.

Martin Schmeding wurde 1975 in Minden (Westfalen) geboren, studierte in Hannover, Amsterdam und Düsseldorf Kirchenmusik, Musikerziehung, Konzertexamen (Blockflöte und Orgel), Dirigieren, Cembalo und Musiktheorie. Zu seinen Lehrern zählen u.a. Ulrich Bremsteller, Hans van Nieuwkoop, Jacques van Oortmerssen, Lajos Rovatkay und Jean Boyer. Nach Lehraufträgen in Hannover, Leipzig, Weimar und Dresden war er von 2004 bis 2016 Professor für Orgel an der Staatlichen Hochschule für Musik in Freiburg im Breisgau als Nachfolger von Zsigmond Szathmáry und leitete dort das Institut für Kirchenmusik, das auf seine Initiative hin gegründet wurde. Darüber hinaus unterrichtete von 2014 bis 2016 als Gastprofessor an der Hochschule für Musik Luzern.

Zum Sommersemester 2016 übernahm er den Lehrstuhl für Künstlerisches Orgelspiel an der Leipziger Musikhochschule, an der seinerzeit auch Max Reger unterrichtete.

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