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Strawinsky, Strauss und Kodály

Kodály: Háry János Suite
Strauss: Auszüge aus „Electra“
Strawinsky: Oedipus Rex

Pears, Meyer, McIntyre, Dean, Davies, Luxon, McCowen
John Aldis Choir
London Philharmonic Orchestra, Sir Georg Solti (Strawinsky)

Christel Goltz, Ferdinand Frantz
Bayerisches Staatsorchester, Sir Georg Solti (Kodály und Strauss)

Eloquence ELQ4806579, Preiscode: BG (2 CD), VÖ: 23.11.2016, 0028948065790

Schon als junger Mann wußte Solti, dass seine größten Ambitionen der Oper galten. „Mit Sängern zu arbeiten lehrt dich, Musik in einer Weise zu machen, die atmet – selbst reine Instrumentalmusik.“ Schon bald assistierte er Größen wie Bruno Walter, Issay Dobrowen, Fritz Busch und Erich Kleiber. 1937 war er Korrepetitor für Arturo Toscanini in Salzburg. Als er dann selbst mit 26 Jahren seine erste Oper dirigierte („Le nozze di figaro“), kannte er also schon sehr gut die Fallstricke und Regeln. Wichtig war ihm immer „rhythmisch aber weich zu musizieren, so dass die Sänger immer den Puls fühlen, ihre Stimme aber nicht anstrengen müssen. Es geht nicht darum, alle Noten zu spielen, sondern die wichtigen. Wenn man einen Sänger in einer Rolle trainiert, sollte man die Führung übernehmen, aber wenn sie oder er dann auf der Bühne steht, geht es darum, zu begleiten und zu folgen. Ich hätte sogar dem Zwitschern eines Vogels folgen können.“

 

 

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Richard Strauss

Die Frau ohne Schatten

Thomas, Bjoner, Mödl, Hotter, Hallstein, Töpper, Borkh, Fischer-Dieskau
Bayerischer Staatsopernchor
Bayerisches Staatsorchester, Joseph Keilberth

Eloquence ELQ4807206, Preiscode: DC (3 CD), VÖ: 23.11.2016, 0028948072064

Als „Die Frau ohne Schatten“ am 10. Oktober 1919 in Wien ihre Uraufführung erlebte, hielt sich die Begeisterung von Kritik und Publikum in Grenzen. Das komplizierte und mit tiefer Symbolik aufgeladene Libretto von Hugo von Hofmannsthal wurde als eine der Ursachen ausgemacht, warum die Oper nicht „zündete“. Und doch ist dieses Werk heute ein Standard im Opernrepertoire. Keilberths Interpretation mit der äußerst beeindruckenden Besetzungsliste wurde im November und Dezember 1963 anlässlich der Wiedereröffnung des Nationaltheaters in München aufgezeichnet und galt schnell als eine der Referenzaufnahmen dieser Oper.

 

 

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Camille Saint-Saëns

Cellokonzerte:
Konzert Nr. 1 a-Moll op. 33
Konzert Nr. 2 d-Moll op. 119
Suite für Cello und Orchester op. 16
Allegro appassionato für Cello und Orchester op. 43

Christine Walevska, Cello
Orchestre National de l‘Opera de Monte-Carlo, Eliahu Inbal

Eloquence ELQ4822033, Preiscode: BL, VÖ: 23.11.2016, 0028948220335

Gabriel Fauré war vom 2. Cellokonzert seines Kollegen so überzeugt, dass er es ins Vorspiel-Pflichtenheft des Konservatoriums aufnahm. Es hat zwar nie die Popularität seines Vorgängers erreicht, obwohl sich die Kritiker darin einig sind, dass es besser ausgearbeitet ist und über die edleren Themen verfügt. Als Christine Walevska und Eliahu Inbal 1974 für Philips vor die Mikrophone traten, entstand die erste Gesamtaufnahme der Werke für Cello und Orchester von Saint-Saëns. Und die Kritiken waren hervorragend.

 

 

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Erich Leinsdorf dirigiert Igor Strawinsky

Le Sacre du Printemps (Version 1921)
London Philharmonic Orchestra

Petruschka (Version 1911)
New Philharmonic Orchestra
Thomas Rajna, Klavier

Eloquence ELQ4823444, Preiscode: BL, VÖ: 23.11.2016, 0028948234448

Im Sommer 1910 begann Strawinsky die Arbeit an „Petruschka“, kurz nach der sehr erfolgreichen Premiere seines ersten Balletts „Der Feuervogel“. Auch „Petruschka“ wurde für die Ballets Russes von Sergej Diaghilew geschrieben. Mikhail Fokine übernahm die Choreographie, und die Titelrolle wurde vom Jahrhunderttänzer Vaslaw Nijinsky übernommen. Beide hier von Erich Leinsdorf eingespielten Ballette wurden Anfang der 1970er Jahre mit Deccas damals groß herausgestellter Supersonic Phase 4-Technologie aufgenommen. Im Booklet kann man interessante Erinnerungen des Petruschka-Pianisten Thomas Rajna zu dieser Aufnahme nachlesen.

 

 

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Shakespeare-Vertonungen des 18. Jahrhunderts

von Weldon, Chilcot, Smith, Arne, Hook, Linley, Haydn und Greene

April Cantelo, Sopran
English Chamber Orchestra, Raymond Leppard

Eloquence ELQ4824765, Preiscode: BL, VÖ: 23.11.2016, 0028948247653

Shakespeares Schauspiele und die darin enthaltene Lyrik haben immer schon Komponisten zur Vertonung gereizt; die Liste reicht von Thomas Morley bis Benjamin Britten. Viele hundert Lieder, ja ganze Opern entstanden auf diese Weise. Eine besonders fruchtbare Epoche der Shakespeare-Vertonung war das 18. Jahrhundert, als Theatermanager reihenweise Neukompositionen bei ihren Hauskomponisten in Auftrag gaben – wie z.B. Thomas Arne. Die vorliegende CD bietet eine Auswahl von Sopranliedern mit Begleitung, die von einfach figuriertem Bass bis zu vollem Orchestersatz mit obligater Flöte reicht. Wie die meisten englischen Kompositionen dieser Zeit betören die Lieder mit ihrem melodischen Reiz. Die 1960 entstandene Aufnahme erschien ursprünglich auf L‘Oiseau-Lyre und ist hier erstmals auf CD verfügbar.

 

 

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Ludwig van Beethoven

Symphonie Nr. 5 c-Moll op. 67
Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Philharmonia Orchestra, Vladimir Ashkenazy

Eloquence ELQ4824951, Preiscode: BL, VÖ: 23.11.2016, 0028948249510

Drei der neun Beethoven-Symphonien hat Ashkenazy für Decca aufgenommen, und die zwei populärsten sind auf dieser CD zu hören: großartige, sehr expressive, dramatische und visionäre Interpretationen. Aufgenommen zwischen 1981 und 1983 in der Kingsway Hall in London.

 

 

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Ambroise Thomas

Hamlet

Milnes, Sutherland, Morris, Conrad, Winbergh, Lewis, Gelling, Tomlinson, Morgan
Chor der Welsh National Opera
Welsh National Opera Orchestra, Richard Bonynge

Eloquence ELQ4826455, Preiscode: DC (3 CD), VÖ: 23.11.2016, 0028948264551

Im „Hamlet“ von Ambroise Thomas findet sich eine der berühmtesten „Wahnsinns-Szenen“ für Sopran – eine Spezialität von Joan Sutherland. 1983 entstand diese Aufnahme in der Londoner Kingsway Hall; es sollte eine ihrer letzten vollständigen Opernaufnahmen werden. Auf dem Cover ist sie in Michael Stennetts schönem Portrait als Ophelia zu sehen. Neben Joan Sutherland brilliert Sherrill Milnes in der Titelrolle als Prinz Hamlet.

 

 

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Leroy Shield

Die Original-Klaviermusik zu „Laurel & Hardy“

Alessandro Simonetto, Klavier

Aevea AE16024, Preiscode: CD, VÖ: 23.11.2016, 0634065037192

Für eingefleischte „Dick & Doof“-Fans ist die Musik von Leroy Shield sozusagen der Heilige Gral. Sie begleitet durch fast alle ihre Filme, und doch ist über ihren Komponisten und die Musik selbst nur wenig bekannt. Mit zwei Ausnahmen wurde Shield noch nicht mal im Abspann der Filme erwähnt. Es gab keine vom Film unabhängigen Aufnahmen, keine Notenausgaben, nichts. Der Grund dafür war, dass Mr. Shield, ein professioneller Pianist, Leiter von Rundfunkorchestern und Aufnahmeleiter, die Roach Studios, wo die Filme produziert wurden, sozusagen durch die Hintertür betreten hatte. Denn er stand damals auf der Gehaltsliste von RCA Victor, und als Victor 1929 engagiert wurde, in den Hal Roach Studios das Sound Equipment zu installieren, kam Shield mit Lastwagen voller Kabel und Mikrophone. In den 1920er Jahren hatte er in Konzerten als Pianist Kodály, Strawinsky, Satie, Milhaud und Ravel gespielt. Zwischen 1923 und 1931 arbeitete er aber hauptsächlich als Arrangeur, Dirigent und Produzent für Victor. Die „Discography of American Historical Recordings“ nennt ihn als Leiter von 750 Aufnahmen, als Pianisten auf 393 Aufnahmen, Dirigenten von 488 Aufnahmen und Produzenten von 353 Aufnahmen. Seine Musik zu den Laurel & Hardy-Filmen bezeichnet der italienische Pianist Alessandro Simonetto als höchst virtuos und erstklassig, sehr expressiv. Für die Filme wurde in der Regel eine Orchesterfassung verwendet. Offenbar wurde höchst eilig und nicht immer sehr sorgfältig aufgenommen; das Orchester ist nicht immer synchron zum Film und die Tempi schwanken. Hal Roach war nicht daran interessiert, Film- oder Musikgeschichte zu gestalten. Aus den wenigen erhaltenen Skizzen und Leadsheets von Shield konnte Simonetto die Klavierarrangements konstruieren.

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