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Fyn Guldet – Das Gold von Fünen

Lieder und Klavierstücke von Hilda Sehested, Carl Nielsen und Nancy Dalberg

Lisa Tjalve, Sopran
Heinz Walter Florin, Klavier

Villa Artis VA3816001, Preiscode: CE, VÖ: 11.1.2017, 4020796465506

„Das Gold von Fünen“ bietet Musik der dänischen Komponisten Hilda Sehested (1858-1936), Carl Nielsen (1865-1932) und Nancy Dalberg (1881-1949), die alle aus dem Süden der Insel Fünen stammten. Carl Nielsen war die leuchtende, dominierende Persönlichkeit im dänischen Musikleben von Ende des 19. bis zur Mitte des 20. Jahrhunderts. Hilda Sehested war Studienkollegin des Meisters am Kopenhagener Konservatorium, und Nancy Dalberg war seine spätere Schülerin und Assistentin. Nielsen war die Sprache im Lied sehr wichtig: „Die Sprache von Fünen singt. Sie bewegt sich in so feinen, herzlichen, ganz oder halb zu verstehenden Tonarten, so dass man entweder lachen oder weinen muss. Manche lachen über die Sprache von Fünen, aber sie wissen nicht, was es für ein besonderer Gesang ist. Still und doch sehr eindringlich. Auf Fünen ist alles anders als woanders auf der Welt, und wer sich die Zeit nimmt, zuzuhören, der wird es erfahren. Das fünische Lied hat Gnade, Hingebung und Wellen von Wärme.“

 

 

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Terra

Isaac Albéniz: Suite Española
Hansjoachim Kaps: Estilo Flamenco

BerlinGuitarTrio:
David Bartelt, Aurélie Olivéros, Pilipp Niedrich

Bartelt Music 4250953200033, Preiscode: CE, VÖ: 11.1.2017, 4250953200033

„Das katalanische 'Terra‘ bedeutet 'Erde‘. Das, mit dem lebendige Wurzeln verbunden und im Austausch sind, der Ursprung. Spanien ist für die Gitarre dieser Ursprung, die Heimat. Für uns sind die auf dieser CD vereinten spanischen Werke auch eine Wurzel, denn sie begleiten uns, seit wir uns kennen.“ (BerlinGuitarTrio). Wobei die spanischen Werke teilweise in Bearbeitung durch den Berliner Komponisten Hansjoachim Kaps (1942-2004) vorliegen, der sieben kurze Flamenco-inspirierte Stücke zu einer Suite zusammenfasste. Das BerlinGuitarTrio seinerseits bearbeitete die „Suite Española“ von Albéniz, eigentlich für Klavier gedacht, für seine Besetzung. Die Kombination beider Suiten ermöglicht einerseits akkordisch-voluminöse Effekte, andererseits aber auch zarte Klänge im polyphonen anspruchsvollen Zusammenspiel.

 

 

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Franz Schubert

Winterreise, op. 89

Johan Reuter, Bassbariton
Copenhagen String Quartet

Danacord DACOCD759, Preiscode: CK, VÖ: 11.1.2017, 5709499759004

Johan Reuter, weltweit als erfolgreicher Wagner und Verdi-Sänger bekannt, präsentiert hier eine neue Version der tragischen „Winterreise“ mit einer Begleitung durch Streichquartett. Richard Krug hat das Werk für diese Besetzung bearbeitet, wobei der Streicherklang wunderbar zur depressiven Stimmung des Textes passt. Eine Fassung, die alle Schubert-Liebhaber überraschen und überzeugen wird.

 

 

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Ludwig van Beethoven

Solo-Klaviermusik vol. 15:
33 Veränderungen über einen Walzer von Diabelli, op. 120
6 Volksliedvariationen, op. 105

Roland Brautigam, Fortepiano

BIS BIS-SACD-1943, Preiscode: CD, VÖ: 11.1.2017, 7318599919430

1819 schickte der Wiener Verleger und Komponist Anton Diabelli einen kurzen Walzer an eine ganze (lange) Reihe von Komponisten. Darunter Schubert, Hummel, der junge Franz Liszt, und als berühmtester Beethoven. Diabelli wollte eine Anthologie von Bearbeitungen seines eigenen Walzers zusammenstellen; eine nette und ungewöhnliche Idee. Beethoven reagierte in der für ihn typischen Art: erst kam nichts, dann kam nichts, und dann, 1823, kam ein Monumentalwerk mit nicht weniger als 33 Variationen. Warum er so lange schwieg? Möglicherweise hielt er es für unter seiner Würde, an so einer Aktion teilzunehmen. Aber Diabellis Thema muss ihn ja doch beschäftigt haben, denn immerhin war es Anlass für Beethovens letztes großformatiges Klavierwerk. Brautigam trägt es hier auf einem vierfach (!) besaiteten Fortepiano von Conrad Graf aus dem Jahr 1822 vor; es ähnelt sehr Beethovens eigenem letzten Instrument, das Graf dem Meister 1826 lieferte.

 

 

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Johannes Brahms

Solo-Klaviermusik vol. 4:
Variationen über ein Thema von Paganini, op. 35 (Buch 1 und 2)
Balladen, op. 10
Zwei Rhapsodien, op. 79
Klavierstücke, op. 119

Jonathan Plowright, Klavier

BIS BIS-SACD-2137, Preiscode: CD, VÖ: 11.1.2017, 7318599921372

Das Thema aus Paganinis 24. Caprice für Violine solo hat mehrere Komponisten zur Bearbeitung angeregt – von Liszt bis Lutoslawski und Andrew Lloyd Webber. 1863 war Johannes Brahms einer der ersten, der sich die Caprice vornahm. Das Ergebnis waren die virtuosen Paganini-Variationen, die „Finger aus Stahl, ein Herz voll brennender Lava und den Mut eines Löwen“ zur erfolgreichen Interpretation verlangen. Brahms selbst war sich der hohen Anforderungen wohl bewußt und ordnete daher die 28 Variationen in zwei Büchern zu je 14. Hier, auf Plowrights vierter Folge der Klavierwerke, umschließen sie Werke, die in einer Zeitspanne von 40 Jahren entstanden sind, von den frühen 1854 komponierten Balladen bis zu den Klavierstücken op. 119, 1893 komponiert. Werke voll zarter Melancholie, die das goldene Licht in Parks im Herbst ebenso spiegeln wie das düstere Schwarz und Weiß, das man bei winterlichen Spaziergängen empfinden mag.

 

 

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Arien von Gluck und Mozart

aus „Orfeo ed Euridice“, „Armide“ und „Iphigénie en Tauride“ (Gluck) sowie „Idomeneo“, „Le Nozze di Figaro“ und Così fan tutte“ (Mozart)

Camilla Tilling, Sopran
Musica Saeculorum, Philipp von Steinaecker

BIS BIS-SACD-2234, Preiscode: CD, VÖ: 11.1.2017, 7318599922348

„Er liebt mich... er liebt mich nicht...“ Für ihr neues Album hat Camilla Tilling Arien ausgesucht, die einen Katalog der Gefühle abbilden, die Liebe in Menschen auslösen kann. Und diese Gefühle sind zeitlos und universell, sie betreffen Dienerinnen wie Gräfinnen, griechische Prinzessinnen ebenso wie eine Zauberin aus Damaskus oder eine junge Dame in Neapel im 18. Jahrhundert. Camilla Tilling, Mitwirkende bei dem Konzert zur Eröffnung der Hamburger Elbphilharmonie, wird hier begleitet vom Ensemble „Musica Saeculorum“, das Philipp von Steinaecker mehrmals im Jahr in Südtirol zusammenruft. Mit ihren historischen Instrumenten unterstreichen die Musiker eindrücklich die Süße, Qual und den Verzicht, all die Gefühle, die Gluck und Mozart geradezu magisch in ihren Partituren abbilden.

 

 

7318599922416 

Suzuki spielt Orgelwerke von Bach

Vol. 2:
Präludium und Fuge G-Dur, BWV 541
Choralbearbeitungen „Liebster Jesu“ und „Sei gegrüßet“
Konzert d-Moll nach Vivaldi, BWV 596
Konzert C-Dur nach Vivaldi, BWV 594
Präludium und Fuge C-Dur, BWV 547

Masaaki Suzuki, Orgel

BIS BIS-SACD-2241, Preiscode: CD, VÖ: 11.1.2017, 7318599922416

Schon mit 12 Jahren war Suzuki als Organist zu hören, und neben aller erfolgreicher Tätigkeit als Dirigent tritt er nach wie vor als Cembalist und Organist in die Öffentlichkeit. Und das mit großem Erfolg: Vol. 1 dieser Serie wurde „Choice of the month“ im BBC Music Magazine, wurde mit dem „Diapason d‘Or“ in Diapason ausgezeichnet und als „Recording of the month“ und als „eine der 50 besten Bach-Aufnahmen“ in Gramophone benannt. Während Suzuki damals die berühmte Schnitger/Hinz-Orgel in der Martinikerk in Groningen spielte, kehrt er jetzt in heimatliche Gefilde zurück, nämlich an die 1983 von Marc Garnier gebaute französische Orgel in der Kapelle der Kobe Shoin Women‘s University, in der die meisten Aufnahmen mit dem Bach Collegium Japan stattfanden. Zentrum des Programms ist die umfangreiche Choralpartita „Sei gegrüßet, Jesu gütig“, die eigentlich „O Jesu, du edle Gabe“ heißen müsste, denn dieses Lied (mit gleicher Melodie) ist es, das Bach bei der Bearbeitung im Sinn hatte, wie die Bachforschung ermittelte.

 

 

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Sibelius und Kortekangas

Jean Sibelius: „Kullervo“ und „Finlandia“
Olli Kortekangas: „Migrations“

Lilli Paasikivi, Mezzosopran
Tommi Hakala, Bariton
YL Male Voice Choir
Minnesota Orchestra, Osmo Vänskä

BIS BIS-SACD-9048, Preiscode: EC (2 SACD), VÖ: 11.1.2017, 7318599990484

Vor über 150 Jahren begann eine große Auswanderungswelle von Finnen in die USA, die als „die große Migration“ bekannt wurde. Viele Finnen siedelten sich im mittleren Westen an, insbesondere in Minnesota, Michigan und Wisconsin. Zur Feier dieses geschichtlichen Ereignisses beauftragte das Minnesota Orchestra unter der Leitung seines finnischen Dirigenten Osmo Vänskä den Komponisten Olli Kortekangas, ein Werk zu diesem Thema zu schreiben, das auch noch zu Sibelius‘ „Kullervo“ passen sollte. Kortekangas entdeckte Lyrik der finnisch stämmigen Dichterin Sheila Pack aus Minnesota und schrieb „Migrations“ für Mezzosopran, Männerchor und Orchester. Das ist dieselbe Besetzung wie in „Kullervo“ (mit Ausnahme des fehlenden Baritons). Den Abschluss des Programms bildet eine der berühmtesten sinfonischen Dichtungen von Sibelius, „Finlandia“. Es handelt sich um Mitschnitte von Konzerten, die zwischen dem 4. und 6. Februar 2016 in Minnesota stattfanden.

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