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5709499755006

Nordischer Winter: Weihnachtslieder

von M. Borg, G. Nordquist, A. Tegnér, C. Weyse, P. Hamburger, Th. Aagaard, R. Liljefors, E. Köhler, A. Adam, R. Dahl, P. Knudsen, E. Grieg, J. Sibelius und A. Maasalo

Gitta-Maria Sjöberg, Sopran
Dorthe Zielke, Trompete
Tobias Durholm, Violine
Lindy Rosborg, Klavier

Danacord DACOCD755, Preiscode: CE, VÖ: 10.12.2014, 5709499755006

In Arrangements von Matti Borg, Komponist und Sänger an der königlich Dänischen Musikakademie in Kopenhagen, erklingt Weihnachtliches aus Dänemark, Schweden, Norwegen, Finnland, Island und von den Färöern.

 

 

7318590021231

Martin Fröst spielt nordische Konzerte

Anders Hilborg: Klarinettenkonzert „Peacock Tales“
Schwedisches Rundfunk-Symphonieorchester, Esa-Pekka Salonen

Vagn Holmboe: Concerto no. 3, op. 21
Aalborg Symphony Orchestra, Owain Arwel Hughes

Karin Rehnqvist: On a Distant Shore
Swedish Chamber Orchestra, Petter Sundkvist

Bernhard Henrik Crusell: Introduktion, Thema und Variationen über ein schwedisches Lied, op. 12
Östgöta Symphonic Wind Ensemble, Arie van Beek

Martin Fröst, Klarinette

BIS BIS-CD-2123, Preiscode: CE, VÖ: 10.12.2014, 7318590021231

Sinn dieser Kompilation (alle Einspielungen sind bereits auf verschiedenen CDs veröffentlicht worden) ist, die unglaubliche Vielseitigkeit Frösts wie auch die unterschiedlichen Anforderungen darzustellen, die Komponisten durch die Zeit der Klarinette abverlangt haben. Wobei drei der Werke aus der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stammen. Dabei reicht die Palette vom ausgesprochenen Solokonzert (Hilborg) bis hin zu einem geradezu kammermusikalischen Zurücktreten der Klarinette ins Ensemble (Holmboe). Die CD endet mit einem der ganz frühen Werke des finnisch-schwedischen Komponisten und Klarinettenvirtuosen Bernhard Crusell, der Anfang des 19. Jahrhunderts seine großen Erfolge feierte.

 

 

7318599920047

Etude

Sergej Lyapunow: Térek / Nuit d‘été / Tempête
Unsuk Chin: Piano Études
Karol Szymanowski: 12 Studien op .33
Nikolai Kapustin: Fünf Etüden in verschiedenen Intervallen op. 68

Clare Hammond, Klavier

BIS BIS-SACD-2004, Preiscode: CE, VÖ: 10.12.2014, 7318599920047

Eine sehr tiefsinnig zusammen gestellte Abfolge spieltechnisch höchst anspruchsvoller Etüden für das Klavier, anhand derer Clare Hammond zeigt, welch unglaubliche Entwicklung die Spieltechnik und die kompositorischen Anforderungen im Verlauf der letzten 120 Jahre genommen haben. Alle hier versammelten Komponisten waren selbst Pianisten und wussten daher sehr genau, was und wie sie schrieben. Besonders teuflisch sind die Etüden der Südkoreanerin Unsuk Chin, die Kompositionsunterricht bei György Ligeti hatte, und ihre Etüden folgen daher stilistisch ganz natürlich seinem Vorbild. Obwohl Chin selbst eine versierte Pianistin ist, zieht sie es vor, nicht am Klavier zu komponieren, sondern sich ganz auf ihre auditive Phantasie zu verlassen. Damit entgeht sie der Gefahr, sich über das „Fingergedächtnis“ auf routinierte Texturen einzulassen, und schafft mit Komplexität und Vitalität eine einzigartige Form.

 

 

7318599920481

Carl Nielsen (1865-1931)

Symphonie Nr. 1 g-Moll op. 7
Symphonie Nr. 3 op. 27

Königlich philharmonisches Orchester Stockholm, Sakari Oramo

BIS BIS-SACD-2048, Preiscode: CE, VÖ: 10.12.2014, 7318599920481

Nach ihren Einspielungen von Nielsens 4. und 5. Symphonie, 2013 bei BIS veröffentlicht (BIS-SACD-2028), sah die Kritik Orchester und Dirigent auf dem Weg zu „neuen Referenzeinspielungen“. Nun springt Oramo zurück zu den Anfängen des Komponisten in diesem Genre. 1892, Nielsen war Mitte zwanzig, schrieb er seine erste Symphonie. Der merkt man an, mit welchem Respekt Nielsen vorangegangenen Meistern begegnete. Das Werk ist ganz klassisch in seinem Proportionen; vieles erinnert an Schumann. Aber gleichzeitig zeigen sich Affinitäten zum fiebrigen Stil eines Berlioz, dem lyrischen Ton eines Grieg und der rhythmischen Vitalität eines Svendsen, der auch die Uraufführung dirigierte (mit Nielsen als Orchestermusiker in den Reihen der 2. Violinen). Das zweite Werk auf dieser SACD dokumentiert Nielsens endgültigen Durchbruch als Symphoniker. Etwa 20 Jahre nach der 1. entstand die 3. Symphonie, später „Sinfonia espansiva“ untertitelt. Ein großer Erfolg; in kürzester Zeit hatten Orchester in ganz Europa Aufführungen dieser Symphonie auf den Konzertplänen. Der Grundton des 2. Satzes, der auch auf Nielsens Beerdigung gespielt wurde, ist nach Worten des Komponisten, die „friedliche Atmosphäre darzustellen, wie sie im Paradies geherrscht haben mag vor dem Fall unserer Ureltern Adam und Eva.“

 

 

7318599920887

Klavierkonzerte

Alexander Scriabin: Konzert fis-Moll op. 20
Nikolai Medtner: Konzert Nr. 3 e-Moll op. 60

Yevgeny Sudbin, Klavier
Bergen Philharmonie, Andrew Litton

BIS BIS-SACD-2088, Preiscode: CE, VÖ: 10.12.2014, 7318599920887

Medtners erstes und zweites Klavierkonzert hat Sudbin bereits eingespielt, mit großem Erfolg bei der Fachkritik. Das nun aufgenommene 3. Konzert Medtners wie auch das Konzert Scriabins hält er für „absolute Meisterwerke – zu Unrecht viel zu wenig gespielt und wahrgenommen.“ Ihn fasziniert, dass beide Werke der fast gleichalten Komponisten im Abstand von 45 Jahren komponiert wurden und dennoch – anders als man erwarten sollte – das spätere Konzert (1940 von Medtner komponiert) „moderner“ sein sollte als das Werk, das Scriabin im Alter von 24 Jahren 1896 schrieb. Davon ist nichts zu spüren; wenn überhaupt, könnte man Scriabin als den zukunftsweisenderen benennen, der eher experimentell mit Form und Stil umgeht.

 

 

7318599921150

Now and then

Werke von Vivaldi, Bach, Boismortier, Mejering, Koomans, Mossenmark, Caldini, Scheidt, Merula

Sirena Recorder Quartet
Anna Paradiso, Cembalo und Clavichord

BIS BIS-SACD-2115, Preiscode: CE, VÖ: 10.12.2014, 7318599921150

Das dänisch-schwedische Blockflötenquartett hat dieses Album wie einen Bogen konzipiert. Es beginnt mit Werken des Hochbarock, springt dann zu Musik des 20. und 21. Jahrhunderts und endet mit Musik des Frühbarock, ja geht sogar noch zurück in die Renaissance. Gezeigt wird anhand dieses Repertoires, welch unglaubliche Vielfalt an Klangfarben mit vier gleichzeitig spielenden Blockflöten erzeugt werden kann (über zwanzig verschiedene Blockflöten kommen zum Einsatz). Vielfach sehr rhythmisch geprägte Musik mit einem ausgesprochenen Drive.

 

 

8595017420528

Johann Sebastian Bach

Große Orgelwerke (Präludien und Fugen, Toccaten und Fugen)

Jaroslav Tuma, Orgel

Arta F10205, Preiscode: EC (3 CD zum Preis von 2), VÖ: 10.12.2014, 8595017420528

Einspielungen der großen Orgelwerke Bachs gibt es unzählige, aber nur relativ wenige, die zu fesseln vermögen. Diese hier gehört ohne Frage zu den fesselnden. Tuma ist ein großartiger Interpret, für den die Verständlichkeit des Werkes im Vordergrund steht. Da werden keine sinnlosen Geschwindigkeitsrekorde aufgestellt, sondern da nimmt sich jemand genau die Zeit, die er braucht, um mittels hervorragender Spieltechnik seine deutliche Artikulation, seine Phrasierung und Gliederung an Hörerin und Hörer zu bringen. Da wird auch nicht blind vermeintlich verbindlichen Dogmen der historischen Aufführungspraxis gefolgt. Es sind keine Liveaufnahmen, aber dennoch spürt man die Spannung des Vortrags – auf Schnitte wurde so gut wie ganz verzichtet. Die Registrierungen erscheinen schlüssig und sind dabei klangfarbig und abwechslungsreich. Und das, obwohl die Aufnahme an einem Instrument entstand, dass viele „große“ Kollegen als untauglich für diese Werke ablehnen würden. Denn die 2004 von Vladimir Slajch in der Peterskirche in Bruchsal erbaute Orgel, im Sinne der Vorgängerorgel von 1769 süddeutsch disponiert, aber in einzelnen Registern fast norddeutsch intoniert, verfügt „nur“ über zwei Manuale/Pedal und 30 Register. TV-Literaturpapst Dennis Schenck würde sagen: „Vertrauen Sie mir, ich weiß, was ich tue, und hören Sie Jaroslav Tuma mit Bachs großen Orgelwerken.“

 

 

8595017420825

Orgelmusik in Doubravník

Werke von Gottlieb und Georg Muffat, Domenico Zipoli, Bernardo Pasquini, Nioclaus Vetter, Johann Ernst Eberlin, Josef Ferdinand Norbert Seger, Frantisek Xaver Brixi und Johann Georg Abrechtsberger

Martin Poruba, Orgel

Arta F10208, Preiscode: BI, VÖ: 10.12.2014, 8595017420825

Die Repertoirezusammenstellung der vorliegenden Aufnahme orientiert sich an der Beschaffenheit der Jan Výmola-Orgel von 1760 in der Kreuzerhöhungskirche in Doubravník (bei Brünn) nach ihrer Restaurierung in den Jahren 2009 bis 2013. Gezeigt werden die interpretatorischen Möglichkeiten, die sich aus Eigenheiten wie einer kurzen Oktave, mitteltöniger Stimmung und natürlich der (italienischen) Disposition ergeben. Und deshalb wurden sehr geschickt Werke gewählt, die etwa zwischen 1700 und 1800 in Mittel- und Südeuropa und dem politischen Umfeld der Habsburger für den kirchlichen Gebrauch entstanden sind. Und so bietet die CD neben den im Tutti erstaunlich voluminösen Klängen auch eine ganze Reihe von Repertoireentdeckungen.

 

 

8595017420924

Lauda puer dominum

Arien von Händel, Monteverdi, Mayr, Buxtehude, Merula, Pergolesi, Mozart, Ryba und Dvorak

David Cizner, Knabensopran
Hypocondria Ensemble

Arta F10209, Preiscode: BI, VÖ: 10.12.2014, 8595017420924

Der erste tschechische Knabensopran ist nicht nur Solist, sondern auch ein Solitär, denn er entstammt nicht – wie üblich – einem Kirchenchor. Geprägt und gefördert wurde er vielmehr von seiner Mutter und Gesangslehrerin Kveta Ciznerová, die in den 1980er Jahren selbst ein Alte Musik-Ensemble etablierte und leitete. Mit ihrem 2002 geborenen Sohn nahm sie erstmals 2012 ein Album auf. Jetzt, auf seiner inzwischen dritten Einspielung, widmet sich Cizner ganz dem traditionellen Repertoire der Knabensoprane: geistlicher Musik vorwiegend des Barock.

 

 

8595056601599

decade

Szenen und Arien aus Opern von Josef Myslivecek und Wolfgang Amadeus Mozart

Simona Saturova, Sopran
L‘Armonia Terrena, Zdenek Klauda

Nibiru NIB1592231, Preiscode: BI, VÖ: 10.12.2014, 8595056601599

Wie ihre Kolleginnen Lucia Popp und Edita Gruberova stammt Simona Saturova aus Bratislava. Sie studierte Gesang in ihrer Heimatstadt und begann zügig eine internationale Karriere. Mozart ist das Zentralgestirn ihres Repertoires, aber sie liebt auch die Werke des Mozart-Zeitgenossen Myslivecek. Regelmäßig übernimmt Saturova Rollen am Théâtre de la Monnaie in Brüssel; auch in Essen und Frankfurt war sie bereits zu hören. Und an fast allen großen Opernhäusern Europas. Ihre Aufnahme der „Haydn Arias“ wurde mit dem „Editor‘s Choice“ von Gramophone ausgezeichnet. 2001 gewann sie den Thalia Preis als beste Opernsängerin, und 2007 wurde sie Siegerin des Wettbewerbs der Charlotte und Walter Hamel Stiftung für ihre herausragenden Aufführungen.

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