Diese Site

Katalogkategorien

 

Preisträger des Genfer Klavierwettbewerbs

Werke von Beethoven, Chopin, Liszt, Rameau, Skrjabin und Schumann

mit Irina Zahharenkova, Nicolas Stavy, Ji-Yeong Mun, Honggi Kim, Yuma Osaki, Roland Krüger, Sergej Koudriakow, Mikhail Sporow, Hyo-Joo Lee, Lorenzo Soulès, Pallavi Mahidhara, Maria Masycheva, Duanduan Hao, Aya Matsushita

Claves CLA50-1702, Preiscode: FG (3 CD), VÖ: 9.8.2017, 7619931170220

Seit 1939 besteht der längst international renommierte Genfer Klavierwettbewerb. Die Liveaufnahme enstand bei einem Preisträger-Konzert im November 2015.

 

 

 

Guillaume Bellom, Klavier

Schubert: Sonate G-Dur D894
Haydn: Sonate As-Dur HOB XVI.46
Debussy: Estampes (1903)

Claves CLA50-1707, Preiscode: CK, VÖ: 9.8.2017, 7619931170725

Der 1992 geborene Künstler beendete 2008 seine Studien in Klavier, Violine und Kammermusik mit Auszeichnung. Bereits mit sechs Jahren war er in das Konservatorium von Besançon aufgenommen worden. Auch wenn er seither sowohl als Geiger wie auch als Pianist in Erscheinung trat, hat sich die Waage dann doch in Richtung Klavier bewegt: 2015 gewann er den 1. Preis der Epinal International Piano Competition, und in diesem Jahr war er auch Finalist des Clara Haskil Wettbewerbs, wo er den Preis für die beste Interpretation zeitgenössischer Musik gewann. 2016 folgte der Thierry Scherz Preis bei den Sommets Musicaux de Gstaad.

 

 

 

Serenaden

Mozart: Serenade Nr. 7 D-Dur „Haffner“
Schoeck: Serenade für kleines Orchester op. 1

Musikkollegium Winterthur, Roberto González Monias

Claves CLA50-1710, Preiscode: CK, VÖ: 9.8.2017, 7619931171029

Zwanzig Jahre jung und immer für einen musikalischen Spaß zu haben waren sie beide, als sie jene Serenaden komponierten, die auf dieser CD zu hören sind. Der eine, Wolfgang Amadeus Mozart, kam 1776 mit seiner „Haffner-Serenade“ dem Auftrag für eine „Braut Musick“ nach, die Sigmund Haffner d. J. für die Hochzeit seiner Schwester Marie Elisabeth mit dem Salzburger Bürger Franz Xaver Anton Späth bei ihm bestellt hatte. Der andere, Othmar Schoeck, reflektierte 130 Jahre später humorvoll jene Gattung, die in Mozarts zwischen 1769 und 1779 komponierten Werken gipfelte.

 

 

 

Kevin Jansson, Klavier

Ravel: Miroirs (1905)
Escaich: Trois Études Impressionnistes (2010)
Liszt: Études d‘éxécution transcendante
Rachmaninow: Études Tableaux
Ligeti: Book 1 of Études

Claves CLA50-1718, Preiscode: CK, VÖ: 9.8.2017, 7619931171821

Jansson, im August 2000 geboren, ist einer der talentiertesten irischen Musiker seiner Generation. Mit 12 Jahren gab er sein erstes Konzert. Er nahm an zahlreichen Meisterkursen bedeutender Pianisten und Lehrer teil, darunter Alexei Grynyuk, Lang Lang, Joseph Moog, Pavel Nersessian, John O‘Connor, Wolfram Schmitt-Leonardy und Andreas Weber. Im Februar 2016 gewann er als jüngster Teilnehmer beim Festival Les Sommets Musicaux de Gstaad den Prix Thierry Scherz. Er ist auch ein hochbegabter Geiger und Kammermusiker und wurde von der National Concert Hall von Irland mit dem Young Musician Award for Strings ausgezeichnet.

 

 

 

Michaël Levinas (*1949)

Le Petit Prince (2014)

Crousaud, Lièvre-Picard, Trottmann, Soudain, Diakoff, Capt, Lapp
Orchestre de Picardie, Serge Bertocchi

Claves CLA50-1725, Preiscode: CK, VÖ: 9.8.2017, 7619931172521

Es ist schon erstaunlich, dass es bisher nur Vertonungen (sprich: Opern) des berühmten Buches „Der kleine Prinz“ von Antoine de Saint-Exupéry in russisch, englisch und deutsch gab - aber ausgerechnet in französisch war Fehlanzeige! Daher ergriff der in Paris geborene Levinas, als Pianist und Komponist aktiv, gerne die Chance: Eric Vigié, Direktor des Opernhauses von Lausanne, bot ihm die Vertonung an. Dem Werk ist anzumerken, dass Levinas‘ Stil sich aus zwei Wurzeln speist: zum einen der Einfluss seines Lehrers Olivier Messiaen, zum anderen die russische Klavierschule, die er von seiner Mutter, der Pianistin Raissa Lévy mitbekommen hat. Bei der Vertonung des „kleinen Prinzen“ hatte unmittelbare Verständlichkeit, leichter Zugang zum Bühnengeschehen für ein kleines und großes Publikum oberste Priorität.

 

 

 

The Violin‘s Delight

Sonaten von Heinrich Lizkau, Philipp Friedrich Böddecker, Heinrich Döbel, Johann Jacob Walther, Johann Caspar Kerll, Heinrich Ignaz Franz Biber, Georg Muffat

Plamena Nikotassova, Violine
Julian Behr, Theorbe
Matthias Müller, Violone
Jörg-Andreas Bötticher, Cembalo und Orgel

Claves CLA50-1727, Preiscode: CK, VÖ: 9.8.2017, 7619931172729

 „Wohl-gepflanzter Violinischer Lust-Garten“ nannte Johann Jacob Walther die 1694 in Mainz erschienene 2. Auflage seiner Sonaten für Violine und Basso continuo, die er 1688 erstveröffentlicht hatte. Die Reedition bekräftigte seinen Ruf als hervorragender Geigenvirtuose. Die deutsche Violinmusik dieser Zeit ist kompositorisch geradezu ein Laboratorium und alles andere als konventionell feststehend. Die Sonaten dieser Aufnahme belegen eine stilistische und formelle Vielfalt, eine Lust am Experiment, wie sie kaum farbenreicher und unterschiedlicher vorstellbar ist. Da findet man vorgetäuschte Polyphonie auf dem Melodieinstrument, Umstimmung von Saiten, um ungewöhnliche Resonanzen zu ermöglichen, Experimente mit der Harmonik bis hin zu Klangeffekten, die man eher in Musik des 20. Jahrhunderts erwarten würde. Und sie zeigt, wie künstlerische Meisterschaft die seltene Gelegenheit zu sozialem Aufstieg in einer festgefügten Klassengesellschaft möglich machte, wie die Biographien von Biber, Schmelzer, Walther und Kerll belegen.

Suche