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4260113461259

Luz de Iberia

Rodrigo: Tonadilla
Gasull: Tretze Bonsais / El Pexet de Bloomington
Guisado: Una Luz del Norte
Eroles: El Jardin de las perlas colgantes
Albéniz: Capricho Catalán / El Puerto
Dominguez: Alma de mujer

Duo Joncol:
Britta Schmitt, Carles Guisado Moreno, Gitarre

ClassicClips CLCL125, Preiscode: CE, VÖ: 12.11.2014, 4260113461259

Seit Albéniz, Granados und de Falla im ausgehenden 19. Jahrhundert Elemente der Folklore und des Flamenco in ihre Gesangs-, Klavier- und Orchesterwerke übernahmen, finden Licht, Temperament und Naturell Spaniens ihren Niederschlag in der Kunstmusik der iberischen Halbinsel. Rodrigo entwickelte den nationalen Stil weiter und brachte so Musik von hohem kompositorischem Wert zurück auf die Gitarre. Ausgeprägte Rhythmik bei ebenso ausgeprägter Kantabilität sind die Markenzeichen dieser Musik. „Luz de Iberia“ eröffnet einen Dialog zwischen Werken der spanischen Tradition mit Musik für zwei Gitarren aus Spanien, die erst kürzlich entstanden ist.

 

 

4260113461273

Buffoni

Werke von de Man, Pergolesi, van Wassenaer, Huijbregts, Gallo, Meijering, Gastoldi, Monfort, Janssen, Manjunath, Telemann

Black Pencil:
Jorge Isaac, Blockflöte
Matthijs Koene, Panflöte
Esra Pehlivanli, Viola
Marko Kassl, Akkordeon
Enric Monfort, Schlagzeug

ClassicClips CLCL127, Preiscode: CE, VÖ: 12.11.2014, 4260113461273

Das Buffoni-Programm ist geprägt von Zügen des italienischen Improvisationstheaters des 16. und 17. Jahrhunderts, der Commedia dell‘arte. Seine Ästhetik ist grotesk, die Musiker befinden sich ständig im Dialog, sie improvisieren, die Charaktere haben ihre Vorbilder in der Commedia, vom lächerlichen Skaramuz bis zur umsichtigen Columbina. Es gibt Hierarchien, die Musik ist leicht zugänglich und sehr emotional. Genau diese Eigenschaften und Stilmittel waren auch die Vorgabe für alle Kompositionen, die für dieses Projekt neu entstanden. Sie werden hier durch Zwischenspiele verbunden, durch kurze Improvisationen sowie durch Arrangements von Meisterwerken der Vergangenheit, die ebenfalls von der Commedia dell‘arte beeinflusst sind. Ein wunderbares Projekt – Instrumentalmusik wird zum Spektakel, in dem niemand ist, was er zu sein scheint: abenteuerlich, grotesk, voller Überraschungen.

 

 

7393787141633

Franz Schubert

Winterreise

Jakob Högström, Bariton
Dan Larsson, Klarinette
Magnus Grönlund, Gitarre

dbProductions DBCD163, Preiscode: CE, VÖ: 12.11.2014, 7393787141633

„Dieser Liederzyklus hat mich mehr berührt als irgend ein anderes meiner Lieder“ sagte Schubert über seine letzte Schöpfung in diesem Genre. Die „Winterreise“, einer der bedeutendsten Liederzyklen des 19. Jahrhunderts, gehört zum Pflichtprogramm aller großen Baritone. Hier wird er in einer unüblichen Form präsentiert, denn der Bariton Jakob Högström wird anstelle der Klavierbegleitung von Gitarre und Klarinette unterstützt. Das Singen zur Gitarre war zu Schuberts Zeit absolut üblich, gerade auf Reisen, und die Klarinette liebte Schubert ganz besonders. Sie bereichert die Klangfarbigkeit des Vortrags. Jakob Högström ist seit seinem Debüt am Drottningholm Theater 2002 einer der gefragtesten lyrischen Baritone Schwedens. Im Frühjahr 2009 debütierte er an der Pariser Opéra comique als Narbanor in Rameaus „Zoroastre“. Sein Repertoire umfasst die großen Werke von Bach, Händel, Mozart und Mahler.

 

 

7619931130323

Reminiscences

Wagner: Mignonne / Träume / Albumblatt / Ankunft bei den schwarzen Schwänen / Preislied aus „Meistersinger“
Liszt: Première Elégie / Romance oubliée / Am Grabe Wagners
Strauss: An einsamer Quelle / Cäcilie / Sonate für Violine und Klavier op. 18

Lisa Schatzman, Violine
Benjamin Engeli, Klavier

Claves CLA50-1303, Preiscode: CE, VÖ: 12.11.2014, 7619931130323

Vor der Erfindung der Musikkonserve (gleich welcher technischen Ausprägung) gab es nur zwei Möglichkeiten, Musik kennen zu lernen: Selber spielen oder in ein Konzert gehen. Konzerte finden nicht immer statt, schon gar nicht mit dem Wunschprogramm, und selber spielen geht nur bedingt: bei einer großen Sinfonie kommen auch die zehn Finger auf dem Klavier durchaus an ihre Grenzen. Jedenfalls war dies der Grund, warum noch im 19. Jahrhundert, als das Musizieren in bürgerlichen Kreisen sehr beliebt war, so viele Werke in Arrangements für kleine Besetzung erschienen – teils von den Komponisten selbst vorgenommen, teils von geschäftstüchtigen Verlegern in Auftrag gegeben. Derartige Bearbeitungen von Musik der Romantik und Spätromantik sind das Thema dieses Albums.

 

 

7619931140322

Werke für Violine und Klavier

Mozart: Sonaten B-Dur K.454 und C-Dur K.296
Strawinsky: Divertimento

Esther Hoppe, Violine
Alasdair Beatson, Klavier

Claves CLA50-1403, Preiscode: CE, VÖ: 12.11.2014, 7619931140322

Als stilsichere und virtuose Geigerin hat sich Esther Hoppe sowohl als Solistin wie auch als Kammermusikerin einen Namen gemacht, die ihre stupende Technik stets ganz in den Dienst der Musik stellt. Der Gewinn des 1. Preises beim 8. internationalen Mozartwettbewerb Salzburg 2002 war der Startschuss für ihre internationale Karriere. In den Folgejahren gewann sie mehrere weitere renommierte Wettbewerbe in der Schweiz und in Deutschland. Von 2009 bis 2013 war Hoppe 1. Konzertmeisterin des Münchner Kammerorchesters. Seitdem unterrichtet sie am Mozarteum in Salzburg.

 

 

7619931140926

Joseph Haydn

Klaviersonaten und Variationen

Fabrizio Chiovetta, Klavier

Claves CLA50-1409, Preiscode: CE, VÖ: 12.11.2014, 7619931140926

Chiovetta, in Genf geboren, besitzt sowohl die Schweizer wie die italienische Staatsbürgerschaft. Er studierte u.a. bei Paul Badura-Skoda und John Perry. Neben seiner Tätigkeit als Solist ist er auch ein gefragter Kammermusiker und Liedbegleiter. Vor allem ist er auch ein begnadeter Improvisator und arbeitet mit Künstler verschiedenster Stilrichtungen zusammen. Chiovetta unterrichtet an der Genfer Musikhochschule.

 

 

7619931141022

Johannes Brahms (1833-1897)

Streichsextette:
Sextett Nr. 1 B-Dur op. 18
Sextett Nr. 2 G-Dur op. 36

Quatuor Sine Nomine
Nicolas Pache, Viola
François Guye, Cello

Claves CLA50-1410, Preiscode: CE, VÖ: 12.11.2014, 7619931141022

Ist ein Sextett eigentlich noch Kammermusik? Weit verbreitet war im 19. Jahrhundert die Einstellung, die als „Kammerstyl“ bezeichneten Werke seien durch die „innere Kraft des musikalischen Gedankens“ besonders wertvoll – so jedenfalls äußerte sich damals der berühmte und gefürchtete Kritiker Eduard Hanslick. Ein Werk für sechs Instrumente bewegte sich am Rande dieser Einschätzung: zu üppig für den Hausgebrauch, zu klein für den Konzertsaal. Ein Genre, das auch inhaltlich „zwischen den Stühlen“ sich befindet: einerseits großer, auf Glanz und Klangentfaltung bedachter, fast orchestraler Klang, andererseits ein filigranes, detail- und bezugsreiches Stimmengeflecht. Diese Diskrepanzen bekam auch Brahms zu spüren, denn er hatte (zumindest beim Sextett op. 36) große Mühe, überhaupt einen Verleger zu finden. Nur Louis Spohr hatte vor Brahms ein Sextett komponiert, und es scheint, dass diese Formation in latent gedachter Abhängigkeit vom Streichquartett zu denken ist, wie Michael Kube vermutet. Jedenfalls legte Brahms mit seinen beiden Sextetten die Grundlage für diese Gattung, die bis ins 20. Jahrhundert hinein ihre Tragfähigkeit bewies (man denke nur an Schönbergs Streichsextett „Verklärte Nacht“).

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